de.planet.wikimedia

April 23, 2014

Archivalia (Benutzer:Historiograf)

April 18, 2014

Liesel

Rotlinks sind nicht relevant und nicht gern gesehen.

Dazu fällt mir jetzt nichts mehr ein.

Wenn Rotlinks nicht relevant sind und nicht gern gesehen sind, dann kann das nur heißen, dass die Wikipedia fertig ist.
Ansonsten sind gerade die Rotlinks für mich ein essentieller Bestandteil der Wikipedia, die zeigen wo noch Lücken sind und vor allem wo sich noch Autoren mit neuen Artikel einbringen können.

Aber in der deutschsprachigen Wikipedia sind anscheinend weder Autoren noch neue Artikel erwünscht.

P.S. Mit dem Revert wurden auch ein Link auf einen vorhandenen Artikel und ein Link auf eine Weiterleitung getilgt.


Einsortiert unter:Wikipedia Tagged: Neulinge, Revert, Rotlinks, Vandalismus, Wikipedia

by Liesel at April 18, 2014 05:35 PM

Festivalsommer

Aus dem Bilderpool: Petter Winnberg

Das folgende Bild wollen wir euch nicht vorenthalten - auch wenn es nicht in diesem Projekt entstanden ist. Es zeigt Petter Winnberg von der Band Amason beim Way Out West 2013 in Göteborg, Schweden, fotografiert von unserem schwedischen Kollegen Kim Metso.

Petter Winnberg von der Band Amason beim Way Out West 2013
(Foto: Kim Metso , CC-by-sa 3.0, Bildbeschreibung)

Für Wikipedianer: Das Bild ist unser heutiges Bild des Tages - falls ihr regelmässig jeden Tag ein neues cooles Konzertbild auf eurer Benutzerseite haben wollt, könnt ihrt euch das Bild des Tages aus dem Festivalsommer einbauen und werdet täglich versorgt.

by Achim Raschka (noreply@blogger.com) at April 18, 2014 10:56 AM

April 17, 2014

Festivalsommer

Appen musizierte ...

Seit 1990 findet in Appen, einer kleinen Gemeinde im Kreis Pinneberg in Schleswig-Holstein, nördlich von Hamburg eine der größten Benefizveranstaltungen Deutschlands statt: Appen musiziert. Das von der Freiwilligen Feuerwehr organisierte Treiben lockt mittlerweile mehrere Tausend Besucher an und konnte so über die letzten 14 Jahre einen Gesamtbetrag von über 5,5 Millionen Euro sammeln, die zu Gunsten schwerstkranker Kinder in Deutschland gespendet wurden.

Dabei gelingt es den Veranstaltern jedes Jahr auf neue, eine interessante musikalische Mischung auf die Beine und Bühne zu stellen und die Liste der Musiker, die mittlerweile teilgenommen haben, wird jährlich länger. 2014 war auch ein Fotograf des Festivalsommers in Appen zugegen - und kam mit einem Satz guter Bilder von bekannten Stars wie etwa dem Komiker Dirk Bielefeldt, bekannt als Polizist Herr Holm, dem Schlagersänger Chris Andrews sowie der Band Marquess zurück. Doch auch weniger prominente Auftritte bestimmen die Stimung in Appen, etwa die der Truppe der heimischen Musikschule, des hamburger Gospelchores Gospeltrain oder der CCR Revival Band.

Gospeltrain (Bild: Frank Schwichtenberg, CC-by-sa 3.0, Bildbeschreibung)


Dirk Bielefeldt (Herr Holm) (Bild: Frank Schwichtenberg, CC-by-sa 3.0, Bildbeschreibung)

Chris Andrews (Bild: Frank Schwichtenberg, CC-by-sa 3.0, Bildbeschreibung)


Das Team vom Festivalsommer wünscht den Veranstaltern auch in Zukunft viel Erfolg - Danke für eure Initiative!

by Achim Raschka (noreply@blogger.com) at April 17, 2014 04:48 PM

Wikimedia Deutschland Blog

Wikimedia:Woche 8/2014

Willkommen zur achten Ausgabe der Wikimedia:Woche im Jahr 2014. Der donnerstägliche Newsletter wird gemeinschaftlich von Projektaktiven und Wikimedia Deutschland erstellt, serviert in kleinen Häppchen Aktuelles und Brisantes aus der internationalen Wikimedia-Welt und möchte zum Weiterlesen anregen.

Die Woche entsteht in einem offenen Redaktionsprozess: Wenn du über die internationalen Kanäle auf Links oder Storys stößt, die für die lokale Arbeit der deutschsprachigen Community von Relevanz sein können, hinterlasse einen Hinweis in der nächsten Woche! Du kannst entweder selber einen Teaser-Text vorbereiten, oder einfach nur einen Link setzen, den wir dann vor Versand mit einer Zusammenfassung dekorieren.

Wenn du Wünsche zur Woche im Allgemeinen oder Anregungen zur Abdeckung spezieller Themen hast, melde dich gerne in den Kommentaren.

Viel Vergnügen beim Lesen!

Wikimedia:Woche 8/2014

Frühere Ausgaben sind archiviert unter:

Die Liste der Beitragenden kann der Versionsgeschichte der jeweiligen Ausgabe im Archiv in der Wikipedia entnommen werden.

Foundation und Organisationen

Protokoll und Blogbeitrag zum Boardtraining-Workshops

Das Protokoll des Boardtraining-Workshops, der vor ein paar Wochen in London stattfand, ist online. Im WMDE-Blog hat Tim Moritz Hector einen Rückblick verfasst.

Fragen an die “Affiliate-selected” WMF-Kuratoriumskandidaten // Wahl ist eröffnet

Auf der Wikimedia Conference wird es zu einer Fragerunde an die Kandidaten für das WMF-Board kommen, die von Chaptern und affiliated Organisations (hier: Amical) ernannt werden. Interessierte können Fragen dazu auf Mta vorschlagen oder an Chris Keating mailen. Das Wahlverfahren ist bis zum 31. Mai 2014 geöffnet.

Wikimedia Conference Vor- und Rückschau

Auf Wikimedia-l und im Tagesspiegel war die von Wikimedia Deutschland organisierte Wikimedia Conference ein Thema. Rückblickend geben Blogbeiträge und die ausführliche Dokumentation einen Einblick über die diskutierten Inhalte.

Wikimedia-Shop

Der Wikimedia-Shop der Wikimedia Foundation wurde überarbeitet und bietet eine Vielzahl an Kleidung und anderen Produkten mit dem Wikipedia-Logo an.

Projekte und Initiativen

WEEKLYPEDIA ist zurück

Von den Machern von “Listen to Wikipedia” gibt es seit Anfang des Jahres die “Weeklypedia”. Diese gibt wöchtentliche Statistiken zu neuen Wikipedia-Artikeln, Artikelbearbeitungen und Diskussionen heraus. Die Ausgabe erfolgt zum einem im Blog von Stephen LaPorte und Mahmoud Hashemi, man kann sich z. B. die Statistiken der deutschen Sprachversion auch per Mail zuschicken lassen.

Wie wird ein Wikipedia-Workshop zum Erfolg?

Interessanter Blogbeitrag über Wikipedia-Workshops.

Deutschland in English

Der Wikipedia Signpost stellt das WikiProject Germany in der englischen Wikipedia vor und interviewt die Benutzer Gerda Arendt, Kusma und Agathoclea.

Protokoll vom Arbeitstreffen Videos-für-Wikipedia-Artikel

Das Projekt “Videos für Wikipedia-Artikel” traf sich und veröffentlichte darüber ein Protokoll-

Brooklyn Museum zieht von Flickr auf Wikimedia Commons um

Das Brooklyn Museum zieht seine gemeinfreien Veröffentlichungen von Flickr auf Wikimedia Commons um und begründet dies in einem Blogpost.

Wikimedia Armenia: Wikipedia in Schulen

Wikimedia Armenia hat ein hübsches Video mit Schülerinnen und Schülern gedreht, die über ihre Arbeit in Wikipedia erzählen. Um zu verstehen, worum es geht, könnt ihr die Untertitel auf YouTube aktivieren.

EU Policy Monitoring Report März

Dimitar Dimitrov, unser Mann in Brüssel, hat den EU Policy Monitoring Report März veröffentlicht. Themen im März waren unter anderem die EU-Entscheidung zur Netzneutralität und das nächste Wikimedia-Treffen in Brüssel.

Evaluation zum Wikipedia Education Program

In ihrer Reihe von Evalutionen diverse Programme hat sich die Wikimedia Foundation dem Education Program zugewandt.

Technik

Code Review für Wikidata

Jeroen De Dauw ist Wikidata-Softwarearchitekt und hat das Projekt einem Code-Review unterzogen.

Komplette Archiv-Dumps sind wieder verfügbar

Vollständige Dumps des Wikipedia-Archivs sind wieder für statistische Auswertung verfügbar.

MediaViewer zum Betrachten von Bildern im Wikiversum

Das Multimedia-Team der Wikimedia Foundation entwickelt den MediaViewer weiter. Ziel dieses Tools ist es, das Betrachten von Multimedia-Inhalten auf Wikipedia und Wikimedia zu verbessern. Der MediaViewer kann auch in der deutschsprachigen Wikipedia über die Beta-Features (versteckt in den Einstellungen) aktiviert werden.

Diskussion

Pete Forsyth zum Belfer-Center-Programm

Pete Forsyth (heute: WikiStrategies) bloggt über seine Sicht auf das Belfer-Center-Wikipedian-in-Residence-Programm.

Ting Chen zu Fundraising und dem FDC

Ting Chen, ehemals Vorsitzender des Boards der Wikimedia Foundation schreibt auf Wikimedia-l über die Gründung des FDCs und seine heutigen Gedanken zum internationalen Fundraising sowie über die mögliche Dezentralität des Movements.

Presse und Websites

Alle kennen Wikipedia!

Die Studie Science 2.0 des Leibniz-Forschungsverbundes geht der Frage nach, welche Rolle die Nutzung von Social Media und onlinebasierten Anwendungen für Wissenschaftler/-innen an deutschen Hochschulen spielt. Die Ergebnisse zeigen z. B., dass Wikipedia zu den meist genutzten Anwendungen zählt (von 95% der Befragten beruflich genutzt) und dass 0% der Befragten angeben, dass sie Wikipedia nicht kennen.

Termine

Visual Editor Office Hours

Die nächste Office Hour zum Visual Editor findet am 19. April um 22 Uhr MESZ (2000h UTC) statt.

by Nicole Ebber at April 17, 2014 04:39 PM

Mit Wikimedia Deutschland “Into the Wild”: Fünf “re:publica-Stipendien”

re:publica 14 – INTO THE WILD

Die in Berlin stattfindende Konferenz re:publica dürfte mittlerweile fast allen bekannt sein, die sich für Themen rund um die Digitale Gesellschaft interessieren. Wikimedia Deutschland ist Kooperationspartner der diesjährigen Konferenz, die unter dem vielversprechenden Motto “Into the Wild” steht. Vom 6. bis 8. Mai werden wir mit einem Stand und einer Überraschunginstallation auf der re:publica präsent sein.
Lust auch dabei zu sein und die Diskussionen rund um die Zukunft des Netzes mitzugestalten? Dann bist du hier genau richtig. Wikimedia Deutschland vergibt fünf re:publica-Stipendien an diejenigen, die sich für Freies Wissen, Freie Software oder Freie Kultur engagieren. Egal ob du an den Wikimedia-Projekten arbeitest, dich für freie Lizenzen einsetzt oder die Open Street Map mitgestaltest – bewirb dich!

Ein Stipendium beinhaltet ein Eintritts-Ticket für alle drei Tage der re:publica sowie die Erstattung der ggf. anfallenden Anfahrtskosten (Hin – und Rückfahrt) aus Deutschland nach der Reisekostenordnung von Wikimedia Deutschland und nach Vorlage der Belege.

Was musst du tun, um eins der Stipendien zu ergattern? Schreib einfach eine E-Mail an republica@wikimedia.de mit dem Betreff: “re:publica-Stipendium” und schildere uns bitte kurz und formlos, wie du dich für Freies Wissen engagierst und warum du in diesem Zusammenhang die re:publica besuchen möchtest. Du musst aber schnell sein, da wir die Stipendien nach dem Prinzip: “Wer zuerst kommt, mahlt zuerst” vergeben. Die ersten fünf dürfen sich dann auf die re:publica freuen.

Und noch eine Erinnerung: Am 5. Mai, einen Tag vor Beginn der re:publica, erarbeiten wir gemeinsam in den offenen Räumen von Wikimedia Deutschland (Tempelhofer Ufer 23/24 in Berlin Kreuzberg) Unterrichtsmaterialien zum Thema Digitale Gesellschaft. Dabei probieren wir ein neues Format aus: Den OER-Sprint. Mehr Infos zum Wer, Wann und Was findet ihr im passenden Blogpost, und für die Ungeduldigen: Hier geht es direkt zum Anmeldeformular.

Aktualisierung: Alle fünf Stipendien wurden vergeben!

by Kasia Odrozek at April 17, 2014 11:22 AM

13. Wikipedia-Süddeutschland-Treffen in Regensburg

Foto: Ireas, CC-BY-SA 3.0

Von Geolina und Nicolas Rück

In Regensburg kamen am vergangenen Wochenende zum 13. Mal Wikipedianerinnen und Wikipedianer aus dem Süddeutschen Raum und Zugereiste von Hamburg bis Wien und Berlin bis Aachen zusammen. Auf dem mehrtägigen Treffen konnten ebenso neue Kontakte geknüpft wie alte, meist sehr lieb gewonnene Bekanntschaften wiedergetroffen, aber vor allem auch neue Projektideen oder anstehende Aktivitäten geplant, diskutiert und vorangetrieben werden. Beispielsweise der im Mai und Juni erstmalig in Deutschland stattfindende Fotowettbewerb Wiki Loves Earth oder der kürzlich eingereichte Förderantrag zu den Wikipedianischen Landpartien, der einen großen Zuspruch erhielt und viele überraschende Ideen hervorbrachte. Selbstverständlich nutzten die ambitionierten Enzyklopädistinnen und Enzyklopädisten die Zeit ebenso um gemeinsam die Denkmal-und Stolpersteinlisten der Stadt abzuarbeiten, fehlende Fotos für das freie Medienarchiv Commons aufzunehmen und die weitere Artikelarbeit zu den regionalen Themen vorzubereiten.

Foto: Geolina, CC-BY-SA 3.0

Wikimedia Deutschland und die Teilnehmer des traditionellen Treffens möchten an dieser Stelle besonders den freiwilligen Veranstaltenden des Treffens für die großartige und sehr umfangreiche Organisation danken. Neben vorbereiteten Listen und Koordinaten wurde auch ein Fotorätsel angeboten, das große Freude und Begeisterung hervorrief und die Teilnehmer spielerisch in die kleinsten Gassen und Winkel der Stadt führte. Darüber hinaus geht der Dank an alle Teilnehmenden, die zu dem gelungenen Treffen beigetragen haben und daran arbeiten, die bestehenden Lücken zu der zum UNESCO-Welterbe gehörenden Stadt in der Freien Enzyklopädie Wikipedia zu schließen.

by Nicolas Rück at April 17, 2014 08:24 AM

April 16, 2014

Wikimedia Deutschland Blog

GLAM Arbeit – Was bedeutet das eigentlich?

Ein Versuch einer Erklärung

Es gibt unendlich viel Wissen, aber frei zugänglich ist bisher nur ein Bruchteil. Dieses in den Kultur- und Gedächtnisinstitutionen zu entdecken, für die Zugänglichkeit zu werben und es u.a. für die Wikimedia-Projekte zu erschließen, darum geht es in der GLAM-Arbeit. Die englische Abkürzung “GLAM” meint Kunstsammlungen, Bibliotheken, Archiven und Museen, d.h. Gedächtnis-Institutionen im Kulturbereich. Das Akronym wird überall dort eingesetzt, wo der Kulturbereich in die digitale Welt eintritt.

Seit zwei Jahren gibt es bei Wikimedia Deutschland (WMDE) den GLAM-Bereich. Zeit für eine etwas längere Zwischenbilanz. Im Zentrum der GLAM-Arbeit steht der Vermittlungsgedanke. Die Institutionen stehen auf der einen Seite. Auf der anderen Seite stehen alle Wikimedia-Projekte, alias Wikiversum, und die Freiwilligen, die sie tragen. Meine Arbeit betrachte ich als Angebot, Brücken von der einen in die andere Welt zu schlagen. Aus der Sicht der GLAM-Einrichtungen sind die Wikimedia-Projekte eine spannende Plattform, um ihre Inhalte, ihre Arbeit und ihr Wissen in der Welt bekannter zu machen. Das Ziel der Wikimedia-Projekte ist es, Freies Wissen zu schaffen, das möglichst vielen Menschen einfach zugänglich und nachnutzbar ist. Wie diese Zielvorstellungen harmonieren?

Das Wikiversum auf der einen Seite

Auf dem GLAM-Treffen in Bremen. Bild von Jürgen Howaldt (Own work) [CC-BY-SA-3.0-de (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)], via Wikimedia Commons

Das Wikiversum ist eine Welt des ehrenamtlichen Engagement von vielen Individuen. Wikipedianer machen Wissen über die Artikel in der Wikipedia frei zugänglich. Sie erschließen in ihrer Freizeit publiziertes Material und formen es in kooperativer Arbeit in enzyklopädische Wikipedia-Einträge um. Bereichert wird ihre Arbeit durch das Medien-Archiv Wikimedia Commons. Vor allem Bilddateien werden gern genutzt, um Wikipedia-Artikel zu illustrieren. Oft sind es Werke von Fotografen, die ihre eigenen Aufnahmen hochladen, aber auch Abbildungen von gemeinfreien Kunstwerken oder autorisierte Abbildungen von urheberrechtlich geschützten Werken formen das inzwischen über 20 Millionen Dateien umfassende Wikimedia Commons-Archiv. Alle Wikimedia-Projekte leben aus dem gemeinschaftlichen Engagement von Menschen, die sich für die Vision des Freien Wissens einsetzen. Dieses konstante und überwiegend ehrenamtliche Engagement hat die Wikipedia als Ganzes auf weltweit Platz 6 der am häufigsten aufgesuchten Websites gebracht. Eine enorme Leistung, die Begehrlichkeiten weckt und Verantwortung mit sich bringt. Das allein ist aber noch nicht Freies Wissen. Wirklich frei wird es erst, indem Leser und Betrachter zu aktiven Nutzern werden. Sie können aufgrund der im Wikiversum verwendeten Freien Lizenzen, selber mitmachen. Sie können das Wissen weiterverwenden, indem sie es für ihre Bedarfe umformen. Ja, sogar Geld damit verdienen, wenn sie können oder wollen.

Und auf der anderen Seite …

Auf der anderen Seite stehen Institutionen. Die Sammlungen der GLAM-Einrichtungen für das Freie Wissen und damit für das Wikiversum zu gewinnen, ist allein schon Motivation genug, mit ihnen zusammenarbeiten zu wollen. Auch die  Mitarbeiter in den Kultureinrichtungen für die Wikipedia-Arbeit zu begeistern, wäre wünschenswert. Und gerade weil die Wikipedia heute zu einem der bedeutendsten Einstiegsportalen im Wissensbereich geworden ist, sind viele GLAM-Einrichtungen an einer Zusammenarbeit prinzipiell interessiert. Doch wenn es konkreter wird, dann ist die Bereitschaft unter den GLAM-Einrichtungen, ihre Digitalisate unter einer Freien Lizenz öffentlich zugänglich zu machen, mit vielen Einwänden behaftet. Oft völlig zu Recht, da ein Museum, eine Bibliothek oder ein Archiv nicht notwendigerweise die Urheber- oder Lizenzrechte an den Gegenständen hält, die es verwahrt, erforscht und ausstellt. Ein weiterer häufiger Einwand ist, dass die Einrichtung für die Infrastruktur, die sie bräuchte, um Digitalisate unter einer Freien Lizenz zugänglich zu machen, keine Ressourcen hat. Der Kulturbereich ist bekanntlich unterfinanziert. Und schließlich spürt man im Dialog mit den GLAM-Einrichtungen auch immer wieder ein gewisses Unbehagen. Was wird denn mit unseren Inhalten geschehen, wenn jeder ohne Kontrolle damit tun kann, was ihm oder ihr beliebt? Ehe die Tore sich öffnen, muss noch Einiges geschehen.

Eine Formel für die GLAM-Arbeit

Es ist ein Prozess der Annäherung über Zusammenarbeit. Und wie soll diese Zusammenarbeit aussehen? Aus der Perspektive der GLAM-Institutionen: Mit wem genau würde die Kultureinrichtung zusammenarbeiten? Und welche Konsequenzen hätte die Zusammenarbeit für die Institution? Wer trägt die Verantwortung? Was kann man überhaupt gemeinsam tun? Aus der Perspektive der Freiwilligen hingegen: Welche GLAM-Einrichtung hat überhaupt Interesse an einer Zusammenarbeit? Mit wem kann ich in meiner Freizeit in Kontakt treten? Wer übernimmt die Klärung der rechtlichen Fragen? Wer kommt für etwaige Kosten auf? Und eben auch: Was kann man überhaupt gemeinsam tun? Die Antworten fehlen oft vor Ort. Denn auf der einen Seite stehen Institutionen mit ihren Hierarchien, Abteilungen, Arbeitszeiten und klaren Projektvorhaben wie Ausstellungen – auf der anderen Seite stehen Ehrenamtliche, die nach Feierabend zum Beispiel Wikipedia-Artikel editieren oder Bilder in Wikimedia Commons hochladen, meist ohne sich zeitlich mit jemandem koordinieren zu müssen. Dazwischen steht Wikimedia Deutschland und versucht, beide Seiten miteinander zu verbinden. In den letzten zwei Jahren habe ich drei Schwerpunkte für die alltägliche Verbindungsarbeit entwickelt: Werben, Begegnen und Zeigen. Da Akronyme aus Vokalen sich meist leichter merken lassen, stehen die englischen Übersetzungen Encounter, Outreach und Exhibit für die Formel EOE.

Encounter

Menschen arbeiten mit Menschen zusammen. Im Zentrum stehen daher die Begegnungen von Menschen. Wikimedianer und Wikipedianer treffen auf Mitarbeiter und Freiwillige aus den GLAM-Einrichtungen und schaffen gemeinsam die Voraussetzungen für Freies Wissen. Eine Möglichkeit für solche Begegnungen sind die GLAM on Tour-Veranstaltungen. Letztes Jahr haben wir ein Wochenende in Braunschweig und eines in Görlitz organisiert. Dieses Jahr sind Stationen im Mai in Bonn, im Juni in Braunschweig mit neuem Thema und im Oktober in Brilon geplant. Und aus der Kooperation in Görlitz ist die Projektidee zu den Umgebindehäusern in der Lausitz entstanden.

Die berühmte Regalflucht der Oberlausitzischen Bibliothek der Wissenschaften. Unser GLAM on Tour Partner in Görlitz. Bild von Ralf Roletschek – Fahrradtechnik und Fotografie (Own work) [FAL, GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC-BY-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/3.0)], via Wikimedia Commons

 

Wie kommt es zu diesen Begegnungen?

Meist sind es Aktive der Wikipedia, die mit einer konkreten GLAM-Einrichtung in ihrer Stadt etwas machen wollen, und sich daher an WMDE für die Umsetzung wenden. Was genau und wie, das entsteht im Gespräch konkret vor Ort mit einer Vertreterin der GLAM-Einrichtung. Ein Programm schält sich heraus. Zum Beispiel eine Führung durch das Haus, eine Schreibwerkstatt oder eine Fotoexkursion. Der Veranstaltungstermin wird festgelegt und die Arbeitspakete werden verteilt. Die GLAM-Einrichtung und Wikimedia Deutschland teilen sich die Kosten, bewerben die Veranstaltung in den Medien und kümmern sich um das Organisatorische. Der oder die Wikipedianerin macht die GLAM on Tour-Station unter den Freiwilligen in den Wikimedia-Projekten bekannt. Ergebnis einer solchen Zusammenarbeit sind nicht nur neue Edits in der Wikipedia, neue Bilder und Dateien für Wikimedia Commons, sondern, wenn es gut funktioniert, neue Brücken zwischen dem Wikiversum und der GLAM-Welt. Nach der Veranstaltung wird es einfacher sein, auch als Freiwilliger, gleich die richtige Person in der GLAM-Einrichtung anzusprechen, wenn man wieder z.B. ein Foto für einen Artikel braucht. Oder umgekehrt, wenn die GLAM-Einrichtung überlegt, ihre digitalisierte Sammlung über Wikimedia Commons frei zugänglich zu machen, dann weiß sie, an wen sie sich vor Ort wenden kann. Ideen für weitere GLAM on Tour-Stationen sind herzlich willkommen.

Outreach

Outreach oder Werben meint das Bekanntmachen der Kooperationsmöglichkeiten. Wie die oben beschriebenen GLAM on Tour-Stationen, aber auch Beratung beim Hochladen von Digitalisaten etc. Erst wenn GLAM-Einrichtungen und die Gemeinschaft der Freiwilligen des Wikiversums wissen, was alles möglich ist, entstehen neue Ideen für konkrete Partnerschaften. Daher richtet WMDE zusammen mit Partnern z.B. die Konferenz “Zugang gestalten – Mehr Verantwortung für das kulturelle Erbe” aus; 2014 schon zum vierten Mal und mit wachsendem Zulauf. Auf der Konferenz diskutieren GLAM-Einrichtungen miteinander und mit Vertretern der Open Data-Bewegung die Konsequenzen des digitalen Wandels. Im Konferenzprogramm werden an zwei Tagen vorbildliche Projekte vorgestellt, natürlich immer wieder auch solche aus dem Wikiversum. Als Mitveranstalter sind wir ein gesprächsbereiter Partner für die Konferenzteilnehmer. 2013 nahmen 245 Personen aus fast 50 GLAM-Einrichtungen neben Kulturpolitikern, Netzaktivisten und Juristen teil. Auch Publikationen wie “Kulturgut digital nutzbar machen”, der Werbefilm “Den Zugang öffnen” und der kleine Infoflyer zur GLAM-Arbeit sind Teil der Information und Werbung für die Zusammenarbeit. Erste Anlaufstelle in der Wikipedia ist die GLAM-Seite. Und für die Freiwilligen gibt es zudem die GLAM-Treffen wie gerade in Bremen, auf denen sich Freiwillige und Mitarbeiter von WMDE zur GLAM-Arbeit austauschen und neue Ideen diskutieren.

Exhibit

Partnerschaften brauchen Vorbilder. Im Dialog mit den GLAM-Einrichtungen verweisen wir natürlich immer wieder auf die Ergebnisse der bereits laufenden Partnerschaften, zum Beispiel auf die Dokumentationseiten der GLAM on Tour Stationen. Sie illustrieren die Zusammenarbeit und deren Vorzüge. Für 2014 haben wir uns zusätzlich ein Pilotprojekt ausgedacht, dass GLAM-Institutionen den Wert von Freien Lizenzen auf einer weiteren Ebene deutlich machen soll.

Das Signet des Kultur-Hackathos “Coding da Vinci”. Von Anke Geyer, FUK Graphic Design Studio (Coding da Vinci: Der Kultur-Hackathon) [CC0], via Wikimedia Commons

Mit dem ersten deutschen Kulturhackathon “Coding da Vinci”,  den WMDE mit Partnern im April zum ersten Mal ausrichtet, ist es uns gelungen, mehr als zwölf GLAM-Einrichtungen zu bewegen, teilweise eigens aus Anlass des Hackathons, Teile ihrer Sammlung unter eine Freie Lizenz zu stellen. Diese Daten stehen ab jetzt unmittelbar den Wikimedia-Projekten zur Nachnutzung offen. Insektenscans aus dem Naturkundemuseum, Stadtansichten aus dem Berlin der Nachkriegszeit der Berlinischen Galerie , Drei-D-Bilder von Musikinstrumenten und Audiofiles aus dem Ethnologischen Museum oder historische Karten aus der Sammlung des Georg-Eckert-Institut für internationale Schulbuchforschung, um nur einige zu nennen. Tausende von Dateien frei zur Nachnutzung! Ende April erwarten wir über hundert Hacker, Entwicklerinnen und Designer in Berlin, die mit diesen Daten neue Anwendungen, Apps und Spiele programmieren werden. Zehn Wochen haben die Teams Zeit, dann stellen sie am 6. Juli ihre Ergebnisse öffentlich vor. Eine Jury der vier Veranstalter und die Direktorin der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg, Frau Gabriele Beger, wird die Preisträger in fünf unterschiedlichen Kategorien küren. Die Ergebnisse werden wiederum auf der Konferenz “Zugang gestalten” im Herbst vorgestellt und entsprechend dokumentiert. Sie zeigen anderen GLAM-Institutionen, welche Früchte die Öffnung tragen kann, und unterstützen so den Prozess der Annäherung.

Alle drei Schwerpunkte Werben, Zeigen und Begegnen – eben EOE – wirken zusammen, um nach und nach auch in Deutschland ein Verständnis im Kulturbereich zu wecken, dass die Zusammenarbeit mit dem Wikiversum nicht nur eine “schnelle Werbemaßnahme” für die Einrichtung ist, sondern dass die Öffnung des Zugangs zum kulturellen Erbe für die Freiwilligen des Wikiversums und darüber hinaus langfristig hilft, die Bedeutung des kulturellen Erbes zu erhalten. Es ist ein Arbeitsprozess, der von allen viel Geduld und gegenseitiges Verständnis erfordert. Aber es ist eine Arbeit, die Spaß macht.

Die Wikipedianer kommen! Bild von Medvedev (Own work) [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

by Barbara Fischer at April 16, 2014 07:59 PM

Liesel

Konsequenzen?

In der Wikipedia ist der Krieg um die Auszeichnung der Geburts- und Sterbedaten in biografischen Artikeln noch nicht zur Ruhe gekommen.

Inzwischen werden die erste Rufer laut, die eine bedingungslose und konsequente Durchsetzung der entsprechenden Formatvorlagen verlangen.

Was bedeutet das letztendlich? Wenn es nur beim Ersetzen von “geboren” und “gestorben” durch Kreuz und Stern bliebe. Aber ich sehe schon die ersten Vandalismusmeldungen und unbefristeten Autorensperrungen für diejenigen Autoren die sich weigern bei ihren Artikelanlagen Kreuz/Stern zu verwenden oder die bei umfangreichen Artikelbe- und überarbeitungen entsprechende Daten mit “geboren” und “gestorben” auszeichnen.

Dazu werden natürlich die Edits zunehmen, die reine Änderungen an diesen Auszeichnungen vornehmen, ohne irgendwelche weiteren substanziellen Verbesserungen an den Artikeln. Solche Edits stehen dann auf der gleichen Stufe wie das Ändern der Bildauszeichnungen von “File:” auf “Datei:” oder “Bild:” auf “Datei:” oder von “thumb” auf “miniatur”. Dies sind sinnlose Spielereien um den Editcount zu erhöhen, aber dabei keinen konstruktiven Beitrag zur Enzyklopädieerstellung zu leisten.
Diese “Tätigkeiten” erhalten dann noch tatkräftige Unterstützung von Administratoren, die selber auch schon seit Jahren keinen konstruktiven Beitrag zur Wikipedia leisten und vor allem durch masslose Artikel- und Autorensperrungen auffällig geworden sind.

Die Wikipedia wird immer weniger ein Projekt zur Erstellung einer Enzyklopädie sondern immer mehr ein Projekt zur Konservierung eines Projektes zur Erstellung einer Enzyklopädie.


Einsortiert unter:Wikipedia Tagged: Admins, Kreuzzug, Wikipedia

by Liesel at April 16, 2014 11:50 AM

April 14, 2014

Wikimedia Deutschland Blog

Internationale Zusammenarbeit im Wikiversum – Eindrücke vom „Boards training workshop“

(Fast) alle Teilnehmenden des Boards Trainings Workshops versammelt.

Vom 28. Februar bis 2. März trafen sich ca. 40 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus allen Wikimedia-Chapters – den nationalen Wikimedia-Vertretungen – zu einem internationalen Workshop in London. Die Angereisten waren Mitglieder der jeweiligen „Boards“, also der Präsidien, Vorstände und anderen Leitungs- und Aufsichtsgremien ihrer Organisationen. Sie erhielten hier die Gelegenheit eines Trainings zu den Herausforderungen ihrer ehrenamtlichen Arbeit. Steffen Prößdorf, Tim Moritz Hector und – als Mitorganisator der Veranstaltung – Markus Glaser nahmen als Mitglieder des Präsidiums von Wikimedia Deutschland teil.

Wie leitet man einen gemeinnützigen Verein? Welche Aufgaben haben wir als Aufsichts- und Kontrollgremien und welche haben wir nicht? Wie definieren wir das Verhältnis zwischen Haupt- und Ehrenamtlichen? Wie führt man eigentlich eine gute Strategieplanung durch?

Diese und viele andere Fragen konnten auf dem zweitägigen Workshop zwar wohl kaum geklärt, aber aufgeworfen und ausführlich diskutiert werden. Ein offenes Gespräch und Vertraulichkeit der Diskussionsbeiträge waren sehr wichtig für alle Teilnehmenden und es entstand so schnell eine konstruktive und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Mit externer Hilfe von Mike Hudson, der als im Non-profit-Bereich erfahrener Unternehmensberater Wikimedia UK durch schwierige Situationen begleitet hat, näherten wir uns der Frage nach „Good Governance“ – also der Frage nach gutem Führungs- und Regierungshandeln – in Non-Profit-Organisationen (NPOs). Sehr konkret konnten wir hier Tipps bekommen, die sich in anderen gemeinnützigen Organisationen bewährt haben.

Ebenfalls Expertise lieferten Dariusz Jemilniak, der Vorsitzende des Spendenvergabekomitees (FDC) der Wikimedia Foundation, und Jessie Wild, Mitarbeiterin der Wikimedia Foundation im Evaluationsteam, die Modelle für Evaluation und strategische Planung vorstellten. Diese wurden anschließend ebenfalls im Gruppengespräch auf die Situationen in den jeweiligen Ländern bezogen.

Wir bekamen von Kira Krämer und Nicole Ebber einen ersten Einblick in die Erkenntnisse aus dem von Wikimedia Deutschland durchgeführten Chapters Dialogue – einem weltweiten Projekt zur Erforschung der Ziele, Beziehungen und Verantwortlichkeiten in den verschiedenen Organisationen der Wikimedia-Welt– und eine weitere sehr spannende Sitzung drehte sich um Erfahrungen mit „Burn-out“ und Arbeits- und Zeitmanagement von Boardmitgliedern, in der sehr ehrlich Möglichkeiten aber auch Grenzen professionellen Ehrenamts aufgezeigt werden konnten.

Mit nach Hause nehmen konnten alle ein aufgefrischtes Bewusstsein für Probleme in ihren jeweiligen Boards, neue Perspektiven, Strategien und Lösungsansätze zur Bewältigung dieser und darüber hinaus beispielhafte Modelle für Strategieplanung und Evaluation der Tätigkeiten des Vereins.

Besonders bedeutsam war dieser Workshop als eine der ersten Veranstaltungen, bei denen international „best practices“ und „lessons learned“ geteilt worden sind. Allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern war es wichtig, diesen Dialog auch zu anderen Themenfeldern, mit anderen Akteuren und im Rahmen anderer Formate aufrecht zu erhalten, sich regelmäßig über die Herausforderungen, denen sie in ihrer lokalen Arbeit begegnen, auszutauschen und diesen Workshop als Modell für internationale Zusammenarbeit zu betrachten.

Das Protokoll und weitere Informationen zur Veranstaltung finden sich auf Meta, dem Koordinationswiki der Wikimedia-Bewegung.

by Tim Moritz Hector at April 14, 2014 05:31 PM

April 12, 2014

Wikimedia Deutschland Blog

Cynthia Ashley-Nelson (Cindamuse)

Von Carlos Colina, Bence Damokos, für das Wikimedia Affiliations Committee:

Mit großem Bedauern müssen wir bestätigen, dass Cynthia Ashley-Nelson (Benutzer:Cindamuse) am Freitag, den 11. April, verstorben ist. Unsere Gedanken sind bei Cynthias Familie, Freunden und der internationalen Wikimedia-Community.

Cynthia wurde am 10. April zur Stellvertretenden Vorsitzenden des Affiliations Committee gewählt. Sie war nach Berlin gereist, um am jährlichen Treffen des Komitees während der Wikimedia Conference teilzunehmen. Als langjährige Wikipedia-Autorin und Expertin in Organisationsentwicklung mit mehr als 25 Jahren Erfahrung bereicherte Cynthia die Bewegung für Freies Wissen auf vielfältige Weise mit ihrer Zeit, Leidenschaft und mit ihren Kenntnissen. Cynthia unterstützte mit großem Engagement das Global Education Program der Wikimedia Foundation und Lösungsversuche rund um den Gender Gap in Wikipedia.

In der kurzen Zeit seit Januar, die Cindy mit uns im Affiliations Committee war, lernten wir ihre Gedanken, Einblicke und Erfahrungen sehr schätzen. Diese gemeinsamen Monate haben gezeigt, was für ein überaus wertvolles und engagiertes Mitglied das Komitee in ihr hatte, was letztlich zu ihrer Wahl als Stellvertretende Vorsitzende geführt hat.

Wir sind in tiefer Trauer, wie jeder, der nach Berlin gekommen ist, um an der Wikimedia Conference teilzunehmen. Cynthias Tod ist ein großer Verlust für alle in der Wikimedia-Bewegung. Heute Morgen sind die Teilnehmer der Konferenz zusammengekommen, um gemeinsam zu trauern und über den Verlust von Cynthia zu sprechen. Wir haben uns entschlossen, dass es allen Teilnehmern der Wikimedia Conference freisteht, sowohl weiter über die Zukunft dieser Bewegung sprechen zu können, die Cynthia so viel bedeutet hat, als auch die Zeit hier mit Erinnerungen und guten Gedanken an sie zu verbringen. Wir werden Cynthia sehr vermissen.

Auf Cynthias Wikipedia-Benutzerseite können Beileid ausgesprochen und Erinnerungen geteilt werden.

Im Namen des gesamten Affiliations Committee und den weiteren Community-Mitgliedern, die hier in Berlin zusammengekommen sind:

 

Carlos Colina,
Chair, Wikimedia Affiliations Committee

Bence Damokos,
Outgoing chair, Wikimedia Affiliations Committee

 

by Michael Jahn at April 12, 2014 10:03 AM

April 10, 2014

Wikimedia Deutschland Blog

Wissenschaftler diskutieren Science 2.0 in Hamburg

Dies ist ein Gastbeitrag von Daniel Mietchen, Wissenschaftler am Museum für Naturkunde in Berlin und aktiver Wikimedianer. Beruflich und privat befasst er sich mit Open Science und Open Acess und hat anlässlich einer Konferenz zum Thema “Science 2.0” in Hamburg einen Wikimedia-Workshop gegeben.

Am 26. und 27. März fand in Hamburg eine Konferenz zum Thema “Science 2.0” statt, ausgerichtet vom gleichnamigen Leibniz-Forschungsverbund “Science 2.0”, in welchem Wikimedia Deutschland Mitglied ist. Ziel des Forschungsverbundes ist es, zu erforschen, wie die Verfügbarkeit und Nutzung von Web 2.0-Technologien und -Netzwerken das Umfeld und die Arbeitsabläufe von Wissenschaftlern verändern, und Wikimedia Deutschland bringt sich dabei vor allem mit Beiträgen zu Freiem Wissen ein.

Im Vorfeld der Tagung fand vom 24.-25. März ein Doktoranden-Symposium und am 25. ein Wikimedia-Workshop statt, den ich leitete. In diesem Workshop ging es darum, die Teilnehmer sowohl mit allgemeinen Wikimedia-Prinzipien als auch Unterschieden zwischen den einzelnen Projekten und Sprachversionen vertraut zu machen, ihnen grundlegende Fertigkeiten für eigene Beiträge zu vermitteln und Wikimedia-Projekte im Kontext von Science 2.0-Aktivitäten einzuordnen. Ich denke, das ist gelungen.

Die Konferenz selbst wurde am 26. nach einleitenden Worten von Prof. Klaus Tochtermann, dem Sprecher des Forschungsverbunds, durch eine Video-Botschaft von EU-Kommissarin Neelie Kroes eingestimmt, worin sie die Bedeutung digitaler Technologien und die Möglichkeiten offener Wissenschaft unterstrich:

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Neelie Kroes: Open digital science. Lizenz: CC BY 2.0

 

Leider spielte das Thema Freies Wissen an diesem ersten Tag anschließend nur eine untergeordnete Rolle: Open Access und Open Data wurden zwar diskutiert, doch in beiden Fällen mehr mit Fokus auf Lesezugriff und nicht im Hinblick auf Nachnutzbarkeit. Aus Wikimedia-Sicht besonders interessant – wenn auch nicht überraschend – waren die von Thomas Köhler vorgestellten Resultate einer im Rahmen des Forschungsverbundes erhobenen Umfrage unter Wissenschaftlern an deutschen Forschungseinreichtungen, wonach fachübergreifend fast alle regelmäßig Wikis (und da wohl vor allem Wikipedia) lesen, aber nur wenige von ihnen auch selbst dazu beitragen (Folien 25-29).

Das Programm war im wesentlichen als Abfolge von Frontalvorträgen strukturiert, was in Anbetracht des Themas schon verwundert. Einige dieser Beiträge waren dennoch sehr lebhaft, zum Beispiel diejenigen von David Nicholas zu Glaubwürdigkeit im sozialen Netz und Ursula Schulz zur Nutzbarkeit von Bibliotheks-Webseiten. PDF-Versionen der Vorträge sind aus dem Programm verlinkt, obgleich nicht offen lizensiert. Videos sollen noch folgen. Aufgelockert wurde das Format durch eine Reihe 3-minütiger Lightning Talks nach der Mittagspause, gefolgt von einer Poster-Session.

Am Abend trafen sich die Konferenzteilnehmer auf einem Binnenschiff zu einer Rundfahrt auf der Elbe, doch da saß ich schon wieder im Zug. Den zweiten Tag habe ich in Teilen per Video-Stream verfolgt. Besonders erwähnenswert ist hier der Vortrag von Paweł Szczęsny, einem der wenigen Teilnehmer, die Science 2.0 selbst praktizieren.

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Science 2.0 – and now what? from Pawel Szczesny Lizenz: CC BY-SA 2.5

 

Dem folgte noch ein Vortrag von Celina Ramjoué, in welchem sie die Richtlinien der EU-Kommission zum Lesezugriff auf wissenschaftliche Publikationen und Daten erläuterte.

Insgesamt war die Tagung eine gute Gelegenheit, sich über Aktivitäten rund um Science 2.0 auszutauschen und in diesem Zusammenhang Interesse für freies Wissen zu wecken. Mir persönlich hat es dabei etwas an “Science” gefehlt (was in der Tagungssprache ja im wesentlichen für Naturwissenschaften steht und die hier stark vertretenen Bibliotheks- und Informationswissenschaften nicht einschließt), das Programm war für eine “2.0”-Veranstaltung aus meiner Sicht durchaus interaktiver sein können, und für eine internationale Tagung wäre es schön gewesen, mehr internationale Beiträge zu haben. Die Organisatoren haben auf solche Anregungen recht positiv reagiert, so dass zu erwarten ist, dass die nächste Veranstaltung dieser Art sich noch verbessern wird.

Abschließend sei noch angemerkt, dass das ansonsten bei ähnlichen Veranstaltungen sehr auf Wikipedia fokussierte Interesse an Wikimedia-Aktivitäten bei vielen Konferenzteilnehmern dieses Mal eine merkliche Wikidata-Komponente ent- bzw. in Diskussionen erhielt. Darauf sollten wir bei weiteren Aktivitäten in wissenschaftlichen Kontexten – z.B. bei der MS Wissenschaft oder allgemein im Wissenschaftsjahr zur Digitalen Gesellschaft – verstärkt achten und ggf. eingehen.

by Christopher Schwarzkopf at April 10, 2014 01:25 PM

April 08, 2014

Liesel

Ja was den nun?

Der Österreicher kulac hat in einer Diskussion in der Wikipedia zum Thema “Sinn und Unsinn des Vereines Wikimedia Deutschland (WMDE)” einen längeren Beitrag geliefert.

Mir fallen da einige Denkfehler ein. Natürlich kann der Verein dafür sorgen, dass entsprechende Antragssteller oder Ideengeber eine entsprechende Unterstützung erhalten. Nur was machen wir mit der WMDE-Arbeitskraft, wenn keine entsprechende Ideen oder Anträge kommen. Soll diese dann rumsitzen, Däumchen drehen und für das Nichtstun Geld verdienen. Oder der Verein gibt dieser Kraft dann entsprechende Aufgaben, dass heißt dann aber wieder, dass für Ideen und Anträge aus der Autorengemeinschaft keine Kapazität mehr vorhanden ist. Natürlich könnte der Verein das Problem auch mit Kräften lösen, die dann extra für solche Fälle “eingekauft” werden. Nur wo bekommt der Verein diese Fachkräfte, vor allem zeitnah und mit den notwendigen Kenntnissen? Ein normaler Beschäftigter wird sich auf ein solches ungewissen Arbeitsverhältnis kaum einlassen.

Wenn die Autorengemeinschaft jederzeit verfügbare Unterstützung will, dann muss sich gleichzeitig zustimmen, dass eventuell Mitarbeiter in der Geschäftsstelle fürs Nichtstun bezahlt werden!

Dann ist da noch die Sache mit dem Toolserver. Kulac schreibt da so einfach, dass der Verein die “verwaisten” Tools einfach übernehmen und pflegen soll. Ein Tool was schon länger verwaist ist, war auch bisher schon veraltet. Und gerade das Faktum, dass es veraltet ist und sich auch bisher niemand in der Gemeinschaft für die weitere Pflege gefunden hat, zeigt das das Tool nicht notwendig ist. Das Geschrei nach irgendwelcher WMDE-Unterstützung ist in diesem Bereich in meinen Augen nur sinnloses Geschimpfe und Gejammere ohne Substanz, ohne Grund nur mit der Absicht dem Verein mal richtig ans Zeug zu flicken.

Wo ist den die Liste mit den so wichtigen Tools, die sich nicht auf WMLabs finden? Fehlanzeige.

Aber naja, wenn der deutsche Wikipedianer nichts zu jammern hat, dann geht es diesen Metadiskutierern ja nicht gut.


Einsortiert unter:Wikipedia Tagged: Wikimedia Deutschland, Wikipedia

by Liesel at April 08, 2014 05:40 PM

April 06, 2014

Festivalsommer

Festivalsommer auf den 60. Internationalen Kurzfilmtagen

Vom 1. bis 6. Mai finden in Oberhausen die 60. Internationalen Kurzfilmtage Oberhausen statt - und der Festivalsommer ist dabei. Damit verlassen die Fotografen erneut die festgetretenen Pfade der reinen Konzertfotografie und begeben sich in den Bereich des Films.


Die Kurzfilmtage präsentieren mehr als 430 Kurzfilme aus etwa 60 Ländern innerhalb der 6 Tage in mehreren Spielorten, zudem werden mehrere international bedeutende Filmpreise für Kurzfilme vergeben, darunter den Großen Preis von Oberhausen, den ARTE Award für einen europäischen Kurzfilm sowie den 3sat Promotional Award. Auch der MuVi Award für das beste deutsche Musikvideo wird vergeben, für das insgesamt 12 Musikvideos nominiert sind und für die Internetbesucher abstimmen können. Daneben locken mehrere Podiumsdiskussionen, Seminare und andere Schwerpunkte, bei denen der ein oder andere Promi der Szene auftauchen sollte.

Einzelne Profile widmen sich vier bekannten Darstellern und Filmemachern der internationalen Kurzfilmszene. Darunter befinden sich die Österreicherin Mara Mattuschka, der Südafrikaner Aryan Kaganof, der Pole Wojciech Bąkowski sowie Deimantas Narkevičius aus Litauen.


Viele weitere Informationen finden sich natürlich auf der Homepage http://www.kurzfilmtage.de/.

by Achim Raschka (noreply@blogger.com) at April 06, 2014 07:56 AM

April 05, 2014

Stepro

Die Sinnfrage: Was ist der Zweck von Wikimedia Deutschland?

Oder: Eine überfällige Nachbetrachtung zum Board Training Workshop

Am 1. und 2. März fand in London ein Board Training Workshop statt, an dem auch ich als einer von zwei Vertretern des Boards (“Präsidium”) von Wikimedia Deutschland teilnahm.

Zuerst: Die Veranstaltung war die erste ihrer Art, und als solche wichtig und richtig. Wohl alle Teilnehmer hatten durch das gut durchorganisierte (und dadurch auch recht anstrengende) Programm viele neue Erkenntnisse gewonnen, und der Erfahrungsaustausch ist enorm wichtig für ehrenamtlich tätige Wikimedianer mit teilweise doch sehr großer Verantwortung.

Der Samstag unterteilte sich dabei in 4 Themen:

  • Die Rolle des Boards und wie sich die Rollen von Boardmitgliedern und Angestellten unterscheiden
  • Wie wirkliche effektive Aufsicht (“Governance”) funktioniert
  • Wie eine wirklich professionelle Beziehung zwischen Boardmitgliedern und Angestellten hergestellt wird
  • Wie die Boards über ihre eigene Performance nachdenken sollten

Im Wesentlichen kann man mitnehmen, dass die Rollendefinition sehr wichtig ist. Das bestätigt mich auch in meinem seit einem Jahr bestehenden Verlangen, die Beziehung zwischen Präsidium und vor allem Vorstand besser zu definieren, und gibt mir die wichtige Erkenntnis, dass auch die Beziehung zu den anderen Mitarbeitern der Geschäftsstelle dringend genauer definiert werden muss. Es gibt aktuell einfach zu verschiedene Meinungen, inwieweit sich das Präsidium in die Arbeit der Geschäftsstelle einmischen darf bzw. soll. Dieses Problem besteht wie gesagt seit langem und wurde trotz mehreren Versuchen dies anzugehen nie wirklich gelöst. Ob es hier überhaupt eine zufriedenstellende Konsenslösung geben kann, ist auch noch fraglich.

Weitgehend Einigkeit besteht bei den Hauptaufgaben der Boards: Mission und Vision des Vereins definieren, eine Strategie entwickeln, die Performance und den Erfolg monitoren und Bewertungsmaßstäbe dafür entwickeln und anwenden.
Interessanter fand ich dann schon die folgende Aufgaben der Boards: Die Rechenschaftslegung sicherzustellen, den Geschäftsführer (bei Wikimedia Deutschland den Vorstand) auszuwählen und zu supporten, ein Risikomanagement, die Einhaltung der Spielregeln (“Compliance”) sicherzustellen, deren Effektivität zu überprüfen und faire Bewertungen zu gewährleisten.
Über die verschiedenen Wege, die Arbeit des Boards zu optimieren, möchte ich hier nicht schreiben – das wäre zu umfangreich und zu theoretisch und würde den Rahmen sprengen.

Womit ich jedoch nur teilweise übereinstimme, ist der angestrebte Professionalisierungsgrad der Boards: Hier wird laienhafte Arbeit von “normalen” Mitgliedern der Vereine als störend empfunden und sogar empfohlen, statt Wahlen unter den Vereinsmitgliedern das Board rein durch Akklamationen von “Profis” zusammenzusetzen. Das würde für mich eine Entwicklung weit weg von der Basis des Vereins, nämlich den Mitgliedern, bedeuten. So wird es kaum überraschen, dass ich diesem Punkt nicht zustimmen kann. Sicher wäre die Arbeit viel professioneller möglich, wenn Juristen, Unternehmensberater und “Menschen mit viel Einfluss und Führungserfahrung” das Board stellen würden. Jedoch würde der Verein dann eine Entwicklung nehmen, die ich nicht gutheißen kann.
Wikimedia Deutschland wurde von aktiven Wikipedianern gegründet, und darf sich meines Erachtens nicht zu einer weiteren beliebigen Lobby-NGO entwickeln. Wer sich auf diesem Gebiet engagieren möchte, kann dies sicher sehr gut bei tollen Organisationen wie Digitale Gesellschaft e. V., Open Knowledge Foundation, iRights oder anderen tun.

Der Sonntag war bestimmt von einem Vorab-Ergebnis des Chapters Dialogue, verschiedenen Evaluations-Möglichkeiten (SWOT-Analyse, SMART goals usw.), sowie von einer sehr interessanten Auswertung einer Befragung der Teilnehmer nach ihren Erfahrungen und BurnOut-Gefährdungen. Diese wurde durchgeführt von der tollen Sandra Rientjes, Geschäftsführerin von Wikimedia Niederlande.
Das war für mich auch der interessanteste Teil der ganzen Veranstaltung: Der tatsächliche Erfahrungsaustausch zwischen den einzelnen Chaptern sollte unbedingt intensiviert werden. Das hilft meiner Meinung nach viel mehr als jedes Coaching durch Profis oder noch so ausgefeilte Interviews und Analysen – am besten lernen wir von uns selbst und die durch uns bzw. unsere Kollegen gemachten Erfahrungen.

Schockiert hat mich allerdings an diesem Wochenende die Aussage einer prominenteren Wikimedianerin über den Sinn des Movements und die Rolle der Chapter an sich: Wenn wir freies Wissen kaufen können, dann sollten wir es tun. Wenn wir die Communitys dazu nicht brauchen, dann sollten wir eben die Communitys vergessen. Oder auch wörtlich zitiert: “Fuck the community, who cares”. Das lies mich dann doch sehr sprachlos und entsetzt zurück, komme ich doch aus eben dieser. Und es ist auch der Grund, warum dieser Bericht erst so spät kommt. Ich denke seit dem immer wieder darüber nach, was eigentlich Sinn und Zweck von Wikimedia Deutschland ist.

Nun könnte ja durchaus auch ich völlig falsch liegen, und wäre dann schlicht im falschen Verein. Die Kernfrage lautet also: Ist das Wikimedia-Movement im Allgemeinen und Wikimedia Deutschland e. V. im Speziellen in erster Linie dazu da, Freie Inhalte zu generieren, zu sammeln und zugänglich zu machen, oder aber die Freiwilligen bei diesen Aufgaben zu unterstützen? Es gibt da in der Tat sehr unterschiedliche Ansichten dazu, extremer als ich es je erwartet hätte. Auch der Vorstand unseres Vereins hat zu diesem Punkt eine entgegengesetzte Meinung zu der meinen.
Also habe ich begonnen, dies systematisch zu analysieren: Beginnen wir bei der Wikimedia Foundation: In den FAQ unter wikimediafoundation.org ist dazu zu lesen:

Our mission is to empower a global volunteer community to collect and develop the world’s knowledge and to make it available to everyone for free, for any purpose. We work together with a network of chapters in many different countries to achieve this goal.

Also ganz klar steht die Stärkung der Freiwilligen bei der Schaffung und Sammlung Freien Wissens im Vordergrund der Mission, und nicht etwa die Aufgabe, dies selbst zu tun.

Schauen wir als nächstes in die Satzung von Wikimedia Deutschland: § 2 Ziele und Aufgaben beginnt mit

Zweck des Vereins ist es, die Erstellung, Sammlung und Verbreitung Freier Inhalte (engl. Open Content) in selbstloser Tätigkeit zu fördern

Also die Förderung der Erstellung, Sammlung und Verbreitung – nicht das Sammeln an sich, nicht der Lobbyismus, nicht die Aufklärung und Bildung – nein, die Förderung.
Im vergangenen Jahr hat das Präsidium von Wikimedia Deutschland unter großem Aufwand, der Einbeziehung verschiedenster Akteure und höchster Priorität fünf Leitmotive des Vereins erarbeitet und beschlossen, denen sich der Verein in seiner Arbeit verpflichtet fühlt. Die Reihenfolge war dabei wohlüberlegt und keinesfalls zufällig ausgewählt, das Leitmotiv “Partnerschaft” steht ganz bewusst am Anfang. Darin heisst es:

„Der Verein arbeitet partnerschaftlich mit Communitys und ihren einzelnen Mitgliedern zusammen. Für die Umsetzung ihrer Ideen können sie die Mittel des Vereins unkompliziert nutzen und dessen Angelegenheiten mitgestalten.“

Ohne aktive Communitys ist kein Wikimedia-Projekt lebensfähig. Die Wikimedia-Communitys sind Ursprung und wichtigste Lebensader von Wikimedia Deutschland. Es ist eine der Kernaufgaben des Vereins, Substanz und Wachstum dieser Communitys partnerschaftlich sicherzustellen und zu fördern. Für die Umsetzung der Ideen und Wünsche der Communitys stellt Wikimedia Deutschland all seine Mittel zur Verfügung.

Noch deutlicher kann man es meiner Ansicht nach kaum noch ausdrücken. In erster Linie hat Wikimedia Deutschland, allen voran Vorstand und Mitarbeiter der Geschäftsstelle, die Freiwilligen aus den Communitys zu unterstützen. Dem ist alles andere unterzuordnen.
Natürlich kann und soll der Verein auch andere Aktivitäten durchführen, Veranstaltungen zu politischen Rahmenbedingungen, freien Lehrmitteln (OER) und vielen anderen satzungsgemäßen Themen sind sinnvoll und gewollt. Aber eben erst in zweiter Linie – oberste Priorität hat die Förderung der Freiwilligen, danach kommen die Aktivitäten, die von den bezahlten Mitarbeitern der Geschäftsstelle selbst geplant, organisiert und durchgeführt werden.

Leider ist dieses Faktum in Vergessenheit geraten, und wird den vielen neuen und wirklich tollen Mitarbeitern nicht mehr (ausreichend) nahe gebracht. Es muss wieder allen Beschäftigten, vom Vorstand über die Bereichsleiter bis zu den studentischen Mitarbeitern deutlich gemacht werden, dass die Geschäftsstelle zur Unterstützung der Freiwilligen geschaffen wurde, und nicht die Freiwilligen die Pläne der Geschäftsstelle umzusetzen haben.
Ich denke nur unter dieser Voraussetzung ist eine partnerschaftliche Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten – Communitys, Mitgliedern, Präsidium, Vorstand und Mitarbeitern – möglich. Und nur wenn dieses Grundverständnis akzeptiert wird, ist es überhaupt sinnvoll, die Frage der Rollendefinition anzugehen.


by Stepro at April 05, 2014 06:43 PM

Festivalsommer

Eine Bitte an unsere Leser

Heute vor 20 Jahren, am 5. April 1994, starb das Idol einer gesamten Generation, der sogenannten Generation X: Kurt Cobain.

Geboren wurde Cobain am 20. Februar 1967 in Aberdeen, in der Nähe von Seattle. Dort verbrachte er ein Großteil seiner Kindheit, bis er mit 18 Jahren die Schule abbrach und nach Olympia zog. Ab 1986 trat er mit Krist Novoselic, den er bereits im Jahre 1982 kennenlerne, in verschiedenen Bands auf, aus denen 1987 Nirvana entstand. 1989 lernte er Courtney Love kennen, mit der er 1992 heiratete und eine Tochter bekam.
Mit Nirvana veröffentlichte Cobain, deren Frontman er war, 4 Studioalben. Große Bekanntheit erlangte die Band 1991 mit dem Album Nevermind und der Single Smells Like Teen Spirit. Allerdings bekam Cobain dieser Erfolg nicht. Er nahm mehr und mehr Drogen, überwiegend Heroin. Nach dem Erfolg des Album Nevermind wurde der Drogenmissbrauch exzessiver. Im März 1994 wurde er, im Koma liegend, in ein Krankenhaus in Rom, mitten auf einer Tour zu ihrem neuen  Album, eingeliefert. Die Mediziner konstatierten einen Suizidversuch durch Einnahme von Beruhigungsmitteln. Auf drängen seines nähren Umfeldes machte er in Kalifornien einen Drogenentzug in einer Klinik. Von dort floh er jedoch und tauchte unter. Am 8.April 1994 fand ein Elektriker Kurt Cobains Leiche in seinem Haus. Er hatte sich eine Überdosis Heroin gespritzt und sich mit seiner Flinte in den Kopf geschossen.

Der Festivalsommer möchte Artikel von Musikern und Bands bebildern. Auch die Artikel von Nirvana und ihren Mitgliedern (Krist Novoselic und Kurt Cobain) sind nur sehr schlecht oder gar nicht bebildert. Neue Fotos von Kurt Cobain zu machen geht (leider!) nicht. Deshalb möchten wir euch, unsere Leser, bitten, einfach mal zu Hause in eurer Schublade zu schauen, ob ihr Bilder von Nirvana, Kurt Cobain oder Krist Novoselic habt und diese hochladen möchtet.  Wir würden uns sehr freuen, wenn das ein oder andere neue Bild in der Wikipedia zu sehen wäre.

by Johannes Follert (noreply@blogger.com) at April 05, 2014 09:16 AM

April 04, 2014

Wikimedia Deutschland Blog

Wikisource: ein Projekt wird 30.000

Das Wikisource-Logo

Wikisource ist eines der Projekte der Wikimedia Foundation und damit eines der Schwesterprojekte der Wikipedia. Wikisource ist eine Sammlung von Quellentexten, die entweder urheberrechtsfrei sind oder unter einer freien Lizenz stehen. Das deutschsprachigen Wikisource hat vor kurzem die Schwelle von 30.000 gesammelten Quellentexten überwunden.

Der Wikisource-Aktive Konrad Stein hat anlässlich dieses Meilensteines eines Artikel im Wikipedia-Kurier, dem internen Mitteilungsblatt der deutschsprachigen Wikipedia geschrieben. Wir freuen uns, diesen Text leicht redaktionell angepasst, hier veröffentlichen zu können.

Das Logo ist Programm: Ein Eisberg, man sieht die Spitze, „doch das im Schatten sieht man nicht“ (jedenfalls nicht gleich). Die Rede ist von Wikisource. Was ist Wikisource? Wenn Wikipedia das Lexikon der Welt ist, so ist Wikisource die Bibliothek der Welt (und de.wikisource.org die Bibliothek der deutschsprachigen Welt). Hier geht es nicht um schnelle, verlässliche Informationen über ein Wissensgebiet, hier geht es um sichere, verlässliche Texte zu diesem Wissensgebiet! Verlässlichkeit und Relevanz sind die Leitplanken von Wikisource.

Um ein Beispiel zu geben: Grimms Märchen. Wikisource gibt nicht einfach nur den Text von Grimms Märchen, sondern gibt alle Kinder- und Hausmärchen in allen Fassungen aller Auflagen von der ersten 1. Auflage 1812/15 bis zur 7. Auflage 1857 (Lebenszeit der Grimms). Hier kann jeder einsteigen: der Märchenliebhaber, dem die Erinnerung verblasst, bis zum Forschenden, der es auf Punkt und Komma genau braucht.

Apropos Verlässlichkeit: Bei Wikisource wird bis auf Punkt und Komma genau wiedergegeben, was die großen (und kleineren) Geister der Weltgeschichte über die Welt und ihre Geschichte gedacht – und vor allem: geschrieben – haben. Um das klar zu sagen: Jeder kann den Ursprung und das Ergebnis miteinander vergleichen. Rechts ist das Original zu sehen, links die Übertragung. Und wer einen Fehler findet: her damit! Im Unterschied zu den akademischen Druckwerken, verbessert sich WS täglich, stündlich…

Was ist bei Wikisource zu finden?

Was ist bei Wikisource zu finden? Alles! Oder jedenfalls: fast alles Mögliche. Bei Wikisource arbeiten Spezialisten aus allen möglichen Bereichen des Wissens aller Zeiten. Das klingt anmaßend, gewiß. Aber geben wir Beispiele.

* Gesetzblätter: Neben der Edition des Reichsgesetzblattes weist Wikisource frühneuzeitliche und moderne Gesetzes- und Amtsblätter dutzender deutscher und europäischer Staaten nach. Die Urkunden des Mittelalters und der Frühen Neuzeit bieten ältere Rechtsquellen.
* Mathematik. Hier erstreckt sich die Vielfalt von geometrischen Lehrbüchern, geschrieben von Albrecht Dürer, bis hin zu der Milleniumsrede von Hilbert’s, die erst seit Kurzem gemeinfrei ist. Durch akkuraten Formelsatz können auch komplexe Klassiker wie Riemann’s Über die Anzahl der Primzahlen unter einer gegebenen Größe originalgetreu gelesen werden.
* Physik und Chemie. Das Feld der Naturwissenschaften können wir natürlich nicht komplett abdecken, aber wir versuchen es trotzdem! Sowohl Periodika, wie die Annalen der Physik, als auch sehr spezielle Abhandlungen sind hier zu finden. Da wäre zum Beispiel der Aufsatz Flüssige Kristalle und ihr scheinbares Leben, der schon 1921 die heute so wichtigen Flüssigkristalle beschreibt. Aber auch das sehr gut zusammengestellte Themengebiet Relativitätstheorie ist den einen oder andern Blick wert.
* Klassische Philologie. Wikisource bietet Übersichtsseiten zu zahlreichen antiken Autoren, deren Werk mit Hinweisen auf (kritische) Textausgaben und Übersetzungen sowie auf wichtige (gemeinfreie) Sekundärliteratur vorgestellt wird. Beispiele für besonders detaillierte Autorenseiten sind die zu den Dichtern Apollonios von Rhodos, Claudian, Flavius Josephus, Seneca und Hesiod. Wikisource bietet auch Digitalisate von ausgewählten antiken literarischen Werken an: zum Beispiel Euripides’ Tragödien ”Iphigenie in Aulis” und ”Die Phönizierinnen” (übersetzt von Friedrich Schiller); Aristophanes’ Komödie ”Die Wolken” (übersetzt von Johann Jakob Christian Donner); ausgewählte Werke des jüdischen Gelehrten Philon und sämtliche Werke des Sophisten Lukian von Samosata (übersetzt von August Friedrich Pauly). Apropos Pauly: Auf ihn geht das wichtigste Nachschlagewerk der Altertumswissenschaft zurück (”Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft”), dessen Neubearbeitung (Stuttgart 1893ff.) sukzessive erschlossen wird. Wikisource bietet derzeit über 13.000 Artikel im Volltext (mit Scans) und pflegt ein Autorenverzeichnis.

Literatur, Religion und Geschichtswissenschaft

* Literatur: Die Liebhaber klassischer Belletristik finden viel Lesefutter, von spätmittelalterlichen Satiren (Doctor Brants Narrenschiff) über Shakespeare’s Dramen (Romeo und Julia) und klassische Kinderbücher (Struwwelpeter) bis hin zur Göttlichen Komödie. Eine eigene Seite weist die hier edierten Erstausgaben nach.
* Sagen und Märchen bilden mit der Erzählforschung einen weiteren Arbeitsschwerpunkt. Die Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm gibt es in allen sieben Auflagen zu lesen, eine umfangreiche Themenseite weist Sagensammlungen nach.
* Religion: Was schrieb Luther eigentlich in seinen 95 Thesen? Was hat der Talmud mit Mathematik zu tun? Und welcher Frieden beendete die Ära der Religionskriege in Europa? Themenseiten zu Gebeten, Gesangbüchern oder dem Buddhismus runden das Angebot ab.
* Die Geschichtswissenschaft findet Editionen wie die Quellensammlung zur Geschichte der Deutschen Reichsverfassung in Mittelalter und Neuzeit oder die Acta Borussica, wenig bekannte (Britisch-Amerikanischer Krieg) und berühmte Ereignisse (Wiener Kongress) mit den deutschsprachigen Quellen und der älteren Sekundärliteratur. Alle Disziplinen und Epochen sind vertreten, von der antiken Medizingeschichte (RE:Augenärzte) bis zur neuzeitlichen Technikgeschichte (Perpetuum mobile).
* Die Unterhaltungsliteratur ist mit Krimis, vielen Romanen, Erzählungen und Gedichten aus der Illustrierten Die Gartenlaube oder auch der frühen Science-Fiction vertreten. Es gibt die Volksbücher (Ein kurtzweilig lesen von Dyl Vlenspiegel), klassische Lügenmärchen (Des Freyherrn von Münchhausen Wunderbare Reisen), Groschenhefte, Robinsonaden und Ritterromane.

Recht, Musik und Honigbienen

* 55 (von 64) Württembergischen Oberamtsbeschreibungen
* Reichsgesetzblatt (Deutschland): Das ist ein echtes Desiderat im freien Internet, die Ausgaben vor 1919 sind ohne Konkurrenz und wurden deshalb auch über die Elektronische Zeitschriftenbibliothek verlinkt  für den  Nutzerservice im Routinebetrieb für 615 Bibliotheken bzw. Forschungseinrichtungen. Stand derzeit: Es wurden bisher 37 komplette Jahrgänge (mit Norddeutschem Bund) von 1867 bis 1903 mit 3015 Rechtstexten transkribiert. Darin enthalten sind  478 Verträge und Vertragsnachträge, viele davon sind zweisprachig (Französisch, Englisch, Spanisch, Italienisch, Portugiesisch,Dänisch, Schwedisch, Norwegisch,Ungarisch, Niederländisch, Russisch, Malagasy). Es erfolgen Zusammenstellungen auf passenden Wikisource-Themenseiten und Verlinkungen mit entsprechenden Wikipedia-Artikeln.
* Musik. Ein großes Feld. Geboten werden Grundlagentexte von Robert Schumanns Musikkritiken Gesammelte Schriften über Musik und Musiker oder Johann Joachim QuantzVersuch einer Anweisung die Flöte traversiere zu spielen bis zur Moderne. Links zu den einflussreichsten Musikzeitschriften und deren inhaltliche Erschließung bis hin zu Musiklexika.

Am einfachsten erschließt sich die Vielfalt aber durch einen Blick auf die Themenseiten: von Odysseus über Honigbienen bis zu Parfüm, Seifen und Kosmetik (um nur ganz willkürlich zu verfahren) finden sich Links zu Volltexten (zum sofortlesen und zitieren), Übersichten der Literatur die per Klick zu erreichen ist bis zu Hinweisen auf Themenverwandtes und Entfernteres.

Großprojekte
Großprojekte: Es gibt dann noch eine handvoll Großprojekte, an die sich keine öffentliche Institution herantraut (und wenn, mit wenig Fortüne). Ganz Schlaglichtartig:

* Die Allgemeine Deutsche Biographie, tja, das sind gleich rund 26.000 Personenartikel zur Deutschen Geschichte, die mittlerweile auch durch öffentlich geförderte Portale dargeboten werden, aber, wie sich herausstellt, in ungenügender Textredaktion – einfach nur eine gute OCR über historische Texte laufen zu lassen reicht nicht. Sachverstand gehört dazu, Fleiß auch und so: die Verlässlichkeit liegt bei WikiSource…! Nebenbei bemerkt sind zehntausende der Wikipedia-Artikel über Personen des 9ten–19ten Jahrhunderts durch dieses Projekt aufgewertet worden.
* Die Gartenlaube – wie unzählig oft sind Witze über diese „Familienzeitschrift“ gemacht worden. Aber nüchtern betrachtet haben wir es hier mit knapp fünfzig Jahren (1853–1899 – obwohl die Zeitschrift, durch alle Stadien der Perversion bis 1944 weitergeführt wurde) Kulturgeschichte aus erster Hand zu tun. „Gartenlaube“, das klingt nach ‚Familien–Nettigkeiten‘ im Stile von „Bunte“ oder „Bild der Frau“. Aber weit gefehlt. Was hier an Daten-Fakten–Dokumenten versammelt ist (aber auch – gelegentlich an: Indoktrination) das kann sich in Bezug auf heutigen Journalismus absolut sehen lassen. So gründlich werden heutigentags die Leser weder von der „Zeit“ noch vom „Spiegel“, noch gar vom „Focus“ informiert.
* Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaftca. 13.300 Artikel. Spektakuläres Projekt zur Sicherung unseres klassisch-antikes Erbes. Hier vereinigt sich Sachkompetenz mit den Erkenntnissen früheren Jahrhunderten. Überflüssig zu sagen: ein Projekt unabhängig von außerordentlich teuren akademischen Projekten.
*Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich, jetzt bereits ca. 10.000 Artikel – ein geradezu heroisches Projekt von unser Userin ”Zabia”. Das 60bändige Werk von Constantin von Wurzbach transkribiert und gewidmet: 60 Bände, Wien 1856–1891, mit Nachrichten und derart präzisen biographischen und werkgeschichtlichen Fakten, die bis heute nicht eingeholt sind… Ein Lebenswerk… Nein, dero zwei…
* Ach, da wären noch die „Zeitschriften“, nein, nicht nur ein Überblick, welche Periodika in der Kulturgeschichte relevant wurden, sondern: wo man sie bekommt – und: was in ihnen enthalten ist. Ein Service, dem die Bibliothekare Mitteleuropas in den letzten 300 Jahren nicht nachzukommen in der Lage waren – Wikisource hilft – wissend, dass nicht nur Bücher, sondern auch Artikel und Essays die Weltgeschichte vorangetrieben haben.

Schätze der Artikel aus Zeitschriften, Jahrbüchern und sonstigen Periodika

Selbstverständlich suchen die Sourcianer enge Vernetzung mit den Pedianern. Denn das Wissensversum kennt nicht nur Oberflächen, sondern auch Tiefenstaffelung. Das betrifft nicht nur die Kreuz- und Querverweis von Autoren- oder Themenartikel. Das betrifft z. B. auch Lesehilfen. Taucht in einem Text die Rede von Captatio benevolentiae auf, schon hilft ein Klick über die verpasste Lateinstunde hinweg.

Seit kurzem beginnt WS auch eine Aufgabe zu erfüllen, die seit Hunderten Jahren von den Bibliotheken nicht erfüllt wird. Nämlich die Schätze der Artikel aus Zeitschriften, Jahrbüchern und sonstigen Periodika zu heben. Das betrifft die inhaltliche Erschließung so einflussreicher Magazine wie die Deutsche RundschauNord und Süd oder der Neue Zeitschrift für Musik, in denen keineswegs nur Geschwätz des Tages und Ereignisse der Nachbarstadt gemeldet wurden, sondern hauptsächlich profunde Essays oder Erstdrucke wie Ueber die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden von Heinrich von Kleist – um nur ein Beispiel von sehr vielen zu nennen.

Für alle Beteiligten ist es sehr schön zu sehen, dass sich der Kreis der Aktiven langsam aber stetig vergrößert. Aber überaus erstaunlich ist die Tatsache, was eine dann doch so überschaubare Community an Texten gewälzt hat: 30.000 waren es jüngst und noch bevor der Gedenksteinartikel geschrieben ist, sind es wieder ein paar Hundert mehr – und unter der Wasseroberfläche…

by Dirk Franke at April 04, 2014 04:27 PM

Festivalsommer

Fotograf auf Rockfestivals macht ja schon Spaß

Ja, diese Erkenntnis erlangte ich am letzten Wochenende auf dem Openin Festival in Mannheim. Bis dahin fotografierte ich eher DJ's auf der Winterworld, auf der Sysndicate oder der Nature One. Auf einem Rockfestival war ich bisher aber noch nicht.Während die DJ's a la Paul van Dyk ab und an mal einen Arm heben, vielleicht auch (mit etwas Glück) beide, kann man auf auf Technoveranstaltungen nicht alzu viel verpassen. Dafür aber umso mehr auf Festivals mit Bühnenshows und Bands. Stagediving, Rumgehüpfe und Bengalos können schon einmal zu Frust führen, wenn man die Kamera (leider!) nicht griffbereit hat oder gerade (weil ja eben noch das Licht zu dunkel war) einen höheren ISO-Wert eingestellt hat. Und so freut man sich dann doch zu Hause bei Sichtung der Bilder, wenn man den ein oder andere Hüpfer oder Bengalo eingefangen hat.
File:Heisskalt (90).JPG
Heisskalt (Foto: Wikipedia / JoeJoeJoe93, CC-by-sa 3.0; Bildbeschreibung)

File:Kraftklub (366).JPG
Felix Krummer von Kraftklub (Foto: Wikipedia / JoeJoeJoe93, CC-by-sa 3.0; Bildbeschreibung)

by Johannes Follert (noreply@blogger.com) at April 04, 2014 01:44 PM

Wikimedia Deutschland Blog

Wikidata auf dem Media Hack Day

Am 23. und 24. März fand in den Räumen des „Axel Springer Plug&Play Accelerator“ der Media Hack Day statt, in dessen Rahmen Programmiererinnen und Programmierer in einem Hackathon an Anwendungen, Webseiten und Apps zur Zukunft des Journalismus codierten.

Wikidata war API-Partner des Events (zusammen mit Axel Springer, storyful, Der SPIEGEL, sanoma, watchmi, Getty Images und embed.ly) und in diesem Rahmen auch das einzige Projekt auf der Grundlage von Freiem Wissen und Open Source.

Spannend für das Team hinter der Software-Entwicklung von Wikidata war insbesondere die Zusammenarbeit mit Interessierten, die bisher nicht unbedingt mit der Mediawiki-API gearbeitet hatten und zum Teil auch Wikidata nicht kannten. Der Umgang mit der Programmierschnittstelle für strukturierte Daten aus Wikidata wurde bei einem Workshop vermittelt. Aufgeputscht von Energydrinks und dem Spaß am Coden blieb dann Adam Shorland vom Wikidata-Team noch die ganze Nacht vor Ort, um bei der Einbindung in die Projekte zu helfen.

Am nächsten Mittag konnten sich die Ergebnisse sehen lassen. Am besten hat uns der Einsatz der Wikidata-API im Projekt „News-Sightseeing“ gefallen, bei der Nachrichten und Informationen passend zum aktuellen Standort angezeigt werden. Olcay Buyan, Devran Ünal und Kai Mysliwiec — das Team hinter News-Sightseeing — haben deshalb auch den API-Preis von Wikidata bekommen: ein Swag-Paket mit T-Shirts, Blöcken, Ansteckern und mehr mit dem Wikidata-Logo.

Freies Wissen und Open Source haben sicher ein Geschäftsmodell, das von deren der anderen beteiligten Firmen deutlich abweicht. Das Teilen und dadurch das Vermehren von Wissen ist aber nicht nur bei Wikidata das, was wir uns unter der Zukunft des Journalismus vorstellen — wir stellen uns auch eine ganze Welt vor, in der das gesamte Wissen der Menschheit jedem und jeder frei zugänglich ist.

by Jens Ohlig at April 04, 2014 10:54 AM

April 03, 2014

Wikimedia Deutschland Blog

Wikimedia:Woche 7/2014

Willkommen zur siebten Ausgabe der Wikimedia:Woche im Jahr 2014. Der donnerstägliche Newsletter wird gemeinschaftlich von Projektaktiven und Wikimedia Deutschland erstellt, serviert in kleinen Häppchen Aktuelles und Brisantes aus der internationalen Wikimedia-Welt und möchte zum Weiterlesen anregen.

Die Woche entsteht in einem offenen Redaktionsprozess: Wenn du über die internationalen Kanäle auf Links oder Storys stößt, die für die lokale Arbeit der deutschsprachigen Community von Relevanz sein können, hinterlasse einen Hinweis in der nächsten Woche! Du kannst entweder selber einen Teaser-Text vorbereiten, oder einfach nur einen Link setzen, den wir dann vor Versand mit einer Zusammenfassung dekorieren.

Wenn du Wünsche zur Woche im Allgemeinen oder Anregungen zur Abdeckung spezieller Themen hast, melde dich gerne in den Kommentaren.

Viel Vergnügen beim Lesen!

Wikimedia:Woche 7/2014

Frühere Ausgaben sind archiviert unter:

Die Liste der Beitragenden kann der Versionsgeschichte der jeweiligen Ausgabe im Archiv in der Wikipedia entnommen werden.

Foundation und Organisationen

Katherine Maher neuer Chief Communications Officer der Wikimedia Foundation

Katherine Maher beginnt am 14. April ihre Arbeit als Chief Communications Officer bei der Wikimedia Foundation. Dort besetzt sie die Stelle, die bis zum Oktober 2013 Jay Walsh innehatte.

Ziko van Dijk verabschiedet sich als Präsident des niederländischen Chapters

Ziko van Dijk schreibt einen Abschiedsbrief, auf die er auf seine Jahre im Board von Wikimedia Nederland zurückblickt.

Mitgliedsversammlung von Wikimedia Schweiz

Am 23. März fand die Mitgliedsversammlung von Wikimedia Schweiz statt. Dabei wählten die Mitglieder ein neues Kuratorium und stimmten über einige Satzungsänderungen ab.

Neues Individual Engagement Grants Committee der Wikimedia Foundation

Die Wikimedia Foundation hat vier neue Mitglieder in das Individual Engagement Grants Committee aufgenommen. Aus dem deutschsprachigen Raum sind weiterhin Ailura und Achim Raschka im Ausschuss vertreten. Bis 31. März werden noch Förderanträge für Projekte von Einzelpersonen oder Kleingruppen entgegen genommen.

Wikimedia Foundation stellt FDC-Planentwurf zur Diskussion

Die Wikimedia Foundation stellt ihren Antragstext für das FDC-Verfahren zur Diskussion.

Wikimedia France bittet um Korrekturlesung ihres FDC-Antrags

Wikimedia France bittet Communitymitglieder darum, seinen FDC-Antrag Korrektur zu lesen.

Protokoll der Telefonkonferenz des Präsidiums von WMDE, 18. März 2014

Das Präsidium von Wikimedia Deutschland hat das Protokoll seiner Telefonkonferenz vom 18. März 2014 veröffentlicht.

Technik

Neues Schriftbild in Wikimedia-Projekten

Wikipedia bekommt ein neues Schriftbild! Für alle, die das Vector-Skin benutzen wird sich ab 4. April das Erscheinungsbild der Wikimedia-Projekte ändern und neue Schriftarten kommen zum Einsatz. Wer schon früher in den Genuss kommen möchte, kann in den Beta-Features die “Typografieaktualisierung” aktivieren. Ziel dieser Maßnahme ist bessere Lesbarkeit und Vereinheitlichung des Schriftbildes über verschiedene Betriebssysteme hinweg.

Diskussion über Re-Aktivierung des VisualEditors in ENWP

In der englischsprachigen Wikipedia wird seit Anfang März wieder diskutiert, ob eine standardmäßige Aktivierung des VisualEditors von der Community gewünscht ist oder nicht. In die Diskussion bringt sich auch James Forrester, VE-Projektmanager bei der WMF, ein und warnt vor verfrühtem Aktionismus.

Presse und Websites

Bloggerin gibt Tipps für Erste Schritte in der Wikipedia

Die Bloggerin Taalke Renken gibt Tipps für einen erfolgreichen Anfang in der Wikipedia.

Impressionen von “Inside Wikipedia”

Ein Blogbeitrag der Stadtbibliothek Köln von der Podiumsdiskussion „Inside Wikipedia“.

Pete Forsyth über Wikipedia, Autorenschwund und die Suche nach der neuen WMF-Geschäftsführung

In USA Today schreibt, Pete Forsyth, Wikipedianer und ehemaliger WMF-Mitarbeiter über Wikipedia, Autorenschwund und die Suche nach der neuen WMF-Geschäftsführung. Der Artikel wurde von der Redaktion gekürzt, Pete hat nun auch die Originalversion veröffentlicht.

Netha Hussain und Emily Temple-Wood in der Huffington Post

Netha Hussain interviewt für die Huffington Post Emily Temple-Wood über ihren Kampf gegen Systematic Bias in der Wikipedia.

Termine

Monatliches Metrics Meeting der Wikimedia Foundation (3. April 2014)

Immer am ersten Donnerstag im Monat findet das monatliche Metrics Meeting der Wikimedia Foundation statt, bei dem man sich per Livestream und IRC dazuschalten kann. Am 3. April um 20 Uhr ist es wieder soweit. Bei dem einstündigen Treffen berichten die Fachbereiche der WMF über die Aktivitäten und Veränderungen des vergangenen Monats.

by Nicole Ebber at April 03, 2014 04:17 PM

Monatsbericht März

TEAM COMMUNITYS

Geförderte Projekte

Dank einer Stifterkampagne von Benutzer:Ak ccm in Print- und Online-Fachmedien, gab der Pilzsammler Thomas Pruß seine umfangreiche Bildersammlung frei. 1840 Dateien konnten auf Commons geladen werden. Sie zeigen vor allem bekannte Pilzarten, aber auch einige noch unbestimmte Pilze, die hoffentlich bald zugeordnet werden können. Wikimedia Deutschland hat im Rahmen des Förderprogramms “Bilderschatz den Upload zu übernommen. Alle Bilder sind in der Category:Photographs by Thomas Pruß zu finden.

Wikimedia Deutschland stellte die Reisekosten für ein erstes WikiCon-Vorbesprechungstreffen am 13. März in Berlin. Dabei wurde entschieden, wieder die bereits letztes Jahr von Freiwilligen entwickelte Datenbank für die Anmeldung der Konferenz-Teilnehmer einzusetzen.

Auf der Stammtischseite wurde ein Bericht des von WMDE geförderten 57. Treffen des Wikipedia-Stammtisches Ruhrgebiet am 8. März in Dortmund veröffentlicht.

Der 14. Fotoworkshop fand diesmal vom 14.–16. März in Berlin in den Offenen Räumen von Wikimedia Deutschland statt. WMDE förderte die Veranstaltung mit dem Verleih von Technik und durch Reisekostenerstattungen.

Die Fotografen des Festivalsommers besuchten am 13. März die deutsche Vorentscheidung zum Eurovision Song Contest 2014 – “Unser Song für Dänemark”. Wikimedia Deutschland förderte das Projekt mit Reisekostenerstattungen und mit Fototechnik. Bisher wurden 183 hochwertige Fotos der Veranstaltung und insbesondere der aufgetretenen Künstler auf das freie Medienarchiv Commons gestellt.

Anlässlich der neuen Folgen der Kinderserie Wickie besuchten Commons-Fotografen am 27. März einen Pressetermin des ZDF, um vor Ort freie Aufnahmen der Synchronsprecher, Musiker und Redakteure einzufangen. Wikimedia Deutschland förderte das Projekt mit der Bereitstellung von Foto- und Videoausrüstung und der Übernahme von Reisekosten.

Förderprogramm Freies Wissen

Am 22. März fand das 2. Arbeitstreffen des Förderprogramm Freies Wissen (FFW) mit zwölf Teilnehmenden statt. Schwerpunktthema war der Aufbau eines Portals, auf dem Ideen ausgearbeitet und zu Projekten weiterentwickelt werden können. Als zentrale Herausforderung gilt es, eine Lösung zur Ausgestaltung des komplexen Programms unter intensiver Community-Beteiligung zu finden. Protokoll und weitere Informationen gibt es auf der Projektseite.

Aktuelle FFW-Projekte behandeln Ideen wie beispielsweise eine Wikipedia für Kinder oder die Erstellung von Videos für Wikipedia-Artikel.

Communityraum Berlin und Communitytreffen

Die Entwürfe für die Gestaltung des Communityraums liegen vor, und werden online diskutiert, bevor es zu einem weiteren Treffen kommt.

Am 5. März trafen sich Wikipedianerinnen zum Women-Edit im Community-Raum, um unter anderem gemeinsam Artikel zu bearbeiten.

Auch in diesem Monat luden die Gastgeber Andreas Paul und Schlesinger wieder zum Wikipedianischen Salon in die Offenen Räume von WMDE ein um diesmal das Thema “Paid Editing” zu behandeln. Die Veranstaltung fand am 13. März mit etwa 20 Teilnehmenden statt. Ein Bericht ist im Wikipedia-Kurier zu finden.

Am 14. März stattete Wikimedia Deutschland dem Stammtisch Münster einen Besuch ab, um die örtliche Community kennen zu lernen und Fragen an Wikimedia Deutschland und speziell zum Thema Freiwilligenförderung zu beantworten.

Mittlerweile hat sich das monatliche Offene Editieren zur beständigen Veranstaltungsreihe entwickelt. In diesem Monat trafen sich am 27. März etwa 15 Wikipedianerinnen und Wikipedianer in den Offenen Räumen von WMDE um gemeinsam die Wikipedia zu bearbeiten und zum geselligen Austausch.

Zedler-Preis

Die Jurys in den drei Kategorien “Wikipedia-Artikel des Jahres”, “Community-Projekt des Jahres” und “Externes Projekt des Jahres” tagten vom 16. Februar bis zum 24. März und nominierten nach intensiver Diskussion die entsprechenden Projekte für die Shortlists des Zedler-Preises.

Wikimania

Am 31. März endete die Deadline für Programmeinreichungen zur Wikimania. Im Kurier-Extrablatt der Wikipedia wurden mehrere Artikel zum Thema, darunter auch detaillierte Tipps zur Bewerbung veröffentlicht.

Wikimedia Deutschland vergibt insgesamt 47 Stipendien zur Teilnahme an der Wikimania. Die Empfängerinnen und Empfänger wurden am letzten März-Wochenende benachrichtigt.

Schreibwettbewerb

Anlässlich des zehnten Jubiläums des Wikipedia-Schreibwettbewerbs spendete Wikimedia Deutschland in Zusammenarbeit mit Wikimedia Österreich Preise zur Würdigung ehemaliger Sieger. Ein im Wikipedia-Kurier veröffentlichter Blogpost zum Thema führte vermutlich zur Berichterstattung durch ZDF Hyperland.

Wikisource

Auf Anregung von Wikimedia Deutschland verfassten Wikisource-Aktive zwei lange Kurier-Artikel anlässlich des Meilensteins von 30.000 Wikisource-Texten.

Lokale Aktivitäten

Die sehr aktive Kölner Wikipedia-Community hat einen Aufruf gestartet, um einen Platz für ihre Aktivitäten in Köln und Umgebung zu finden.

Informationsangebot und WMDE-Präsenz bei Wikipedia

Die bisherige Übersicht aller Förderprogramme wurde zu einem umfangreichen Förderportal ausgebaut, über das zukünftig auch Neuigkeiten, Förderrichtlinien, Formulare und Hilfe gefunden werden können. Ebenso erfuhr die Geräteliste des Technik-Pools eine umfassende Neugestaltung.

Um die Präsenz von Wikimedia Deutschland innerhalb der Wikipedia übersichtlicher zu gestalten, wurden sämtliche Seiten des Vereins auf ein Lemma mit einheitlicher Präfix und ohne den Namenszusatz „e. V.“ verschoben, eine Archiv-Übersicht angelegt und eine neue Kategorie angelegt.

BILDUNG UND WISSEN

MS Wissenschaft

Unsere Beteiligung am Ausstellungsschiff MS Wissenschaft, auf dem wir als Partner des Wissenschaftsjahrs 2014 mit einem Exponat vertreten sind, nimmt Fahrt auf. Im März wurde gemeinsam mit dem Bereich Software-Entwicklung  der erste Prototyp des Exponats entwickelt und getestet. Zudem wurde mit Präsidiumsmitglied Jürgen Friedrich vereinbart, am 30. Mai 2014 eine Veranstaltung auf der MS Wissenschaft durchzuführen, wenn das Schiff in Bremen anlegt. Dabei sollen die Themen Freies Wissen, Wikipedia und Wissenschaft zusammengeführt werden.

HIVE Lernnetzwerk

Mit dem HIVE Lernnetzwerk wollen wir in diesem Jahr gemeinsam mit Mozilla eine Plattform schaffen, um Menschen aus allen Alters- und Bevölkerungsgruppen mit den Möglichkeiten des digitalen Lernens und den Vorteilen, die Freies Wissen bietet, vertraut zu machen. Mitte März trafen sich die Projektbeteiligten und mehrere Interessierte im Rahmen eines Meet-Ups in den Offenen Räumen von Wikimedia Deutschland, um gemeinsam Ideen auszutauschen und über die weitere Jahresplanung zu diskutieren. Im Mittelpunkt stand dabei unter anderem die Planung einer Maker Party auf dem Open Knowledge Festival 2014 in Berlin als Highlight Veranstaltung für HIVE Berlin – hierfür suchen wir auch noch Unterstützung. Zudem präsentierten einige Teilnehmende in Kurzvorträgen ihre Projekte und Ideen, für die sie Unterstützung suchen. Zum Beispiel sucht die OpenTech School Berlin Pädagoginnen und Pädagogen, um neue pädagogische Ansätze für Tech-Workshops zu erarbeiten.

Initiative cMOOC der deutschsprachigen Chapter: Wiki-Dialog

Zusammen mit Wikimedia Österreich und Wikimedia Schweiz haben wir weiter an einem Community-Angebot mit dem Namen “Wiki-Dialog”, welches sich an die Methode cMOOC (connectivist Massive Open Online Course) anlehnt, gearbeitet. Alle Interessierten können weiterführende Informationen auf der Projektseite nachlesen und gemeinsam an der Gestaltung des Wiki-Dialogs mitwirken. Ansprechpartner bei diesem Chapter-übergreifenden Projekt sind  Julia Kloppenburg, Dirk Franke (WMDE), Raimund Liebert (WMAT) sowie Muriel Staub (WMCH).

Bündnis Freie Bildung

Das Bündnis Freie Bildung – ein von Creative Commons, der Open Knowledge Foundation und Wikimedia Deutschland initiiertes Aktionsbündnis – hat seine Arbeit aufgenommen. Im März hat das Bündnis zahlreiche potentielle Partner angesprochen und mit der Planung eines Vernetzungstreffens im April begonnen. Außerdem stießen wir einen kollaborativen Arbeitsprozess zur Entwicklung politischer Positionen zu OER in Deutschland an. Unter www.buendnis-freie-bildung.de ist eine Webseite abrufbar, die sich noch im Aufbau befindet und laufend ergänzt wird.

POLITIK UND GESELLSCHAFT

Veranstaltungsreihe “ABC des Freien Wissens” gestartet

Am 20. März fand die erste Veranstaltung des neuen Formats “Wikimedia-Salon – Das ABC des Freien Wissens” statt. Silke Helfrich, Leonhard Dobusch und Elektra Wagenrad diskutierten die Perspektive von Allmenden im Rahmen digitaler Communitys und Perspektiven von Commons in der zukünftigen Netzökonomie. Mit dem titelgebenden Thema “Allmende – Wohin steuern Gemeinschaftsprojekte im Netz?” wurde der Start für eine Reihe von Diskussionsveranstaltungen gelegt, die Themen, Probleme und Konzepte rund um Freies Wissen beleuchten. Flankiert wird die Veranstaltung jeweils von künstlerischen Beiträgen und einem Après mit Getränken und Musik.

GLAM-Vernetzungstreffen in Bremen 29./30. März

Am 29. und 30. März findet das dritte Treffen von Wikipedia-Aktiven im Kulturbereich statt. Wikipedianerinnen und Wikipedianer, die sich im GLAM-Bereich engagieren, berichten über ihre vergangenen und zukünftigen Projekte (u.a. BremenpediA), tauschen sich über Schwierigkeiten, Erfolge und Erfahrungen aus und gewinnen einen Überblick über die GLAM-Tätigkeiten in anderen Regionen. Zum Programm gehören ein “GLAM trifft Bremen-Abend” gemeinsam mit dem Stammtisch Bremen, eine Altstadtführung sowie ein Ausstellungsbesuch in der Weserburg – Museum für moderne Kunst. Auf der Projektseite werden unter Dokumentation die Inhalte der Veranstaltung nachgehalten, im Nachgang wird unter anderem im WMDE-Blog zum Treffen berichtet.

“Free” as in Getty

Die Firma Getty Images erlaubt es, einen Teil ihres Bilderbestands für nichtkommerzielle Zwecke in eigene Webseiten einzubinden. Sowohl technische Umsetzung als auch Nutzungsrechte ähneln einem – inzwischen eingestellten – Vorhaben namens Picapp. Wir haben in einem Blogposting (“Free as in Closed: Das Getty-Beispiel”) einige Kommentare zu den Nutzungsrechten und der technischen Lösung gesammelt und veröffentlicht. Darin heben wir insbesondere die Unterschiede zu Inhalten unter freier Lizenz hervor.

SOFTWARE-ENTWICKLUNG

Initiativen zur Verbesserung der MediaWiki-Software und Tools für Communitys wurden vorangetrieben. Die technische Wunschliste von Benutzer:Raymond diente als Ausgangspunkt.

Dann folgte ein Voting zur Priorisierung der Einreichungen der Community. Anschließend wurde die Analyse durch das WMDE-Entwickler-Team und Experten hinsichtlich der TOP 20 nach dem Voting abgeschlossen. Eine Aufwandsabschätzung und Machbarkeitsanalyse ist erfolgt, die Planung der Umsetzung der nächsten Schritte geht im zweiten Quartal 2014 weiter.

Exponate für das Projekt MS Wissenschaft und das Exponat von Wikimedia Deutschland zur re:publica befinden sich nach Planung und Aufwandsabschätzung in der aktiven Programmierung und Entwicklung.

Die Programmierarbeiten zum Nachnutzungstool wurden abgeschlossen.

Wikidata

Der Einsatz von Wikidata zur Unterstützung von Wikiquote wurde vorbereitet. Ranks (beste Statements) werden jetzt an Wikipedia weitergegeben und können dort von Vorlagen und Lua-Skripten verwendet werden.

Fehler in der Software hinter Wikidata konnten gefixt und die Geschwindigkeit im Seitenaufbau erhöht werden. Die Anzeige und Funktionalität von Versionsunterschieden (Diffs) wurde ausgebaut.

Mit den Planungen und Konsultationen zu einem verbesserten User Interface wurde begonnen.

INTERNATIONALES

Chapters Dialogue

Im März fanden die letzten Interviews des Chapters Dialogue statt, größtenteils nicht mehr im persönlichen Gespräch sondern über Online-Videotelefonie (siehe Facebook-Fanseite). Nicole Ebber und Kira Krämer widmeten sich in den letzten Wochen größtenteils der Auswertung und Synthese der knapp 100 Interviews und bereiteten den Projektabschluss im April/Mai vor. Die Abschlusspräsentation wird auf der Wikimedia Conference stattfinden, für die Dokumentation entsteht auf Meta außerdem ein Portal mit Texten, Bildern und einem Begleitfilm. So stellen wir sicher, dass alle verfügbaren Informationen für Nachfolgeprojekte, Diskussionen oder Entscheidungen nutzbar sind.

Beim Trainingsworkshop für Board-Mitglieder in London waren Nicole und Kira eingeladen, eine Vorschau auf einen Teil der Abschlusspräsentation zu geben. Die Präsentation hat ihr Ziel erreicht: Die anschließenden Diskussionen zu Movement-relevanten Themen berücksichtigten jeweils das Gesamtbild und komplexe Zusammenhänge, ohne sich in Details zu verlieren. Reaktionen auf die Vorstellung helfen uns außerdem dabei, das Publikum bei nachfolgenden Präsentationen noch besser abzuholen und dessen Erwartungen zu steuern.

Wikimedia International

Auch im März ist wieder wöchentlich die Wikimedia:Woche erschienen. Mit Unterstützung von Wikipedianern sowie Dirk Franke aus dem Team Communitys konnte Nicole Ebber den wöchentlichen Newsletter mit Aktuellem und Brisantem aus dem internationalen Wikiversum wieder regelmäßig versenden. Die Woche entsteht in einem offenen Redaktionsprozess in der Wikipedia, interessante Beiträge von interessierten Beitragenden sind stets willkommen!

Die Wikimedia Conference (10.-13. April, Berlin) steht kurz bevor. Mittlerweile hat das Programmteam unter maßgeblicher Mitwirkung von Nicole Ebber einen Entwurf des Programms veröffentlicht, die Teilnehmerliste ist beachtlich und unser Eventteam hat sich im März weiter der Vorbereitung von Betreuung der Teilnehmenden sowie der Logistik am Veranstaltungsort gewidmet. Die Konferenz selber ist nicht-öffentlich, wikimedianisch Interessierte sind aber herzlich zu den Abendveranstaltungen eingeladen. Mehr dazu im WMDE-Blog und im Extrablatt.

Im März stand auch die bereichsübergreifende Vorbereitung der Wikimania an. Unter dem Jahresmotto Vernetzen und Ermöglichen werden wir auch in London mit von der Partie sein und unsere Projekte, Arbeitsweisen und Positionen vorstellen, Partnerschaften pflegen und Feedback aus der internationalen Szene einholen. Nicole Ebber übernimmt hier die Koordination des WMDE-Auftrittes und hat zahlreiche Gespräche mit Bereichsleitern und Kollegium geführt.

KOMMUNIKATION

Im März haben wir weiter an der Fertigstellung diverser Berichte gearbeitet. Ganz oben auf der Liste stand der Impact Report 2013 für das FDC, der einen inhaltlichen und finanziellen Jahresrückblick geben soll. Auch die Arbeiten am ersten Quartalsbericht 2014 laufen auf Hochtouren. Der Jahresbericht 2013 steht kurz vor der Endredaktion – hier warten wir noch auf die finalen Zahlen.

Das Bewerbungsverfahren für die neue Stelle als Spezialist für Medien- und Öffentlichkeitsarbeit ist fast abgeschlossen. Wir haben viele interessante Bewerber kennengelernt. Näheres dazu im nächsten Monatsbericht.

Sonst noch? Jede Menge Material – von Plakaten für Community-Veranstaltungen bis hin zu Flyern für unseren Auftritt auf der re:publica – wir haben konzipiert, umgesetzt und bestellt.

FUNDRAISING

Spenden

Nach mehreren Wochen intensiver Arbeit mit Adressen und Zahlen in der Datenbank sowie umfassender Koordination mit unserem Versanddienstleister haben wir am 20. März über 114.000 Zuwendungsbescheinigungen versenden können. Nie zuvor haben wir so viele Bescheinigungen so schnell nach der Kampagne ausstellen können! Wie jedes Jahr liegt auch dieses Mal allen Bescheinigungen ein Mitgliedsantrag für Wikimedia Deutschland bei. Der bisherige Rücklauf ist sehr gut und wir freuen uns, dass so viele Spenderinnen und Spender Freies Wissen dauerhaft unterstützen wollen.

Mit dem Versand der Zuwendungsbescheinigungen endet für das Team Fundraising gut drei Monate nach dem Schalten der Dankesbanner die Spendenkampagne 2013. Wir haben mit der Auswertung der Kampagne begonnen – in den kommenden Wochen stehen erste konzeptionelle Überlegungen für die kommende Spendenkampagne an. Denn es gilt wie jedes Jahr: Nach der Kampagne ist vor der Kampagne.  

PERSONAL

Seit Anfang März gibt es mit Natali Bosnjakovic eine neue Leiterin Personal und Verwaltung.

Neuzugänge gibt es auch im Bereich Fundraising: Hannah Weber unterstützt das Team ab jetzt als Werkstudentin (Spenderbetreuung) und Christian Heil ist in Vollzeit für CRM und Controlling verantwortlich.

Unsere Werkstudentin Bettina Hesse (Bereich Bildung und Wissen) hat uns zum April verlassen.

FINANZEN

Erbe

Wikimedia Deutschland hat im Rahmen eines Erbes eine Summe von insgesamt 34.000 Euro bekommen.

Stellenausschreibungen

Aktuelle Stellenausschreibungen bei Wikimedia Deutschland sind auf der Vereinswebseite gesammelt aufgeführt.

by Tjane Hartenstein at April 03, 2014 03:45 PM

Girl Power bei Wikimedia Deutschland

Dies ist ein Gastbeitrag von Silvia Stieneker, freie Mitarbeiterin im Projekt “Women edit.

Girls’ Day @ Wikimedia Deutschland, Foto von Christopher Schwarzkopf, CC-BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons

Wikimedia Deutschland beteiligte sich in diesem Jahr am Girls’Day – Mädchen-Zukunftstag. Der bundesweite Aktionstag soll Schülerinnen dazu ermuntern, über den Tellerrand zu schauen und zu entdecken, welche beruflichen Möglichkeiten es gibt. Außer der beruflichen Vielfalt stand auch das Thema “Freies Wissen” auf dem Stundenplan.

Klar, alle Teenager kennen Wikipedia – aber wie die Inhalte der Enzyklopädie zustande kommen wissen ja selbst viele Erwachsene noch nicht. Mit Arbeitsblättern aus der Wikipedia-Klicksafe-Broschüre und durch eigene Editier-Versuche fanden die Mädchen schnell heraus, dass Wikipedia-Artikel von allen bearbeitet werden können – und dass nicht die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Wikimedia Deutschland die Texte schreiben. Aber was machen die denn dann? Bei einem Rundgang durch die Büros konnten die Teilnehmerinnen spannende Berufe kennen lernen. Was macht eine Event-Managerin? Warum liegen bei der System-Administratorin so viele Kabel auf dem Schreibtisch? Und was bedeutet eigentlich Software-Entwicklung?

Besonders interessant fanden die Teilnehmerinnen das Thema OER (Open Educational Resources). Die “Befreiung des Wissens” aus den Schulbüchern erschien ihnen auf Anhieb sehr sinnvoll. Auch der Spaß kam nicht zu kurz am Girls’Day: Katzenmalereien auf der Katzen-Content-Tafel im Flur, Gummibärchen und Popcorn sowie ein Ratespiel (“Wie viele Bücher müsste man drucken, wenn es Wikipedia in Papierform gäbe?”) gab es auch.

Allen Beteiligten hat der Tag unheimlich viel Spaß gemacht. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen als Wikipedia-Autorin!

 

by Christopher Schwarzkopf at April 03, 2014 10:31 AM

April 02, 2014

Festivalsommer

Aus dem Bilderpool

Bis uns die Frühjahrsfestivals mit hoffentlich vielen frischen Bildern unter freier Lizenz neues Material bringen, gibt es immer mal wieder große und kleine Schätze aus dem Bilderpool des letzten Jahres. Diesmal Beginner beim Chiemsee Reggae Summer im August 2013:

Beginner auf dem Chiemsee Reggae Summer Festival 2013
(Foto: Wikipedia / Tobias Klenze, CC-by-sa 3.0, Bildbeschreibung)

by lyzzy (noreply@blogger.com) at April 02, 2014 06:46 AM

April 01, 2014

Wikimedia Deutschland Blog

Hep-Hep-GLAM! Kulturbegeisterte Wikipedianer trafen sich in Bremen

Ein Gastbeitrag von Conrad Nutschan

Bremer GLAM-Treffen 2014, By Dr. Bernd Gross (Own work) [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

Am Wochenende der Zeitumstellung Ende März 2014 trafen sich in Bremen 28 Wikipedianer und Vertreterinnen und Vertreter von Wikimedia Deutschland (WMDE) zum 3. Austausch zu GLAM-Projekten für den deutschsprachigen Raum. Das gemeinsam erarbeite Programm wurde umrahmt von interessanten Informationen der Bremer Wikipedianer in Form von Führungen durch die Stadt, einer Preisverleihung für besondere Verdienste im Rahmen der Vorbereitung und einer Führung durch die Ausstellung “Archivsplitter” im Weserburg-Museum für Moderne Kunst.

Das Programm bot die Möglichkeit, Einblicke in durchgeführte Veranstaltungen der Aktiven von WMDE und Wikipedianern zu bekommen, dazu Fragen zu stellen und Kritik zu äußern. In Vorträgen wurden einzelne Vorhaben und Ideen präsentiert. Zu den geplanten sowie möglichen Projekten der Zukunft gehörten beispielsweise die Idee einer Kartierung des Sprachwandels gemeinsam mit der Österreichischen Akademie der Wissenschaften.

Roger Bamkin in Bremen, By Dr. Bernd Gross (Own work) [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

Es wurden Hilfsmittel wie QRpedia-Codes, interessante Werkzeuge zur Auswertung von Veranstaltungen und Freien Karten für die Zusammenarbeit mit GLAM-Institutionen vorgestellt, es gab eine Präsentation zu Softwareentwicklungen, etwa für die vereinfachte Nachnutzung von Bildern aus Wikimedia Commons und einen Stand der Dinge zu Wikidata. Einen größeren Raum nahm die Präsentation des Projektes BremenpediA ein, das Bremer Gebäude und Objekte mit QRpedia-Codes ausstattet, die zu Wikipedia-Artikeln führen. Ebenfalls initiiert von GLAM-Aktiven der Community und WMDE läuft das Programm “GLAM on Tour”. In den nächsten Monaten geht GLAM wieder auf Reisen und macht Ende April Station im Dreiländereck von Polen, Tschechien und Deutschland zum dortigen Arbeitstreffen zur Bebilderung von Umgebindehäusern.

Ebenfalls im Mai ist Station in Bonn zur Raumfahrtausstellung der Bundeskunsthalle “Outer Space”.  Weitere Stationen sind für Braunschweig, Brilon und Dessau geplant. Ende April treffen sich die Community der Entwickler und Coderinnen zum Startschuss des Kulturhackathon “Coding da Vinci” in Berlin, für den 15 Kultureinrichtungen eigens dafür umfängliche Datensets unter eine Freie Lizenz gestellt haben. Als gemeinsame Ressource für die Darstellung von GLAM-Projekten stellte Wikimedia Deutschland eine internationale Wikimedia-Initiative für einheitliche Templates für GLAM-Poster vor und holte bei den Freiwilligen Ideen zur Umsetzung und Wünsche ein.

GLAM-Arbeitstreffen in Bremen, By Dr. Bernd Gross (Own work) [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

Neben Wikipedianern und Mitarbeiterinnen von Wikimedia Deutschland waren auch Mitglieder des Präsidiums in ihren jeweiligen Funktionen vor Ort und gaben Einblicke in Förderpolitik und mögliche Entwicklungsrichtungen zur Vereinfachung der Beantragung von Mitteln für Veranstaltungen zu Freiem Wissen (Förderprogramm Freies Wissen). Es fanden viele Gespräche und ein reger Austausch zu allerlei Dingen statt. Das angelegte Protokoll kann gut als Nachschlagespeicher dienen und bildet das Denken und die Freude am Erschaffenen gut ab.

BremenpediA-Codes, By Victuallers (Own work) [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

Die Diskussion zeigt aber auch, dass die Ansätze und Ziele für die GLAM Aktivitäten je nach Perspektive der Teilnehmer differieren – und das ist auch gut so. Weitere kritische Auseinandersetzung mit der Thematik äußert sich im laufenden Fazit der Teilnehmer, wo das Erreichte der Veranstaltung und auch im Schwerpunkt der letzten zwei Jahre diskutiert wird. Wie bei den durchgeführten GLAM-Veranstaltungen konnte man auch auf dem Treffen in Bremen die Vielfalt der Menschen und Gedanken sowie der Ansätze zu Herangehensweisen und Erwartungen spüren. Es ist mit Sicherheit davon auszugehen, dass durch den Austausch weitere interessante Projekte und Veranstaltungen entstehen werden.

MEHR:

Projektseite des Treffens

Bilder des Treffens auf Commons

Webseite der deutschsprachigen GLAM-Community

by Lilli Iliev at April 01, 2014 05:36 PM

Willkommen, Natali Bosnjakovic!

Ich freue mich sehr, Natali Bosnjakovic als neue Leiterin Verwaltung und Personal bei Wikimedia Deutschland zu begrüßen.

Natali Bosnjakovic (Foto von Lisa Kirchner, CC-BY-SA 3.0)

Natali wird sich schwerpunktmäßig um den Aufbau einer Personalabteilung und um die gesamten Office-Abläufe kümmern. Im Personalbereich liegt der Schwerpunkt auf der Etablierung von Prozessen zur Mitarbeiterentwicklung, dem Bewerbermanagement sowie allen Fragen der Arbeitskultur. Im Office-Bereich wird Natali alle Prozesse innerhalb des Hauses optimieren, verantworten und zusammen mit den Kolleginnen und Kollegen aus dem Office-Team weiterentwickeln. Ein effizienter und organisierter Büroablauf ist hier ein klar gesetztes Ziel von Natali und dem Office-Team.

Natali hat mehr als 10 Jahre Berufserfahrung im Personal- und Office-Management, u. a. in der Schweiz und zuletzt bei einem Unternehmen in Berlin, wo sie für ein Büro mit über 7.000 qm und mehr als 400 Mitarbeiter für die Personalprozesse verantwortlich war. Natali hat somit in allen Bereichen, die für uns wichtig sind, theoretische und praktische Erfahrung: sie hat  u. a. Fortbildungspläne für Mitarbeiter erabeitet und zudem hat Sie Erfahrung im Gebäudemanagement, was für unsere neuen Räumlichkeiten am Tempelhofer Ufer ebenfalls wichtig ist. Natali hat bereits den Verwaltungs- und Personalbereich geleitet und freut sich auf die Herausforderung, dies nun für die Wikimedia Deutschland tun zu können.

Natali freut sich auf eine interessante Zeit im Wikimedia-Universum und vor allem auf die Zusammenarbeit mit den zahlreichen Kollegen und Kolleginnen. Wer mit Natali direkt in Kontakt treten möchte, kann dies hier tun: natali.bosnjakovic@wikimedia.de. Jede Frage ist außerdem herzlich willkommen.

by Pavel Richter at April 01, 2014 02:38 PM

March 31, 2014

Wikimedia Deutschland Blog

Ein Alpha-Tier legt sein Beta ab: Deutsche Digitale Bibliothek geht in Regelbetrieb

Begleitet von den freundlichen Worten der Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU)  ist heute in Berlin der Beginn des Regelbetriebs der Deutschen Digitalen Bibliothek (DDB) gefeiert worden. Grütters legte einige Emphase in die Unterscheidung zu großen Internet-Playern wie Google, die im Hinblick auf die Zugangserleichterung zum kulturellen Erbe bereits mit Siebenmeilenstiefeln vorangeschritten sind:

Die DDB ist eine öffentliche, staatliche Antwort auf privatwirtschaftliche Aktivitäten. Datenmonopole müssen verhindert werden, nicht zuletzt deshalb, weil sie – über ihre negativen ökonomischen Auswirkungen hinaus – zu Deutungsmonopolen werden können, die eine freiheitliche Gesellschaft nicht akzeptieren kann.

Aufmerksame Leserinnen dieses Blogs werden sich womöglich daran erinnern, dass wir bereits im November 2012 den Beta-Start der DDB begrüßten. Und Wikimedia Deutschland freut sich über die Reihe an Fortschritten der DDB, von denen nur ein Teil für Endnutzer unmittelbar sichtbar, für die beteiligten Kulturinstitutionen jedoch durchaus relevant sind. Einige davon möchte ich im Folgenden hervorheben:

Normdaten

Normdaten helfen, Inhalte zu gleichen Personen zusammenzuführen – auch dann, wenn diese zu Lebzeiten unter verschiedenen Namen auftraten (z.B. Herbert Frahm als Willy Brandt) – oder wenn zwei verschiedene Personen mit gleichem Namen zu differenzieren sind (Gerhard Schröder[1 und 2]). Mittels neuer Personendatenseiten auf der DDB könnten in Zukunft passgenau die Inhalte von und über Personen einheitlich dargestellt werden. Zudem verlinkt die DDB jetzt sehr konsequent auf Wikipedia-Einträge, sofern diese vorhanden sind. Der Nutzen dieser Funktion wird mit der Qualität der Metadaten zu den einzelnen Objekten der DDB steigen und fallen.

API

Diese gute Nachricht war uns schon 2013 eine kurze Notiz wert: Die API der DDB steht und sie liefert konsequent CC0-freigegebene Daten aus. Wir halten diesen Weg für richtig und gratulieren der DDB, sich bei dieser Entscheidung für eine konsequente Freigabepolitik entschieden zu haben. Mittels API können aus dem Metadatenbestand der DDB Daten übernommen und für eigene Vorhaben nachgenutzt werden.

Lizenzinformationen

Überall, wo dies schon als Information vorliegt, werden in der DDB die Informationen zum Lizenzstatus von via DDB auffindbaren Inhalten angezeigt. Dies ist eine nötige Vorstufe auf dem Weg zu einer Deutschen Digitalen Bibliothek nach Open Access-Kriterien, wie es seit Beginn des Projektes formuliert wurde.

Coding Da Vinci

Die Deutsche Digitale Bibliothek und Wikimedia Deutschland sind gemeinsam Partnerinnen einer Phalanx aus Einrichtungen, die Ende April den Kulturhackathon Coding Da Vinci veranstalten. Zu den bereitgestellten Daten zählen auch jene, die über die API der DDB nachnutzbar sind. Über diesen Beitrag freuen wir uns ganz besonders.

Vergleicht man die Neuerungen des letzten Jahres mit den Forderungen von Wikimedia Deutschland aus dem November 2012, kann man sicherlich erahnen, warum wir uns über den Eintritt in den Regelbetrieb der DDB freuen. Nach Angaben der Kulturstaatsministerin sind bislang über 20 Millionen Euro in die Entwicklung und den Betrieb der DDB geflossen, weiteres Geld wird nötig sein. Für den Frühjahr 2014 wird es zur Veröffentlichung eines Evaluationsberichtes kommen, der die Grundlage für eine dauerhafte Finanzierung der DDB durch Bund und Länder sein könnte.

by Mathias Schindler at March 31, 2014 02:27 PM

March 30, 2014

Iberty

Wikimania submission: Community empowerment through professional Community involvement. Will it blend?

Und hier ist die zweite Wikimania submission. Diesmal tatsächlich rein dienstlich: Community empowerment through professional Community involvement. Will it blend?

Title of the submission
Community empowerment through professional Community involvement. Will it blend?
Type of submission (discussion, hot seat, panel, presentation, tutorial, workshop)
 
presentation
Author of the submission
Dirk Franke
E-mail address
dirk.franke@wikimedia.de
Username
Dirk Franke (WMDE)
Country of origin
Germany
Affiliation, if any (organisation, company etc.)
Wikimedia Deutschland
Personal homepage or blog
Abstract (at least 300 words to describe your proposal)
I love Wikipedians. All of them. I have to. It’s my job. But this is not about me. This is about a long and exciting journey through the dense forests of mistrust, up against high mountains of community pride, along tightropes of being inside or outside, through the minefield of community discussions. It features identity confusion, evaluation desparation and volunteer dedication. It is a journey that is designed to lead into the happy meadows of constructive, creative collaboration - welcome to the-thing-that-cannot-be-called-community-management.

The Wikimedia movement has several programs worldwide and some established procedures for volunteer support. The movement has spent years on outreach. But little do we know about inreach - the art and technique to support the existing community from within. Inreach means to offer support, help communicating, trigger discussions, moderate hotspots.

Drawing from the experiences of last years WMDE-supported community project on paid editing and drawing from the experiences of some more orthodox community liaision activities, this year we try something new: being as a Wikimedian active in a Wikipedia - trying to moderate, help, support the community to communicate with itself - inmidst the tensions of the Wikimedia/Wikipedia relationship and inmidst all the tensions of the community relations itself. Will it blend? How far will it go? How far should it go? Where is the limit of community acceptance? Where is the limit when community empowermemt becomes community dependence?

Last years experimental paid editing project was designed to facilitate and attend to a community wide discussion on all aspects of paid editing. It attempted to empower the community enough, so that it could reach some common decisions and conclusions, to develop some structures, on how to deal with this problem. In doing that the project used a whole range of measures online and offline..This year we will consider several lessons learned and try to deal with new projects, new discussions and new topics. Long and enriching journeys are awaiting us.
Track
  • WikiCulture & Community
Length of session (if other than 30 minutes, specify how long)
30 minutes
Will you attend Wikimania if your submission is not accepted?
yes
Slides or further information (optional)
Special requests
none.

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by dirkfranke (noreply@blogger.com) at March 30, 2014 04:44 PM

March 29, 2014

Festivalsommer

ECHO 2014: Der neue Erfolg des deutschen Schlagers

Irgendwie passiert es jedes Jahr auf neue - man nimmt sich vor, auch den Echo in den Festivalsommer aufzunehmen und dann vergisst man ihn schlicht. So auch dieses Jahr: Als ich vom ECHO 2014 erfahren habe war es auch schon zu spät, hier noch was zu reissen - also versuchen wir es nächstes Jahr wieder .... dran zu denken (kann das bitte jemand notieren?) Aber egal: Es geht ja nicht um den ECHO sondern um die Musiker - und einige von denen haben wir bereits im letzten Festivaljahr getroffen oder wir werden sie dieses Jahr treffen - bestimmt. Aber wer hat denn jetzt eigentlich gewonnen?

Die Hauptgewinnerin dieses Jahres war wohl unzweifelhaft .... Helene Fischer, die in drei Kategorien nominiert war und zwei der Echos mit nach Hause nehmen konnte - darunter den für das Album des Jahres. Helene Fischer ist ein Phänomen, dass zumindest dem Autoren dieser Zeilen nicht in den Kopf geht  - allerdings gibt es tatsächlich einen Fotografen im Festivalsommer, der die Dame vor der Kamera hatte - freiwillig! Ebenfalls mit zwei Echos durfte der Elektroniker Avicii nach Hause gehen - eine Begegnung mit einem Festivalsommer-Fotografen steht bei ihm noch aus.

Helene Fischer in der Festhalle Frankfurt, Dezember 2013 (Foto: Sven-Sebastian Sajak, CC-by-sa 3.0, Bildbeschreibung)

Der gleiche Fotograf wie bei Helene Fischer war allerdings auch auf dem Konzert einer weiteren zentralen Sängerin anwesend, deren Musik in eine ähnliche Richtung geht: DSDS-Schlagersängerin Beatrice Egli konnte sich als beste Newcomerin international (!!) unter anderem gegen die Grammy-Preisträger Imagine Dragons und Macklemore durchsetzen.

Aber natürlich gab es nicht nur Schlager beim Grammy, ein paar rockigere Töne durften auch angeschlagen werden. Schaut man sich bei den Rockern um, kommt man zu The BossHoss und den Dänen von Volbeat - beide Bands konnten sich einen der Echos sichern. Weitere gingen an Depeche Mode, Birdy, Christina Stürmer, Tim Bendzko, die Sportfreunde Stiller, Max Herre, Adel Tawil, Lindsey Stirling, Robbie Williams, DJ Koze, Die Ärzte, die Toten Hosen, Y-Titty und Santiano. Für das Lebenswerk wurde Yello geehrt.

Volbeat beim Rock im Pott 2013 (Foto: Krd, CC-by-sa 3.0, Bildbeschreibung)

Max Herre auf dem Chiemsee Reggae Summer Festival 2013 (Bild: Tobias Klenze, CC-by-sa 3.0, Bildbeschreibung)


by Achim Raschka (noreply@blogger.com) at March 29, 2014 06:36 AM

Aus dem Bilderpool: Turbonegro

Turbonegro im April 2013 beim Groezrock:

Tony Sylvester von Turbonegro beim Groezrock 2013 (Bild: Achim Raschka, cc-by-sa; Bildbeschreibung)

by lyzzy (noreply@blogger.com) at March 29, 2014 05:50 AM

March 27, 2014

Wikimedia Deutschland Blog

Wikimedia:Woche 6/2014

Willkommen zur sechsten Ausgabe der Wikimedia:Woche im Jahr 2014. Der donnerstägliche Newsletter wird gemeinschaftlich von Projektaktiven und Wikimedia Deutschland erstellt, serviert in kleinen Häppchen Aktuelles und Brisantes aus der internationalen Wikimedia-Welt und möchte zum Weiterlesen anregen.

Die Woche entsteht in einem offenen Redaktionsprozess: Wenn du über die internationalen Kanäle auf Links oder Storys stößt, die für die lokale Arbeit der deutschsprachigen Community von Relevanz sein können, hinterlasse einen Hinweis in der nächsten Woche! Du kannst entweder selber einen Teaser-Text vorbereiten, oder einfach nur einen Link setzen, den wir dann vor Versand mit einer Zusammenfassung dekorieren.

Wenn du Wünsche zur Woche im Allgemeinen oder Anregungen zur Abdeckung spezieller Themen hast, melde dich gerne in den Kommentaren.

Viel Vergnügen beim Lesen!

Wikimedia:Woche 6/2014

Frühere Ausgaben sind archiviert unter:

Die Liste der Beitragenden kann der Versionsgeschichte der jeweiligen Ausgabe im Archiv in der Wikipedia entnommen werden.

Foundation und Organisationen

Mitgliederversammlung WMAT wahrscheinlich am 14. Juni in Klagenfurt

Die Mitgliederversammlung von Wikimedia Österreich wird voraussichtlich am 14. Juni in Klagenfurt stattfinden.

WMUK schickt Rundbrief an Mitglieder des Europaparlamentes

Wikimedia UK hat einen Brief an alle Mitglieder des Europaparlamentes aus UK geschickt. Der Brief enthält einen Aufruf zur Unterstützung von Urheberrechtsänderungen, genauer gesagt zu den Themen Panoramafreiheit, verwaiste Werke und Gemeinfreiheit staatlich finanzierter Werke .

Wiki-Dialog gestartet

WMAT, WMCH und WMDE haben den Wiki-Dialog gestartet. In ihm können Online-Treffen zusammen gestaltet werden, in denen erfahrene Wikipedianerinnen und Wikipedianer ihre Erkenntnisse und Fähigkeiten teilen.

Alice Wiegand kandidiert erneut für das Kuratorium der Wikimedia Foundation

Alice Wiegand, seit knapp zwei Jahren Mitglied im Board of Trustees der Wikimedia Foundation, hat ihre erneute Kandidatur für das Kuratorium bekannt gegeben. Ihre Kandidatur wird dabei ausdrücklich von Wikimedia Deutschland unterstützt. Neben Alice kandidiert auch Patricio Lorente zum erneuten Mal. Weitere Kandidierende sind noch nicht bekannt, die Ernennung der zwei Mitglieder durch die Chapter und die Thematische Organisation Amical findet im April statt.

Programm der Wikimedia Conference veröffentlicht

Das Programm der Wikimedia Conference (10.-13. April 2014, Berlin) nimmt langsam Form an. Im WMDE-Blog finden sich weitere Informationen zur Konferenz der internationalen Wikimedia-Organisationen. Wikimedianisch Interessierte sind herzlich Willkommen, an den begleitenden Abendveranstaltungen teilzunehmen.

Konsultationsphase der Terms-of-Use-Änderung “Bezahltes Editieren” beendet

Die Wikimedia Foundation hat die Konsultationsphase der Terms-of-Use-Änderung zum bezahlten Editieren beendet.

Projekte und Initiativen

Die Wikipedia-Community in Köln und Umgebung sucht einen Raum

Die Kölner Wikipedia-Community sucht einen Raum im linksrheinischen Köln.

OpenGLAM Benchmark Survey

GLAM-Aktive aus mehreren Ländern bereiten einen Fragebogen vor, der weltweit an Kulturinstitutionen gehen und nach deren Position zur Offenheit fragen soll.

Wikimedia Commons: Bilder des Jahres 2013

Die Ergebnisse sind da, die besten Bilder des Jahres 2013 wurden gekürt und sind sehr sehenswert.

Shortlists für den Zedler-Preis

Die Shortlists für die Zedler-Preis-Verleihung stehen fest.

Technik

Auf dem Laufenden bleiben mit dem Tech-Newsletter

Als tolle Ergänzung zur Rundschau, den die Wikimedia:Woche wöchentlich zum internationale Wikimedia-Angelegenheiten bietet, empfehlen wir die Lektüre bzw. das Abonnement des Tech-Newsletters. Dieser informiert umfassend und zeitnah über die kleinen und großen Änderungen in MediaWiki, wie z.B. der Wikipedia-Benutzeroberfläche.

Diskussion

Wikipedian in Residence von 2012 wird erneut diskutiert

Der durch die Wikimedia Foundation vermittelte Wikipedian in Residence, der 2012 an der Harvard University aktiv war, sorgt nachträglich für erhebliche Diskussionen. Insbesondere steht dabei in der Kritik, dass er im Rahmen seiner bezahlten Tätigkeit Wikipedia-Artikel schrieb.

Presse und Websites

Petition fordert offeneren Umgang der Wikipedia mit ganzheitlicher Medizin

Eine Petition auf change.org fordert einen offeneren Umgang der Wikipedia mit ganzheitlicher Medizin. Jimmy Wales widerspricht, die Presse berichtet.

Termine

Einreichungsfrist für Wikimania-Vorträge endet am Montag

Die Einreichungsfrist für Vorträge, Workshops, Diskussionsrunden für die Wikimania, die im August in London stattfinden wird, endet am Montag, 31. März 2014. Tipps zu Einreichungen finden sich im Kurier-Extrablatt.

by Nicole Ebber at March 27, 2014 06:11 PM

HIVE Berlin – Vernetzt lernen im digitalen Zeitalter

HIVE Berlin Logo, CC-BY 4.0 via Wikimedia Commons

Das digitale Zeitalter verändert die Art des Lernens: Immer stärker findet die Aneignung und Weitergabe von Wissen und Kompetenzen auch außerhalb klassischer Bildungseinrichtungen statt, vor allem im Internet. Mit dem HIVE Berlin Lernnetzwerk sollen 2014 verschiedene formelle und informelle Lernumgebungen in Berlin stärker miteinander vernetzt, Pilotprojekte angestoßen und so Freie Inhalte für die Wikimedia Projekte geschaffen werden. 

Während Lernen früher noch nahezu ausschließlich in klassischen Bildungseinrichtungen wie Schule oder Universität stattfand, ergänzen wir heute unser dort erworbenes Grundwissen individuell je nach unseren Interessen in vielen verschiedenen anderen (virtuellen und physischen) Lernumgebungen. Indem wir beispielsweise in unserer Freizeit ins Museum gehen, uns in Wikipedia den Artikel über den Goldhamster durchlesen oder uns auf einer Videoplattform eine Anleitung zur Reparatur eines kaputten Fahrradschlauches anschauen, eignen wir uns zusätzliches Wissen an. Gleichzeitig geben wir unsere erworbenen Kenntnisse an andere weiter, etwa indem wir online Fragen zu den verschiedensten Themen in (Fach-)Foren beantworten oder selber einen Wikipedia-Artikel schreiben oder zumindest ergänzen. Damit sind wir nicht mehr länger ausschließlich Konsumierende von Lehrinhalten, sondern produzieren diese auch und werden damit zu Lehrenden.

2005 wurden von der John D. and Catherine T. MacArthur Foundation die HIVE Learning Networks ins Leben gerufen mit dem Ziel, Akteure im Bildungsbereich zusammenzubringen, damit sie – ähnlich wie Bienen in einem Bienenstock (engl. “Hive”) – kollaborativ an einem gemeinsamen großen Ziel arbeiten: Der Weiterentwicklung des Lernens vor dem Hintergrund der neuen digitalen Möglichkeiten. Das Projekt basiert auf dem pädagogischen Konzept des vernetzten Lernens (Connected Learning), bei dem die selbstständige Aneignung von Wissen und Kompetenzen im Zentrum steht und das sich die Möglichkeiten digitaler Technologien zunutze macht. Inzwischen existieren diese Lernnetzwerke in New York City, Chicago, Pittsburgh und seit kurzem auch in Indien.

Nun gibt es HIVE auch in Berlin. Gemeinsam mit Mozilla und Prof. Dr. Claudia Müller-Birn von der Freien Universität Berlin wollen wir in diesem Jahr eine Plattform schaffen, um Menschen aus allen Alters- und Bevölkerungsgruppen mit den Möglichkeiten des digitalen Lernens und den Vorteilen, die Freies Wissen bietet, vertraut zu machen. Regelmäßig treffen wir uns via MeetUp zu Planungs- und Vernetzungstreffen – Das nächste Treffen findet am 9. April in unseren Räumen statt und von da an jeden zweiten Mittwoch im Monat. Alle Interessierten sind herzlich dazu eingeladen, dazuzukommen – gerne auch spontan.

Mitte Juli 2014 wird dann das erste größere HIVE Berlin-Event stattfinden: Gemeinsam mit unseren ProjektpartnerInnen werden wir auf dem Open Knowledge Festival 2014 eine Maker Party veranstalten. Hinter diesem Begriff verbirgt sich ein Event, bei dem den Teilnehmenden auf spielerische Art und Weise ein Gefühl für den Umgang mit digitalen Technologien vermittelt werden soll, in unserem Fall für die Wikimedia Projekte. Hierfür suchen wir übrigens noch nach guten Ideen für interaktive Lernstationen,

Organisationen, Institutionen und Initiativen, die Lernumgebungen in Berlin anbieten – beispielsweise Museen und Bibliotheken, Schulen und Hochschulen aber auch Startups aus dem Digital-Media-Bereich oder offene Werkstätten – sind eingeladen, sich dem Netzwerk anzuschließen, um Erfahrungen und Ideen auszutauschen, Ressourcen zu bündeln und gemeinsam Projekte im Spannungsfeld von Technik, Bildung und Offenheit durchzuführen mit denen Freie Inhalte für die Wikimedia Projekte generiert werden.

Wer Interesse hat, sich am HIVE-Lernnetzwerk zu beteiligen ist herzlich willkommen!

by Christopher Schwarzkopf at March 27, 2014 04:25 PM

March 25, 2014

Festivalsommer

Mittelalterlich Phantasie Spectaculum

Seit 21 Jahren ist das Mittelalterlich Phantasie Spectaculum mittlerweile in Deutschland aktiv - nicht nur mit einem Festival sondern mit etlichen Veranstaltungen über die gesamte Sommersaison in ganz Deutschland. 2014 wird das "Größte reisende Mittelalter Kultur Festival der Welt" an 24 Orten mit Musik, Mittelaltermarkt, Show und Spass vertreten sein - bei jedem Wetter und mit einem Programm, dass sich durchaus sehen lassen kann.

In diesem Jahr ist auch der Wikipedia-Festivalsommer eingeladen, als Gast auf mehreren Veranstaltungen mitzufeiern und natürlich Fotos zu machen (dass der Artikel Mittelalterlich Phantasie Spectaculum dringend etwas Liebe benötigt, steht auf einem anderen Blatt). Den Start bildet die MPS-Konzertparty in Dortmund am 5. April (die ursprünglich für zwei Tage angesetzte Party wurde aufgrund schleppender Verkäufe und hoher Kosten leider auf einen Tag reduziert). Auf dem Programm stehen Bands wie Saltatio Mortis, Feuerschwanz, Fiddler's Green, Corvus Corax, Metusa, Omnia oder Cobblestones - also Künstler, die sich teilweise auch abseits der Szene einen Ruf erspielt haben.

Feuerschwanz auf dem Wacken Open Air 2013 
(Foto: Achim Raschka, CC-by-sa 3.0, Bildbeschreibung)

Nach der Party geht es auf Deutschlandreise - mit wechselndem Programm an zahlreichen Orten in ganz Deutschland. So reisen die Spielleute von Hohenwested in Schleswig-Holstein bis Dresden und von der Burg Wassenberg nahe der niederländischen Grenze bis nach Bad Säckingen und Maxlrain im äußersten Süden. Der Festivalsommer wird die MPS neben der Konzertparty in Weeze und auf der Burg Wassenberg besuchen. Unsere Empfehlung: Kommt in Scharen!

Die Medaille hat allerdings auch eine Kehrseite: Die MPS kämpft aktuell mit sehr hohen Ausgaben und extrem hohen GEMA-Forderungen, wobei die auftretenden Künstler von dem eingezahlten Geld de fakto kaum etwas sehen. Auf ihrer Website stellen die Organisatoren von Mittelalterlich Phantasie Spectaculum das Problem dar und machen deutlich: "Die GEMA vernichtet das MPS. Die GEMA vernichtet auch andere Veranstalter und Veranstaltungen in Deutschland, die GEMA vernichtet die Kultur in Deutschland und die GEMA vernichtet auch zahlreiche Bands und Künstler in Deutschland."

 Der Tod - beim MPS in Weeze 2013 (Foto: Krd, CC-by-sa 3.0, Bildbeschreibung)

by Achim Raschka (noreply@blogger.com) at March 25, 2014 07:03 AM

March 24, 2014

Wikimedia Deutschland Blog

OER-Sprint – Gemeinsam Bildungsmaterialien erschaffen

Am 5. Mai, einen Tag vor Beginn der re:publica, erarbeiten wir gemeinsam Unterrichtsmaterialien zum Thema Digitale Gesellschaft. Dabei probieren wir ein neues Format aus: Den OER-Sprint. Eingeladen sind alle, die sich für Open Educational Resources (OER) interessieren und selbst einmal Bildungsmedien entwerfen möchten – vom erfahrenen Lehrenden bis zum kompletten Neuling.

Gemeinsam Bildungsmaterialien gestalten: So in etwa soll der Sprint aussehen. Bild: Tekniska Museet CC-BY 2.0 via Wikimedia Commons

Über Freie Bildungsmaterialien – gerne als OER abgekürzt – wird viel theoretisch geschrieben und diskutiert. Wikimedia Deutschland bietet dafür einige Foren wie die OER-Konferenz, die Veranstaltung Europe goes OER oder auch den OER-Book Sprint im November 2013. Gemein ist all diesen Aktivitäten, dass wir über das Thema auf einer Meta-Ebene sprechen. Freie Bildungsmaterialien sind als Konzept für viele Menschen aber zu abstrakt. Wikimedia Deutschland möchte das Thema nun aus einer praktischen Perspektive angehen.

In viereinhalb Stunden zur Unterrichtseinheit

In einem fünfstündigen Workshop erarbeiten wir Freie Bildungsmaterialien zum Thema Digitale Gesellschaft – also dem Themengebiet, um das sich auch die re:publica dreht. Themen dabei können unter anderem Datenschutz, Freiheit im Netz, Ausspähung, Trolling oder kollaboratives Arbeiten sein.

Die Form der Materialien ist offen: Ob es sich jeweils um Arbeitsblätter, Gruppenaktivitäten, Fragebögen, Videos oder eine Mischung aus alldem handelt, ist den Teilnehmenden überlassen. Die einzige Voraussetzung: Die Ergebnisse müssen unter Freien Lizenzen veröffentlicht werden. Die erarbeiteten Ressourcen werden im Anschluss auf unserem Stand auf der re:publica gezeigt und gleichzeitig der breiten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt.

Ein neues Format

Ganz dem re:publica-Motto “Into the Wild” folgend wagen wir uns mit dem Format in unbekanntes Gebiet vor: Unseres Wissens handelt es sich um den ersten OER-Sprint überhaupt. Methodisch lehnt sich die Veranstaltung an einen Book Sprint an, bei dem Teilnehmende innerhalb von wenigen Tagen gemeinsam ein Buch erarbeiten.

Die Veranstaltung richtet sich an alle bildungs- und netzpolitisch Interessierten. Besonders willkommen sind Lehrerinnen und Lehrer. Alle Teilnehmenden sollten ihre eigenen Laptops oder Tablets mitbringen. Vorkenntnisse in der gemeinsamen Arbeit im Netz sind von Vorteil. Gehostet wird der Sprint von der Kooperative Berlin.

Datum: 5. Mai

Uhrzeit: 15:00 – 19:30

Ort: Wikimedia Deutschland, Tempelhofer Ufer 23/24, 10963 Berlin

Anmeldung: Hier

Eintritt: Frei

Mitbringen: Laptop oder Tablet

by Sebastian Horndasch at March 24, 2014 03:23 PM

Free as in Closed: Das Getty-Beispiel

Ein von einer Kamera fehlerhaft abgespeichertes Bild, es bleiben JPEG-Artefakte

Seit Anfang März 2014 bewirbt die Firma Getty Images eine Funktion zur Einbindung von bestimmten Bildern aus dem Getty-Bildrepertoire in eigene Webseiten und Blogs. Die Nutzung dieser Einbindungsfunktion von Getty-Bildern ist kostenlos für nichtkommerzielle Zwecke. Wikimedia Deutschland e.V. wurden von verschiedenen Seiten um eine Stellungnahme oder Einschätzung dieses Dienstes gebeten.

Eingeschränkte Nutzungsrechte

Getty Images erlaubt in seinen Nutzungsbedingungen im Abschnitt “Embedded Viewer” das Einbinden ausgewählter Bilder aus dem Getty-Gesamtbestand. Getty behält es sich jedoch vor, Bilder aus dieser Auswahl wieder herauszunehmen. Das Einbinden darf nur zu einem “redaktionellem Zweck“ erfolgen, nicht jedoch für kommerzielle, diffamierende, pornografische oder sonstige ungesetzliche Zwecke. Umgekehrt lässt sich Getty Images für sich und für beauftragte Dritte das Recht zur Erhebung von Nutzungsdaten einräumen sowie das Recht, Werbung am Einbindungsort zu schalten oder diese Technik auf andere Weise zu monetarisieren. Ein Anspruch auf Umsatzbeteiligung ist ausdrücklich ausgeschlossen.

Hier werden bereits die Unterschiede gegenüber der Einbindung von Inhalten unter Freier Lizenz deutlich: Diese erlaubt das Speichern, Vervielfältigen, Veröffentlichen und Bearbeiten von Inhalten, auch zu kommerziellen Zwecken, ohne dazu eine Gegenleistung wie Nutzerdaten oder Werbeeinblendungen einzufordern.

Verborgene Risiken

Bei der Einbindung von Getty-Bildern sind Chancen und Risiken sehr ungleich auf beide Vertragspartner verteilt. Für die Möglichkeit, niedrig aufgelöste Versionen von handwerklich in der Regel sehr guten Bildern auf der eigenen Seite eingebettet darstellen zu können, verliert ein Seitenbetreiber ein großes Maß an Kontrolle über das, was auf seiner eigenen Seite abläuft, und wofür er im Zweifel auch juristisch geradestehen muss. Bedenklich ist der durch die technische Umsetzung erzeugte große Abfluss an Nutzungsdaten an eine Vielzahl an Firmen. Alleine hier sollten Seitenbetreiber ausführlich auf die Einhaltung anwendbaren Datenschutzrechts achten und auf mögliche Verpflichtungen, Besucher der eigenen Seite über diese Datenerhebung zu informieren oder ihnen gar die Option zum Widerspruch gegen diese Art der Datenerhebung und -verarbeitung einzuräumen.

Die Prüfung, ob ein Seitenbetreiber vom Verbot der Nutzung zu kommerziellen Zwecken betroffen ist, obliegt dem Seitenbetreiber selbst. Unterschiedliche Auffassungen zwischen Seitenbetreiber und Getty darüber, wo diese kommerzielle Nutzung anfängt, könnten indes Quelle künftiger Auseinandersetzungen werden. Dem gegenüber gibt es diese Unsicherheit nicht bei Lizenzen, die von vornherein auch die kommerzielle Nutzung erlauben und zudem nicht noch über moralisch auszulegende Verbote (diffamierend, pornografisch) Unsicherheit schaffen.

Geschichte wiederholt sich

Ebenfalls gravierend ist die mangelnde Nachhaltigkeit des Angebots, das ohne Fristen eingestellt oder verändert werden kann. Gerade bei Getty gibt es hier den Präzedenzfall einer fast baugleichen Anwendung namens „Picapp“, die ab 2008 die Einbindung unter anderem von Getty-Bildern für nichtkommerzielle Zwecke erlaubte. Dieses Angebot wurde nach der Übernahme der Picapp-Mutter “Picscout” eingestellt; alle Webseiten, die Bilder auf diese Weise eingebunden haben, sind mit dem Szenario konfrontiert, dass damals schön anmutende Seiten inzwischen von ungültiger Auszeichnungssprache verunstaltet werden (wie beispielsweise diese Seiten, die Picapp verwendeten und nun quasi trocken gelegt wurden). Es gibt bislang keine Hinweise von Getty, dass man bei dem aktuellen Angebot anders verfahren möchte als beim Picapp-Angebot.

Demgegenüber erlauben Inhalte unter Freier Lizenz das Speichern auf eigener Infrastruktur. Wird der ursprünglich bereitstellende Dienst eingestellt, reißt dies keine Löcher in die Webseiten dritter.

Die Tücke der Technik

Getty-Bilder werden dauerhaft über einen Dienst auf  embed.gettyimages.com eingebunden, neben dem Bild selbst werden je eine javascript-Datei, eine CSS-Datei und Buttons zum Teilen der Bilder über Tumblr und Twitter ausgeliefert. Die Bilddateien selbst kommen in fester Größer über einen Amazon-Dienst namens CloudFront. Technische Konsequenz: Es ist damit neben Getty auch Amazon, Yahoo, Twitter und Goolge grundsätzlich möglich, jeden Besuch eines Nutzers auf einer Seite nachzuvollziehen, die ihrerseits ein Getty-Bild eingebunden hat und möglicherweise auch mit anderen Nutzerinformationen, die bereits vorliegen, zu verknüpfen.

Kontrast zu Open Content

Das Getty-Angebot steht damit in starkem Kontrast zu den unter Freier Lizenz veröffentlichten Bildern von Wikimedia Commons, dem inzwischen beeindruckend großen freien Medienarchiv. Unter einer freien CC-Lizenz bereitgestellte Bilder dürfen lokal gespeichert werden, es findet kein Datenabfluss an Dritte statt, insbesondere bezüglich der Nutzungsdaten von Seitenbesuchern. Bei Verwendung unter Einhaltung der jeweiligen Lizenzbedingungen ist bei Wikimedia Commons eine zeitlich unbeschränkte Nutzung – auch zu kommerziellen Zwecken – erlaubt. Das Risiko nachträglicher, unerwünschter Effekte auf eigenen Webseiten, etwa unzugänglicher Getty-Bilder, entfällt damit. Ebenso wird das Risiko ausgeschlossen, dass Seitenbesucher mit Werbung konfrontiert werden, über die der Seitenbetreiber keine Auswahlmöglichkeit hat und an deren Schaltung er darüber hinaus nicht finanziell beteiligt ist.

Zusammenfassung

Beim Embedding-Werkzeug von Getty handelt es sich um ein Geschäftsmodell, das die verhältnismäßig einfache Nutzung von Bildern für bestimmte Seitenbetreiber verspricht. Gettys Angebot ist dabei “free” im Sinne der Kostenfreiheit, es sind jedoch keine Nutzungsfreiheiten damit verbunden, wie sie für Freie Inhalte gelten.

Wikimedia Deutschland e.V. rät zur Freigabe und Verwendung frei lizenzierter Inhalte. Projekte wie Wikimedia Commons können einen wichtigen Beitrag dazu leisten, Werkschaffende mit Nutzerinnen und Nutzern zusammenzuführen und den Zugang zu qualitativ hochwertigen Medieninhalten erheblich zu vereinfachen. Seit nunmehr 10 Jahren steht Wikimedia Commons für die Verfügbarmachung von Archivbeständen und leistet  einen wichtigen Beitrag für die Verbreitung von Bildungs- und Kulturinhalten. Projekte, die auf Freien Lizenzen basieren, sind auf Nachhaltigkeit ausgelegt und stehen nicht im Widerspruch zu kommerziell arbeitenden Unternehmungen. Es stünde Getty ausdrücklich frei, im Rahmen der freien Creative-Commons-Lizenzen auch die darunter lizenzierten Bilder zu verbreiten und sie gleichzeitig kommerziell zu verwerten.

Wir freuen uns über Rückmeldungen, Ergänzungen oder Hinweise auf unbeantwortete Fragen.

Literaturhinweise

by Mathias Schindler at March 24, 2014 09:56 AM

Wikimedia Conference 2014 in Berlin – same procedure as every year?

Vom 10. bis 13. April 2014 ist Wikimedia Deutschland wieder Gastgeber der internationalen Wikimedia Conference. Bei der jährlichen Veranstaltung treffen sich Vertreterinnen und Vertreter der Wikimedia-Organisationen (Wikimedia Chapter, Thematische Organisationen, Nutzergruppen) sowie der Wikimedia Foundation und weiterer Gremien wie dem Funds Dissemination und dem Affiliations Committee, um über die Struktur, Zusammenarbeit und die Zukunft des Wikimedia-Universums zu beraten. Es ist das fünfte Mal, dass wir die #wmcon ausrichten und wir erwarten etwa 150 Teilnehmende aus der ganzen Welt im Tagungszentrum des Tagesspiegel-Verlages in Berlin.

Im Gegensatz zu den Vorjahren wurde das austragende Chapter für 2014 mittels eines einfachen Bewerbungsverfahrens ausgewählt. Nach Sichtung von vier Bewerbungen hat das eigens dafür eingesetzte Location Committee Wikimedia Deutschland den Zuschlag gegeben. Geändert haben sich auch die Zuständigkeiten: Bisher war der Gastgeber sowohl für die Austragung und für das Programm verantwortlich, und in unserem Fall auch für die Übernahme eines Großteils der Kosten. In diesem Jahr übernimmt die Wikimedia Foundation den finanziellen Part und ist auch für die Reisebuchungen der Gäste zuständig. Unser Event-Team (Merci an Wenke und Daniela!) kümmert sich um alles rund um den Veranstaltungsort, die Versorgung der Teilnehmenden sowie das Rahmenprogramm.

Was sind die heißen Themen?

Wrap-up WMCON 2011, by Anna Lena Schiller, CC-BY-SA 3.0.

Ein Programmteam aus Personen mit unterschiedlichsten Hintergründen (Boardmitglieder verschiedener Chapter, Community-Mitglieder, Angstellte von Wikimedia Foundation und Wikimedia Deutschland) arbeitet seit Monaten daran, die verschiedenen Interessen der Organisationen einzufangen und in ein Programm zu gießen. Ich selber gehöre dem Team an, und wir werden unterstützt von Anna Lena Schiller und Andreas Karsten, die auch die Moderation der Konferenz übernehmen. Gemeinsam haben wir eine Übersicht aller Programmpunkte erstellt und nun auch einen ersten Programmentwurf veröffentlicht. Damit sich die Konferenz klar von Veranstaltungen wie der Wikimania oder der lokalen WikiCon abhebt, liegen die Schwerpunkte in diesem Jahr noch deutlicher auf der Organisationsstruktur, der Strategie, den Zielen und der Zukunft des Wikimedia Movements. Erkenntnisse aus dem Chapters Dialogue dienen als Grundlage für viele der Programmpunkte, außerdem stehen Sessions zu Themen wie Professionalisierung, Förderprogrammen, Fehlerkultur und den Affiliate Selected Board Seats an.

Die Konferenz soll vor allem dazu anregen, bessere Strukturen für den Erfahrungsaustausch zu etablieren, Grundlagen für transparente Entscheidungsprozesse zu legen, das gemeinsame Verständnis für Strategie- und Förderprozesse zu stärken, die über Jahre gewachsene Organisationsstruktur selbstkritisch zu analysieren und Handlungsempfehlungen für die gemeinsame Zukunft zu erarbeiten. Neben den inhaltlichen Zielen soll die Konferenz auch den persönlichen Austausch unter den internationalen Schlüsselfiguren stärken und Hemmungen oder Spannungen, die sich im Laufe des Jahres in der Online-Zusammenarbeit ergeben, abbauen.

Gibt es auch ein Rahmenprogramm?

Ja! Die Konferenz ist nur mit Anmeldung zugänglich, und die Teilnehmerzahl pro Organisation ist begrenzt. Trotzdem gibt es für die geneigte lokale Community die Möglichkeit, ein bisschen internationale Wikiversum-Luft zu schnuppern und Schlüsselfiguren (ein Blick auf die Teilnehmerliste lohnt sich!) aus den Wikimedia-Organisationen und -Gremien kennen zu lernen:

Am Donnerstag, Freitag und Sonntag ab 18 Uhr gibt es in den Räumen von Wikimedia Deutschland einen gemütlichen Tagesausklang bei Snacks und Getränken. Dabei ist kein spezielles Programm vorgesehen; es geht vor allem darum, die wertvolle Zeit, in der so viele gleichgesinnte Menschen an einem Ort sind, auch außerhalb der regulären Konferenzzeiten für Gespräche, Pläne und internationale Verständigung zu nutzen.

Am Samstag ab 19 Uhr laden wir außerdem wikimedianisch Interessierte zu einer kleinen Party im Frannz Club im Prenzlauer Berg ein. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, wer Lust hat, vorbei zu schauen, ist herzlich Willkommen.

Fragen zur Veranstaltung selber nimmt unser Event-Team unter wmcon@wikimedia.de entgegen, bei Fragen oder Ideen zur internationalen Vernetzung wende dich gerne direkt an mich unter nicole.ebber@wikimedia.de.

by Nicole Ebber at March 24, 2014 09:41 AM

Festivalsommer

We are Motörhead ... unsterblich im All

Die britische Band Motörhead mit ihrem charismatischen Frontman Lemmy Kilmister hat den Heavy Metal seit ihrer Gründung 1975 geprägt wie kaum eine zweite - und das, ohne weiklch Heavy Metal zu spielen. Kurz nachdem Lemmy die Bühne betritt röhrt er in steter Regelmäßigkeit in sein Mikro: "We are Motörhead ... and we play Rock'n Roll". Danach startet das Soundgewitter von den Drums des Mickey Dee, der Gitarre von Wizzö Campbell und dem Rickenbacker-Bass von Lemmy - und darüber der typisch rauchige Sound von Lemmy's unverwechselbarer Stimme.

Doch das Alter fordert auch seinen Tribut: 2013 war gezeichnet von Tourabsagen und gesundheitlichen Problemen des mittlerweile 68-jährigen Rockers. Sein Auftritt beim Wacken Open Air dauerte nur 20 Minuten, danach musste er die Bühne verlassen.

Motörhead beim Wacken Open Air 2013 (Foto: Jonas Rogowski, CC-by-sa 3.0, Bildbeschreibung)

Doch 2013 war nicht nur ein Jahr der Absagen - mit dem neuen Album "Aftershock" setzte Band ihre musikalische Story weiter fort und die Fans wählten Lemmy zur Persönlichkeit des Jahres im Metal Hammer. Seit letzter Woche eine weitere Ehrung aus ganz anderer Richtung: Nachdem 2006 bereits ein fossiler Meereswurm nach Lemmy als Kalloprion kilmisteri benannt wurde, fliegt seit vergangener Woche nun ein neu entdeckter Asteroid mit dem Namen (250840) Motörhead durch das All. What's next? Zunächst erstmal "Rock on".

Lemmy Kilmister beim Eurockéennes de Belfort 2011 (Foto: Rama, CC-by-sa  2.0-fr, Bildbeschreibung)

by Achim Raschka (noreply@blogger.com) at March 24, 2014 08:25 AM

March 22, 2014

Festivalsommer

March 21, 2014

Iberty

Wikimania Submissions: Authors we love – an ode to an endangered species on Wikipedia

Meine erste Wikimania-Submission dieses Jahr: was so alles aus komischen Ideen am Rande von Gesprächen entstehen kann. Großer Dank an Frank, von dem bisher die meiste Arbeit kommt.

Im Original auf dem Wikimania-Wiki. Wer eventuell nach London kommt, kann sich auch gerne bei den Unterstützern dort eintragen.

Mindestens genausogut: nennt und geile Artikel und super Autoren. Das kann man auch, wenn man nicht in London ist.

Oder noch besser: eine eigene Submission einreichen.

Title of the submission
Authors we love – an ode to an endangered species on Wikipedia
Type of submission (discussion, hot seat, panel, presentation, tutorial, workshop)
Presentation
Author of the submission
  • Dirk Franke
  • Frank Schulenburg
Username
Country of origin
  • Germany
  • Germany/United States
Affiliation, if any (organisation, company etc.)
  • Wikimedia Deutschland
  • Wiki Education Foundation
Personal homepage or blog
Abstract (at least 300 words to describe your proposal)
In the early days of Wikipedia, everybody knew: authors are the backbone of our encyclopedia. Today, with a growing number of roles, organizations, committees, and meta-discussions, authors tend to be sidelined. They are simply taken as granted. Just take a look at the monthly and annual reports or blogs of different Wikimedia organizations and you will notice that the work of content producers is rarely being featured. The many activities that are happening on the meta-level seem to be more significant, more important to what some people call “the movement”.
In our presentation, we will make the case that paying more respect to the people who write Wikipedia is crucial for the survival of this “endangered species”. We will show examples of how people from different cultures and language communities work tirelessly on improving content in their specific areas of expertise. And we will also showcase a select number of mind-blowing articles that result from this effort.
Our presentation will not only pay respect to amazing individuals from different countries but also encourage people to rethink their attitude towards Wikipedia’s content-producers. We believe that if you truly recognize the work of these volunteers, great things can happen. But this is not the main reason for why we’d like to bring authors back to the center of everybody’s attention. The main reason is that these people simply deserve it. Because they’re awesome.
Track
WikiCulture & Community
Length of session (if other than 30 minutes, specify how long)
30 minutes
Will you attend Wikimania if your submission is not accepted?
Yes
Slides or further information (optional)
As part of our preparation for the conference, we will ask the global community of Wikipedians to send us their suggestions for who should be featured as part of this presentation. If someone comes to your mind while reading our submission, please feel free to contact us via the email addresses above.
Special requests
None


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</noscript>

by dirkfranke (noreply@blogger.com) at March 21, 2014 05:20 PM

March 20, 2014

Wikimedia Deutschland Blog

Wikimedia:Woche 5/2014

Willkommen zur fünften Ausgabe der Wikimedia:Woche im Jahr 2014. Der donnerstägliche Newsletter wird gemeinschaftlich von Projektaktiven und Wikimedia Deutschland erstellt, serviert in kleinen Häppchen Aktuelles und Brisantes aus der internationalen Wikimedia-Welt und möchte zum Weiterlesen anregen.

Die Woche entsteht in einem offenen Redaktionsprozess: Wenn du über die internationalen Kanäle auf Links oder Storys stößt, die für die lokale Arbeit der deutschsprachigen Community von Relevanz sein können, hinterlasse einen Hinweis in der nächsten Woche! Du kannst entweder selber einen Teaser-Text vorbereiten, oder einfach nur einen Link setzen, den wir dann vor Versand mit einer Zusammenfassung dekorieren.

Wenn du Wünsche zur Woche im Allgemeinen oder Anregungen zur Abdeckung spezieller Themen hast, melde dich gerne in den Kommentaren.

Viel Vergnügen beim Lesen!

Wikimedia:Woche 5/2014

Frühere Ausgaben sind archiviert unter:

Die Liste der Beitragenden kann der Versionsgeschichte der jeweiligen Ausgabe im Archiv in der Wikipedia entnommen werden.

Foundation und Organisationen

Freiwillige für das Grants Advisory Committee gesucht

Die Foundation sucht Freiwillige, die im Rahmen des Grant Advisory Committees Anträge bewerten und Antragssteller beraten. Mitarbeit in diesem Komitee bringt Einblicke in die internationalen Communitys und die wunderbare Welt der Projekte und Veranstaltungen mit sich. Deutschsprachige Projektaktive, die eigene Erfahrung mit der effektiven Umsetzung von Programmen und Lust auf die Mitgestaltung des Förderprozesses haben, sind ideale Kandidaten.

Finanzen der Wikimedia Foundation Juli-Dezember 2013

Die Wikimedia Foundation hat ihre Mid Year Financial Statements veröffentlicht. Diese umfassen den Zeitraum von Juli bis Dezember 2013. Zusätzlich gibt es eine FAQ, die ein paar Einblicke in die Fundraisingstrategie sowie einen Hinweis zum Entstehungsprozess des Jahresplans 2014-15 enthält.

Sechs Organisationen für nächste FDC-Runde qualifiziert

Garfield Byrd (WMF Chief of Finance and Administration) gibt bekannt, dass alle sechs Organisationen sich für die Teilnahme an der nächsten Runde der FDC-Förderung qualifiziert haben. Darunter sind auch die Wikimedia Foundation und erstmalig das indische Center for Internet and Society.

Projekte und Initiativen

Wikimedia-Advocacy in Brüssel: Was war und was wird

Dimitar Dimitrov, lokaler Ansprechpartner für die Wikimedia-Aktivitäten in Brüssel, berichtet von seinen Erfahrungen und Aktivitäten vor Ort und kündigt das zweite “Big Fat Brussels Meeting” zum Thema Advocacy an.

Publikation zum Gendergap von Wikimedia Argentinien

Wikimedia Argentinien hat ein 64-seitiges, spanischsprachiges Dokument mit dem Titel “Gender issues in the digital world. Wikipedia and other communities” veröffentlicht.

Entwurf einer Stellungnahme zum Einbinden von Getty Images

Seit Anfang März 2014 bewirbt die Firma Getty Images eine Funktion zur Einbindung von bestimmten Bildern aus dem Getty-Bildrepertoire in eigene Webseiten und Blogs. Die Nutzung dieser Einbindungsfunktion von Getty-Bildern ist danach kostenlos für nichtkommerzielle Zwecke. Wikimedia Deutschland arbeitet an einem Statement zum Thema und zeigt auf, welche Fallstricke sich dahinter verbergen und was die Alternativen sein können, wird hier zusammen gefasst. Kommentare sind ausdrücklich erwünscht!

OTRS-Report 2013 veröffentlicht

Das Wikimedia Volunteer Response Team (aka OTRS-Team), welches jedes Jahr unzählige E-Mails von Wikimedia-Nutzenden, Lesenden und sonstig Interessierten bearbeitet, hat den statistischen Bericht für 2013 veröffentlicht. Der Bericht gibt Auskunft über die administrative Aktivität und Anzahl der bearbeiteten Tickets.

Wikipedia meets University

Auf der Website von Wikimedia Österreich erschien eine Nachlese zu Wikipedia meets University.

Bild des Tages vom Festivalsommer

Der Wikipedia-Festivalsommer bietet die Möglichkeit, auf Benuterseiten in Wikimedia-Projekten ein Bild des Tages aus dem Festivalsommer einzubinden.

Submissions zur Wikimania

Das Kurier-Extrablatt bietet einen ersten Überblick über frühe Wikimania-Programmeinreichungen von deutschsprachigen Teilnehmern und einen kleinen Text mit Tipps für potentielle Einreicher.

Wikimedia Russland ändert Zivilgesetz in Russland

Wikimedia Russland hat dazu beigetragen, das Zivilgesetz in Russland dahingehend zu ändern, dass für Wikimedia extrem relevante Themen wie Freie Lizenzen oder Panoramafreiheit endlich mit abgedeckt sind.

Diskussion

Paid Editing: Optionale Änderung der Änderung der Terms of Use

Nach der sehr lebhaften Diskussion rund um die Änderung der Terms of Use der Wikimedia-Projekte hinsichtlich bezahlter Bearbeitungen, gibt es nur erste Vorschläge, die Änderung zu ändern.

Presse und Websites

Wikipedia in der universitären Lehre

Anton Tantner im Blog des Merkurs über Wikipedia in der Lehre. Impulsreferet zu Wikipedia meets University in Wien.

Netzpolitik: Wie die Kluft zwischen Wikipedia und Wikimedia zum Autorenschwund beiträgt

Leonhard Dobusch fragt sich auf netzpolitik.org, ob bezahlte Community-ManagerInnen ein Mittel gegen den Autorenschwund in der Wikipedia sein können und beleuchtet das Verhältnis von Wikimedia-Organisationen und WikipedianerInnen. Die Diskussion ist mittlerweile länger als der Beitrag selber.

Torsten Kleinz antwortet:

Noam Cohen über GLAM und Wikipedians in Residence

Noam Cohen schreibt in der New York Times über GLAM und Wikipedians in Residence und den Wandel in der öffentlichen Wahrnehmung.

Washington Post über Krim-Landkarten-Editwars in Wikipedia

Die Website der Washington Post berichtet über Landkarten-Editwars in der englischen Wikipedia zum Thema, auf welche Karte die Krim gehört.

by Nicole Ebber at March 20, 2014 04:22 PM

March 18, 2014

Iberty

Wikimedia Deutschland Blog

Das ABC des Freien Wissens – Neue Veranstaltungsreihe

2014 ist für uns das Jahr der Neuanfänge. Neue, schöne Räume am Tempelhofer Ufer, neue Pläne, neue Veranstaltungen. Mit dem Format “Das ABC des Freien Wissens” setzen wir am Donnerstag den Startpunkt für eine neue Veranstaltungsreihe, die Forum für Fragen, Konzepte und Perspektiven rund um Freies Wissen sein soll. Unter dem titelgebenden alphabetischen Ordnungsprinzip werden im Zwei-Monats-Turnus relevante Themen mit Bezug zur Wiki-Welt und den Strukturfragen einer vernetzten Gesellschaft diskutiert. Die Veranstaltungen können als Livestream angeschaut sowie als Video auf der Webseite der Veranstaltung abgerufen werden.

Thesen, Tresen, Temperamente

Das Konzept: Nach einem kurzen, einführenden Input folgt eine moderierte Podiumsdiskussion mit Expertinnen und Experten zum jeweiligen Thema. Zwischendurch wird die Diskussion auch für Fragen und Anmerkungen aus dem Publikum geöffnet. Zudem haben wir eine “Stimme des Internets”, die immer wieder Fragen und Beiträge aus den sozialen Medien (#wmdesalon) filtern und zurück in die Runde spielen wird. Hinterher gibt es die Gelegenheit zum gemütlichen Austausch bei Getränken, Brezeln und frei lizenzierter Musik. Da der Mosaik-Saal der neuen Geschäftsstelle nach künstlerischer Bespielung geradezu fleht, gibt es zu jeder Veranstaltung außerdem eine mit dem jeweiligen Thema korrespondierende künstlerische Intervention zu sehen und/oder zu hören.

By Chri Strassegger (Own work), Arbeit von Stefanie Brottrager, [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

Am Anfang: Allmende

In der ersten Veranstaltung am Donnerstag, den 20. März wird der ursprünglich im landwirtschaftlichen Sinne gebrauchte Begriff der Allmende und seine gegenwärtige Bedeutungsverschiebung beleuchtet. Meinte die Allmende ursprünglich die Weide, die von vielen Menschen zu nutzen und zu bewirtschaften ist, der aber auch die Übernutzung droht, rückt heute die digitale Wissensallmende in den Fokus des Interesses. Konzepte des kommunitären Arbeitens, Pflegens und Kultivierens gewinnen zunehmend an Attraktivität. Doch gerade Gemeinschaftsprojekte im digitalen Raum sehen sich durch vielfältige Einflüsse bedroht. Gerade im Hinblick auf große Gemeinschaftsleistungen wie Wikipedia wird immer häufiger die Frage gestellt, wie Motivationen aufrechterhalten und bestmögliche Unterstützung geleistet werden kann. Silke Helfrich (Commons-Aktivistin, Commons-Blog), Leonhard Dobusch (Juniorprofessor für Organisationstheorie) und Elektra Wagenrad (u.a. freifunk.net) diskutieren miteinander, wie der Fortbestand und das Wachstum der Wissensallmende gesichert werden könnte.

Beweglich bleiben: Buchmarkt

Die Planungen für die kommenden Veranstaltungen der Reihe laufen bereits. So freuen uns jetzt schon, am 22. Mai u.a. Kathrin Passig (Autorin und Journalistin) und Volker Oppmann (Gründer log.os), zu begrüßen, die zum Thema: “Buchmarkt – Erfolg auch mit offenen Systemen?” diskutieren werden.

by Lilli Iliev at March 18, 2014 04:32 PM

Festivalsommer

Neu: Das "Bild des Tages" im Festivalsommer

Während die Fotografen für die Festivalsaison 2014 noch mit den Hufen scharren, um endlich in die Fotogräben der großen Events entlassen zu werden, bastelt das Festivalsommer-Team im Hintergrund weiter. Seit heute haben wir nun eine neue Entwicklung zu verkünden: Das Bild des Tages des Festivalsommers.

Worum geht's?
Den meisten Wikipedianern ist das Überraschungsbild des Tages bekannt - ein täglich wechselndes Bild, dass einem jeden Morgen neu auf vielen Benutzerseiten der Wikipedia begrüsst. Seit heute wurde diese Konzept auch für den Festivalsommer umgesetzt - interessierte Wikipedianer können sich durch die Einbindung unseres Bild des Tages jeden Morgen ein wechselndes Konzertbild auf ihre Benutzerseite schicken lassen. Die Einbindung erfolgt einfach durch die Vorlage

{{Wikipedia:Festivalsommer/Bild des Tages}}

Zur Positionierung, Größe et al. gibt diese Seite Auskunft. Wie das aussieht lässt sich bereits jetzt auf der Startseite des Projekts Festivalsommer ansehen, mehr über die Bildauswahl und Technik findet ihr hier und das erste Bild des Tages ist ....

Pentateuch beim Chiemsee Reggae 2013 (Bild: Tobias Klenze, CC-by-sa 3.0, Bildbeschreibung)

by Achim Raschka (noreply@blogger.com) at March 18, 2014 09:17 AM

March 17, 2014

Wikimedia Deutschland Blog

Ohne Bedenken. Wie wir Brüssel als Spielfeld betreten.

Floral carpet on the Grand Place in Brussels.
Foto: Wouter Hagens, CC-BY-SA 3.0 (unported)

Dimitar Dimitrov ist seit Juli 2013 lokaler Ansprechpartner für die Wikimedia-Aktivitäten in Brüssel. Im Vereinsblog berichtet er in loser Folge von seinen Erfahrungen vor Ort.

Nach etwas mehr als einem Jahr ist es nun wieder soweit – der Frühling ruft, und wir rufen zum Strategietreffen in Brüssel auf. Es geht darum, unsere Charme-Offensive gegenüber Bürokratie und Politikbetrieb auf EU-Ebene weiter fortzusetzen. Wikimedianer/innen und sonstige Enthusiasten des Freien Wissens sind eingeladen, dabei zu sein, wenn wir unsere Vorgehensweise weiter verfeinern. Vorkenntnisse über das organisatorische Geflecht des Wikimedia-Verbundes oder das eingespielte System der Interessensvertretung sind dabei keine unbedingte Voraussetzung – je unterschiedlicher die Standpunkte, desto produktiver die Ergebnisse!

Was war. Und uns antrieb.

Beim ersten Big Fat Brussels Meeting wurden nicht nur die Unzulänglichkeiten des gegenwärtigen Urheberrechts besprochen und in eine politische Agenda gegossen, sondern auch organisatorisch Nägel mit Köpfen gemacht. Eine Kontaktperson in Brüssel sollte künftig neben dem Monitoring des Politikbetriebs auch als Dreh- und Angelpunkt innerhalb des Wikiversums fungieren und unser Netzwerk zur Europäischer Union und weiteren vor Ort aktiven Organisationen pflegen.

Die thematischen Schwerpunkte wurden in einer gemeinschaftlichen Anstrengung zunächst beim Treffen kartografiert (kudos to Anna Lena Schiller), dann im Rahmen einer Community-Umfrage getestet und schlussendlich in Zusammenarbeit mit mehreren europäischen Wikimedia-Chaptern als Statement of Intent in London festgehalten und durch die jeweiligen Boards offiziell bestätigt. Vielleicht wird man in einigen Jahren sogar sagen können, dass dieses Gründungsdokument der Free Knowledge Advocacy Group EU den Einstieg in die bessere Artikulationsfähigkeit der Chapter nach “außen” bereitet hat.

Gerade in den letzten Monaten hielt der EU-Politikbetrieb genügend spannende Themen wie z. B. Datenschutz und Netzneutralität bereit, die von der Free Knowledge Advocacy Group EU verfolgt und auf mögliche Folgewirkungen für die Wikimedia-Projekte hin analysiert wurden. Verschiedenste Initiativen der EU-Kommission forderten uns ohne große Bedenkzeit heraus, das Spielfeld zu betreten: So hat sich unser Chapter-Netzwerk etwa an der Urheberrechtskonsultation der Europäischen Kommission beteiligt, wir haben mit dem IP Observatory eine Studie über den wirtschaftlichen Nutzen von freien Inhalten ausgehandelt und versuchten – wenn auch vergeblich – im letzten Moment die Richtlinie über die kollektive Rechtewahrnehmung im Hinblick auf Freie Lizenzen zu retten.

Die Urheberrechtskonsultation wurde mit einer zweigleisigen Strategie in Angriff genommen. Zum einen arbeiteten Chapter-Vertreter und andere Unterstützer der Gruppe Modell-Antworten aus, die die Beantwortung des Fragebogens enorm vereinfachten. Diese wurden von europäischen Chapter benutzt, aber auch über das Tool fixcopyright.eu der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt. Gleichzeitig wurde der Fragenkatalog der Kommission auf Meta-Wiki gezogen und der Community die Möglichkeit gegeben, Antworten zusammenzustellen. Diese Vorgehensweise stieß nicht nur auf reges Interesse in Brüssel, sie soll nun innerhalb des Wikiversums analysiert und möglicherweise ausgebaut werden.

Was kommt. Und kommen sollte.

Um den Schwung mitzunehmen, planen wir im April ein weiteres zweitägiges Arbeitstreffen am 24. und 25. April in Brüssel. Es wird ergänzt mit einem Event, bei dem wir zum ersten Mal das gesellschaftliche Parkett in Brüssel betreten: eine Veranstaltung zum Thema kulturelles Erbe und Massendigitalisierung anlässlich des Welttages des Geistigen Eigentums, die gemeinsam mit der UNESCO geplant wurde. Dabei werden nicht nur Vertreter von Wikimedia, sondern auch die British Library, die Europäische Kommission und die europäischen Verleger zu Wort kommen. Belgische und niederländische Wikipedianer haben bereits ihr Kommen angekündigt.

Dass Wissen Macht bedeutet, zeigt sich auch beim Lobbying sehr, sehr schnell. Denn, nur wer regelmäßig über den politischen Stand der Dinge informiert ist und fundiertes Expertenwissen über die jeweilige Materie besitzt, bekommt vielleicht eine Chance, dies auch in gesetzliche Veränderungen umzumünzen. Wir sind uns sicher, im Wikiversum über ein Übermaß verstreuter Informationen und fachlicher Expertisen zu verfügen, wir müssen uns nur sinnvoll zusammenschließen. Tür und Tor stehen dabei jedem und jeder offen. Ziel ist es nach wie vor, unserer sozialen Bewegung einen politischen Arm zu verleihen, der die europäische Gesetzgebung auf ihre möglichen Restriktionen für Freies Wissen abtastet und – wann immer nötig – auf den Plan tritt. Dass 2014 hier ausreichend Gelegenheiten bieten wird, steht bereits jetzt außer Frage.

by Jan Engelmann at March 17, 2014 04:00 PM

Wikifika.se

Auf Besuch bei Wikimedia Schweden

Draußen auf einer der Stockholmer Stadtinseln eiskalter Wind bei strahlend blauem Himmel – drinnen freundliche Gesichter von gut zwei Dutzend schwedischen Wikimedianern in der birkenhellen Atmosphäre des Hörsaales im Architektur und Designzentrum. Ich bin zu Besuch auf der Jahresversammlung des schwedischen Wikimedia-Chapters. Das Chapter ist zwar eines der kleineren in Europa, aber sehr aktiv. Die schwedische Wikipedia hat mehr als eine Millionen Einträge. Wikimedia Schweden hat 500 Mitglieder. Ein Teil von ihnen hört am vergangenen Samstag mit einer gewissen Lässigkeit doch konzentriert ihrem Vorsitzenden zu.

Konzentrierte Mitglieder auf der schwedischen Jahresversammlung von Wikimedia Sverige am 15. März 2014 in Stockholm. Bild von Arild Vågen via Wikimedia Commons unter CC-BY-SA.

Fünf Programmlinien in Schweden

Knapp und konzise präsentiert Matthias Blomgren  das Jahr 2013 und die Pläne für 2014. Gut gefiel mir die klare Darstellung der Strategie, an der der Vereinsvorstand gemeinsam mit Mitgliedern im vergangenen Jahr weiter gearbeitet hatten. Auch wenn fünf Tätigkeitsfelder benannt werden, die klare Ausrichtung auf die Einbindung und Verzahnung der Wikimedia-Projekte in die und mit der Gesellschaft fällt auf. Man geht dezidiert auf die Gesellschaft zu. Ein Fünftel von den knapp 5 Millionen schwedischen Kronen Gesamtbudget geht auch im Norden in die Community-Förderung. Und dazu gehören in Schweden auch die Anstrengungen zur Diversifizierung. Ein Drittel der Mittel dienen der Gewinnung Freier Inhalte in der Zusammenarbeit mit den Bereichen Kultur, Wissenschaft, Bildung und die politische Lobby-Arbeit für Freie Inhalte.

Die Leser im Fokus

Überraschend für mich war jedoch die klare Akzentuierung auf die Zielgruppe der Wikipedia-Leser, mehr noch auf die Allgemeinheit. Der Budgetansatz für dieses Programm ist der größte Einzelposten. Die Leser bzw. Anwender der Wikimedia-Projekte sollen niedrigschwellige Mitmach- und Informationsangebote bekommen, der Austausch mit ihnen gefördert werden und die Projekte insgesamt zugänglicher werden. Daher hat Wikimedia Schweden jetzt im Architektur- und Designzentrum Stockholm über vier Wochen eine Infowerkstatt für Museumsbesucher und Mitarbeiter gleichermaßen eingerichtet. Die Mitarbeiter von WMSE haben ihren Arbeitsplatz bis Ostern mal eben ins Museum verlegt. Freiwillige unterstützen sie vor Ort und nutzen die Gelegenheit zum Austausch. Träffa Wikimedia heißt die Aktion. „Natürlich bekommt man in dieser Zeit nicht so viel von dem gemacht, was man sonst im Büro schafft“, erzählt mir mein schwedischer GLAM-Kollege Axel Petterson, „aber wir sind gespannt auf die Fragen der Besucher und hoffen natürlich auf das Interesse der Mitarbeiter“. Ließe sich so ein temporärer Wiki-Stützpunkt auch sinnvoll in Deutschland umsetzen?

Konsens prägt die Versammlung

Überall folgen Vereinsversammlungen formellen Regeln um den Austausch in strukturierte Bahnen zu lenken. Entsprechend lang ist die Tagesordnung auch in Stockholm. Doch selten habe ich es auf Vereinssitzungen erlebt, dass man sich offenbar so einig ist. Es gab kaum Diskussionen und doch hatte ich nicht den Eindruck, dies sei Ausdruck einer desinteressierten Langeweile. Ein Blick auf die Bildschirme in den Zuhörerreihen belegte, alle folgten den Ausführungen am Rednerpult. Auch schien es mir als hätten sich alle Anwesenden gut auf die Tagesordnung vorbereitet. Folglich nicht verwunderlich, dass die Versammlung inklusive der obligatorischen Fika-Pause mit Kaffee und Zimtschnecken bereits nach drei Stunden vorbei war. Anschließend saß man im neuen gemütlichen Büro von Wikimedia Sverige auf Kungsholmen noch lange zusammen und ließ es sich wohl sein.

Mein Besuch in Stockholm galt vornehmlich dem kollegialen Austausch zu GLAM-Projekten in Schweden und Deutschland, aber jetzt bin ich ganz inspiriert vom konstruktiven Esprit der Wikinger. Und schaue entsprechend voller froher Erwartung auf das GLAMster-Treffen in Bremen am Ende des Monats.

Weiterführende Links zur Mitgliederversammlung und Jahresplanung von WMDE

Wer jetzt neugierig auf die entsprechende Jahresplanung von Wikimedia Deutschland (WMDE) geworden ist, der kann zusammenfassend den passenden Blog-Beitrag nachlesen. Die nächste WMDE-Mitgliederversammlung findet am 24. Mai in Frankfurt am Main statt und im Anschluss wird der Zedler-Preis, der „Oskar“ der deutschsprachigen Wikimedia-Bewegung, öffentlich verliehen.

 

by Barbara Fischer at March 17, 2014 12:09 PM

March 14, 2014

Archivalia (Benutzer:Historiograf)

Festivalsommer

Elaiza und der Graf - die Entscheidung ist gefallen

Am heutigen Abend fiel die Entscheidung für die deutsche Beteiligung beim Eurovision Song Contest - und das Ergebnis des Events "Unser Song für Dänemark" ist wohl die Überraschung schlechthin: die bislang vollkommen unbekannte Berliner Band Elaiza sichert sich die Teilnahme im Finale gegen die erfolgsverwöhnte Band Unheilig.

Elaiza bei Unser Song für Däemark 2013, am Tag vorher ... (Bild: Krd, CC-by-sa 3.0, Bildbeschreibung)

Elaiza war bis vor wenigen Wochen in Deutschland nahezu unbekannt und gewann im Clubkonzert um den letzten freien Platz im Teilnehmerfeld eine sogenannte Wildcard. Damit bekamen sie die Chance, gegen mehr oder weniger bekannte Bands im Vorentscheid anzutreten - mit dabei waren etwa die Rock'n Roller The Baseballs und die Shantie-Rocker von Santiago. Im Halbfinale reduzierte sich das Teilnehmerfeld von acht auf nur noch vier Teilnehmer - neben Unheilig, Elaiza und Santiano konnte sich auch die Harfistin MarieMarie einen dieser Plätze sichern. Im Finale blieben dann jedoch nur noch Elaiza und Unheilig übrig - und Elaiza gewann!

... während des Auftritts ... (Bild: Markus Felix, CC-by-sa 3.0, Bildbeschreibung)

... und direkt nach ihrem Sieg (Bild: Raimond Spekking, CC-by-sa 3.0, Bildbeschreibung)

Und hier geht es zur Bildergalerie  Unser Song für Dänemark

by Achim Raschka (noreply@blogger.com) at March 14, 2014 07:48 AM

March 13, 2014

Wikimedia Deutschland Blog

Wikimedia:Woche 4/2014

Willkommen zur vierten Ausgabe der Wikimedia:Woche im Jahr 2014. Der donnerstägliche Newsletter wird gemeinschaftlich von Projektaktiven und Wikimedia Deutschland erstellt, serviert in kleinen Häppchen Aktuelles und Brisantes aus der internationalen Wikimedia-Welt und möchte zum Weiterlesen anregen.

Die Woche entsteht in einem offenen Redaktionsprozess: Wenn ihr über die internationalen Kanäle auf Links oder Storys stoßt, die für die lokale Arbeit der deutschsprachigen Community von Relevanz sein können, hinterlasst einen Hinweis in der nächsten Woche! Ihr könnt entweder selber einen Teaser-Text vorbereiten, oder einfach nur einen Link setzen, den wir dann vor Versand mit einer Zusammenfassung dekorieren.

Wenn ihr Wünsche zur Woche im Allgemeinen oder Anregungen zur Abdeckung spezieller Themen habt, meldet euch gerne in den Kommentaren.

Viel Vergnügen beim Lesen!

Wikimedia:Woche 4/2014

Frühere Ausgaben sind archiviert unter:

Die Liste der Beitragenden kann der Versionsgeschichte der jeweiligen Ausgabe im Archiv in der Wikipedia entnommen werden.

Foundation und Organisationen

Fünf-Jahres-Strategie von Wikimedia UK

Das Kuratorium von Wikimedia UK hat eine Fünf-Jahres-Strategie verabschiedet.

Bitcoin als Spendenmöglichkeit?

Alle Jubelwochen kommt mal das Thema Bitcoin für als Spendemöglichkeit für Wikimedia auf. Dieses Mal ausgelöst dadurch, dass Jimmy Wales mit der Währung herum spielte.

Freiwillige Bewerter und Helfer für die Individual Engagement Grants gesucht

Die Wikimedia Foundation sucht Freiwillige, die im Rahmen der Individual Engagement Grants (IEG) Freiwillige beraten und Vorschläge bewerten.

Vierte Telefonkonferenz des WMDE-Präsidiums

Das Präsidium von Wikimedia Deutschland hat das Protokoll seiner vierten Telefonkonferenz veröffentlicht.

Projekte und Initiativen

Wikimedia Editor Trends

Erik Zachte präsentiert neue Statistiken zu aktiven Autoren in den Wikimedia-Projekten. Interessant ist zum Beispiel, dass die Anzahl der Autoren in allen Wikipdia-Sprachversionen insgesamt in etwa stabil ist, während sie in der englischsprachigen Wikipedia abnimmt und in den Schwesterprojekten zunimmt.

Einmal alles über Wikidata

Denny Vrandecic und Markus Krötzsch haben für die Association for Computing Machinery (ACM) einen Aufsatz über Wikidata geschrieben, der hoch komprimiert ohne viel Vorwissen das Projekt erklärt.

Diversity Dialogue

Auf der Wikimedia Diversity Conference im November 2013 waren sich die Teilnehmenden einig, dass eine nachfolgende Kommunikation zu dem Thema stattfinden soll. Die Diskussionen und Ergebnisse der Konferenz sollen so weiter genutzt werden, Fortschritte sollen untereinander kommuniziert werden. Um diesen Austausch zwischen den Konferenzteilnehmerinnen und Konferenzteilnehmer zu fördern, möchte WMDE eine Dialogreihe mit Interessierten anstoßen.

Technik

Media Viewer macht Bildbetrachtung angenehmer

Eine neue Version des Media Viewers ist über die BetaFeatures in der Wikipedia verfügbar. Wie von anderen Fotodiensten oder Social Networks gewohnt, bietet der Media Viewer nun die Möglichkeit, auf benutzerfreundliche Weise durch die Medien eines Artikels zu blättern.

Presse und Websites

10.500 Antworten zur Urheberrechtsreform

Wie letzte Woche bereits vermerkt, sind bei der EU 10.500 Antworten zur Reformierung des Urheberrechts eingegangen. Golem berichtet nun darüber, und stellt bspw. Antworten von BITKOM, GEMA und Wikimedia Deutschland gegenüber.

Tim Berners-Lee fordert Bill of Rights für das World Wide Web

Sir Tim Berners-Lee hat einen Grundrechtekatalog für das Internet zum 25. Jahrestag des WWW vorgeschlagen, Wikimedia UK nimmt diesen Gedanken auf.

by Nicole Ebber at March 13, 2014 06:28 PM

March 11, 2014

Wikimedia Deutschland Blog

VoxPopuli.csv (Gebt die Daten frei, liebe Kommission)

Am 5. März endete die Konsultation der Europäischen Kommission zur Reform des Urheberrechts, an der sich nach letzter Zählung 11.117 (juristische und natürliche) Personen beteiligt haben, darunter auch die Wikimedia Foundation und Wikimedia Deutschland. Innerhalb der Kommission findet nun die Auswertung der Antworten auf die insgesamt 80 Fragen statt, am Ende wird es eine Auswertung und ein Weissbuch zu Handlungsoptionen im Bereich Urheberrecht geben. Wikimedia Deutschland und andere NGOs haben bei der für die Konsultation federführenden Generaldirektion für den Binnenmarkt angeregt, die Rohdaten der Konsultationsantworten so schnell wie möglich als Open Data-Paket zur Verfügung zu stellen, um ebenfalls Auswertungen vornehmen zu können. In einer ersten Reaktion kam von der Generaldirektion eine Zusage, dies umzusetzen:

<script async="async" charset="utf-8" src="http://platform.twitter.com/widgets.js"></script>

<script async="async" charset="utf-8" src="http://platform.twitter.com/widgets.js"></script>

Heute hat Copyright for Creativity, eine bunte Koalition aus europäischen Bürgerrechtsorganisationen, Wissenschaftlern und insbesondere Bibliothekaren in einem offenen Brief an Präsident Barroso und Kommissiar Barnier nachgelegt und die Forderung nach einer zeitnahen Veröffentlichung aller Einsendungen (die nicht der zulässigen vertraulichen Konsultationsteilnahme unterliegen) bekräftigt.

Wer in der Zwischenzeit schon einen Einblick über die breit gefächerten Meinungen der Konsultationsteilnehmer erlangen möchte, kann sich mit einer punktgenauen Google-Anfrage behelfen. Diese Auswahl ist nicht repräsentativ und deckt bislang nur einen kleinen Anteil der Einreichungen ab, die zusätzlich auch schon an anderer Stelle veröffentlicht wurden. Es ist kein Ersatz für den frühzeitigen Zugang zu den eigentlichen Konsultationseinreichungen.

by Mathias Schindler at March 11, 2014 02:51 PM

Europe goes OER! Welchen Weg geht Deutschland?

Eine Veranstaltung von Wikimedia Deutschland in Kooperation mit dem Internet & Gesellschaft Collaboratory mit Jöran Muuß-Merholz und Professor Fred Mulder am 3. April 2014.

Wie “open” sind deutsche Schulen? Bild: Rupert Ganzer CC-BY-SA 2.0 via flickr.com

Die Debatte um Freie Lehr- und Lernmaterialien intensiviert sich. Unter der Überschrift Open Educational Resources (OER) erscheinen fortlaufend neue Publikationen in Form von Broschüren oder Handreichungen. Die erste deutsche OER-Konferenz im Herbst 2013 zeigte die vielfältigen Akteurinnen und Akteure, Auseinandersetzungen und Aktivitäten. Dennoch scheint Deutschland den Anschluss zu verpassen, wenn man die Aktivitäten anderer europäischer Länder als Maßstab nimmt.

Für uns Grund genug, eine aktuelle Bestandsaufnahme zu OER vorzunehmen. Wir laden Sie herzlich am 3. April um 18:30 Uhr ein, mit uns gemeinsam einen Blick auf den aktuellen Stand der Entwicklungen in Deutschland und Europa zu werfen.

Datum: 3. April 2014

Uhrzeit: ab 18:30 Uhr

Ort: Wikimedia Deutschland, Tempelhofer Ufer 23/24, 10963 Berlin

Anmeldung: Hier

Eintritt: Frei

Zu Beginn zoomen wir nach Deutschland und stellen aktuelle Entwicklungen im Bereich OER vor. Jöran Muuß-Merholz präsentiert das zweite, komplett überarbeitete Whitepaper zu OER an Schulen in Deutschland, das er für das Internet & Gesellschaft Collaboratory e.V. verfasst hat. Es bietet eine aktuelle und umfassende Bestandsaufnahme zum Thema OER in Schulen mit Grundlagen, Verständnissen, Akteurinnen und Akteuren sowie dem aktuellen Entwicklungsstand.

Anschließend schauen wir auf die Aktivitäten um OER auf der europäischen Ebene. Professor Fred Mulder (UNESCO-Lehrstuhl für Open Educational Resources an der Open Universiteit der Niderlande) wird in seiner Keynote “How ‘open’ can ‘Open Education’ be? An international view” über den Stand von Freien Bildungsmaterialien in anderen Ländern Europas sprechen.

In der abschließenden Diskussion über die deutschen und europäischen Entwicklungen sind alle Teilnehmenden eingeladen, sich selbst mit einzubringen. Der Vortrag von Fred Mulder wird auf Englisch gehalten, die restliche Veranstaltung ist auf Deutsch. Wir bitten um eine verbindliche Anmeldung!

by Sebastian Horndasch at March 11, 2014 09:55 AM

March 10, 2014

Wikimedia Deutschland Blog

MS Offene Wissenschaft – Digital Unterwegs für Freies Wissen

Als offizieller Partner des Wissenschaftsjahres 2014 zum Thema Digitale Gesellschaft ist Wikimedia Deutschland in Kooperation mit der Open Knowledge Foundation Deutschland mit einem Exponat auf der MS Wissenschaft beteiligt, deren Austellung dieses Jahr den Titel Digital Unterwegs trägt. Beide Organisationen wollen damit auf die Bedeutsamkeit von Freien Inhalten in der Wissenschaft, aber auch im Alltag aufmerksam machen. Dies ist ein Gastbeitrag von Daniel Mietchen, Wissenschaftler am Museum für Naturkunde in Berlin und aktiver Wikimedianer, der die Konzeption des Exponates begleitet.

MS Wissenschaft 2014“, Wissenschaft im Dialog, CC BY 3.0

Bei Hochwasser ist es für Anwohner, Kommunen und die Katastrophenschutzorganisationen wichtig, regelmäßig aktualisierte Pegelstände einsehen zu können, wie hier für Dresden. Zu Pegelspitzenzeiten besteht auch erhöhter Bedarf an teils sehr detaillierten Modellrechnungen, die zum Beispiel mögliche Deichbrüche einkalkulieren, um Hilfsmaßnahmen vorbereiten, trainieren und durchführen zu können. Bei Pegelspitzen gemessene Durchflusswerte wiederum dienen als Anhaltspunkte für langfristige Planungen hinsichtlich des Hochwasserschutzes wie den Bau oder Rückbau von Dämmen.

Da all dies so offensichtlich nützlich ist, liegt es nahe, dass mit öffentlichen Geldern erhobene Daten – ob zu Verwaltungs-, Verkehrs- oder Wissenschaftszwecken – routinemäßig öffentlich verfügbar sein sollten. Das ist bisher allerdings kaum der Fall, und insbesondere echtzeit-nah veröffentlichte Daten sind eine Ausnahme. Noch seltener sind Datensätze frei nachnutzbar – zum Beispiel, um Pegelstände mit Niederschlagsmessungen oder Immobilien- mit Verkehrsdaten zu kombinieren.

Wikimedia Deutschland und die Open Knowledge Foundation Deutschland haben es sich zur Aufgabe gemacht, Freies Wissen und die Bereitstellung und Nutzung offener Daten in Deutschland zu fördern. Ein Themenbereich, in dem wir hier besonderen Handlungsbedarf sehen, ist die Wissenschaft, deren Arbeitsabläufe samt erhobener Daten kaum in frei nachnutzbarer Form zur Verfügung stehen – noch nicht einmal für den kleinen Teil, der formell publiziert wird.

Einer mehr als 10-jährigen Tradition folgend, wird sich Anfang Mai wieder das Ausstellungsschiff “MS Wissenschaft” von Berlin aus auf eine halbjährige Reise über die Wasserstraßen Deutschlands und Österreichs begeben, um die interessierte Öffentlichkeit zwischen Bremen, Saarbrücken und Wien über Aktivitäten an der Schnittstelle von Wissenschaft und Gesellschaft zu informieren. Das Motto lautet dieses Mal “Digital Unterwegs”, in Anlehnung an das Wissenschaftsjahr 2014, welches der “Digitalen Gesellschaft” gewidmet ist, also der Auseinandersetzung mit zunehmend elektronischen Kommunikationsformen, der damit einhergehenden Vernetzungen und deren Auswirkungen auf das Gemeinwesen.

Eine Beteiligung an der Ausstellung war bislang den Hochschulen und etablierten Wissenschaftsorganisationen vorbehalten, doch dieses Jahr sind die Open Knowledge Foundation Deutschland und Wikimedia Deutschland gemeinsam mit einem Exponat vertreten, welches in einem Teil den Nutzen offener Nahverkehrsdaten demonstriert und im anderen Teil zur Erkundung Freien Wissens in der Wikipedia rund um die Fahrtroute der “MS Wissenschaft” einlädt.

Ziel unserer Beteiligung ist es, in der Debatte um die Digitalisierung der Gesellschaft und der Wissenschaft im besonderen das Augenmerk auf die Chancen zu lenken, die sich durch veränderte Kommunikations- und Vernetzungsmuster bieten: Dialog und Zusammenarbeit zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Akteuren kann und muss gefördert werden – unabhängig von örtlichen und zeitlichen Gegebenheiten und über die Fachgrenzen hinaus.

Wenn dem freien Fluss von Wissen Grenzen gesetzt werden, funktionieren diese Vernetzungs- und Austauschprozesse nur bedingt. Daher setzen wir uns dafür ein, dass sich Freies Wissen in unserer Gesellschaft ungehindert entfalten kann, in Wikimedia-Projekten ebenso wie in der Wissenschaft.

Wir hoffen, dass diese Themen sowohl bei etablierten Akteuren aus Wissenschaft und Forschung als auch bei der breiteren Öffentlichkeit auf Interesse stoßen und freuen uns, unsere auf digital ermöglichter Offenheit fußenden Erfahrungen, Perspektiven und Ideen in den gesellschaftlichen Diskurs des Wissenschaftsjahres zur Digitalen Gesellschaft einbringen zu können.

by Valentin Münscher at March 10, 2014 02:34 PM

March 09, 2014

Festivalsommer

Sommerträume

Am heutigen Sonntag steigt das Thermometer in vielen Regionen über 20°C und obwohl regional noch der Eiskratzer am Morgen gebraucht wird, hat sich der Winter in Deutschland wohl verabschiedet - ohne überhaupt wirklich dagewesen zu sein.

Face it: Der Frühling und der Sommer kommen rascher als erwartet - und starten mit Traumwetter, der den einen oder anderen bereits im März nach Balkonien und Terassien treibt und beim Blinzeln in die Sonne von fernen Stränden und Meeresrauschen träumen lässt - inmitten dieser Träume steigt ein Bild auf von einem Mann mit Blumenkranz und hawaiianischem Baströckchen auf, der jedoch die Hula-Mucke gegen die E-Gitarre tauscht. Gibt's nicht? Klar gibt es das und ausgerechnet im hohen Norden beim finnischen Tuska Open Air im letzten Jahr wurde er gesichtet ....

Pekka Olkkonen, Gitarrist der finnischen Metal-Band Stam1na live am Tuska Open Air 2013 
(Bild: Cecil, CC-by-sa 3.0, Bildbeschreibung)

by Achim Raschka (noreply@blogger.com) at March 09, 2014 11:44 AM

March 08, 2014

Festivalsommer

Unser Song für Dänemark - der Festivalsommer ist dabei

Bereits im März kann der Festivalsommer 2014 ein Highlight verkünden: Nachdem das Team mit Winterworld in Wiesbaden, dem e-tropolis in Oberhausen und dem Heathen Rock Festival in Hamburg bereits in den ersten Monaten des noch jungen Jahres 2014 mehrere Festivals besuchen konnte, steht nun auch die Teilnahme an der Voraussscheidung des Eurovision Song Contest 2014 fest - Unser Song für Dänemark, wir sind dabei! Drei Fotografen des Festivalsommers werden das Event besuchen und fotografisch für die Wikipedia, Wikimedia Commons und unter freier Lizenz auch für ihre Nachnutzer festhalten.

Dieses Event in der Lanxess-Arena gibt eine gute Gelegenheit für einen Blick hinter die  Kulissen der Akkreditierung: Bereits zum Ende des letzten Jahres kam die Idee auf, hier teilzunehmen und erste Mails wurden an den Veranstalter Brainpool sowie den NDR verschickt, allerdings ohne Antworten (wir waren einfach zu früh). Nachdem durch einzelne Telefonate eine offizielle Presse-Akkreditierungsadresse erfragt wurde, hatten wir endlich einen wirklichen Ansprechpartner - und bekamen auch prompt eine positive Antwort mit ein paar Rückfragen. Einige weitere Mails später wurden drei Fotografen für das insgesamt drei Tage andauernde Event, von dem die Live-Ausstrahlung am 13. März nur den Höhepunkt darstellt, akkreditiert und dürfen als Teil des Pressepulks an allen Veranstaltungen, Presse-Terminen, Interviews, Proben und auch der Live-Show mit Siegerehrung teilnehmen - wir sind gespannt auf die Bilder, die natürlich dann auch hier vorgestellt werden.

Teilnehmen werden an der Veranstaltung neben den Moderatoren Barbara Schöneberger und Janin Reinhardt vor allem die Bands, die den Vorentscheid um den Eurovision Song Contest austragen. Dabei handelt es sich um Das Gezeichnete Ich, Elaiza, Madelaine Juno, MarieMarie, Oceana, Santiano, The Baseballs und Unheilig. Die junge und noch recht unbekannte Berliner Band Elaiza konnte sich die Teilnahme in einem Hamburger Club erspielen - und aktuell während ich diesen Artikel hier schreibe, schwebt über dem Artikel zur Band das wikipedianische Damoklesschwert eines Löschantrages.

by Achim Raschka (noreply@blogger.com) at March 08, 2014 08:33 AM

March 07, 2014

Festivalsommer

Siro-A, was Neues für die Sinne


Egal, ob man es "human video game" oder "technodelic visual show" nennt, eins ist es ganz sicher: frisch und faszinierend. Im Februar 2014 zeigten die Japaner Siro-A im Kölner Gloria-Theater, dass Unterhaltung auch auch anders geht. Mehr Eindrücke von der Show gibt es in der Kategorie auf Wikimedia Commons.

Siro-A 2014 in Köln (Bild: Achim Raschka, CC-by-sa 3.0 via Wikimedia Commons)

by lyzzy (noreply@blogger.com) at March 07, 2014 04:47 PM

Casper-Tourauftakt in Saarbrücken

Gestern Abend, am 6. März begann die Hinterland-Tour 2014 im E-Werk in Saarbrücken. Casper ist spätestens seit seinem Album XOXO und der daraus ausgekoppelten Single So Perfekt nicht nur den alteingesessenen Rap-Fans ein Begriff.

Hinterland ist das dritte Album des Rock-Rappers, der teilweise in Amerika aufgewachsen ist. 

Dass Casper nicht nur Rapper ist, zeigen die Bilder von Rock im Pott 2013, bei dem Krd zu Gange war.

File:Rock in Pott 2013 - Casper 22.jpg
Casper bei Rock im Pott (Bild: Krd, CC-by-sa 3.0, Bildergalerie Rock im Pott)

by Johannes Follert (noreply@blogger.com) at March 07, 2014 04:31 PM

March 06, 2014

Wikimedia Deutschland Blog

Wikimedia:Woche 03/2014

Willkommen zur dritten Ausgabe der Wikimedia:Woche im Jahr 2014. Der donnerstägliche Newsletter wird gemeinschaftlich von Projektaktiven und Wikimedia Deutschland erstellt, serviert in kleinen Häppchen Aktuelles und Brisantes aus der internationalen Wikimedia-Welt und möchte zum Weiterlesen anregen.

Die Woche entsteht in einem offenen Redaktionsprozess: Wenn ihr über die internationalen Kanäle auf Links oder Storys stoßt, die für die lokale Arbeit der deutschsprachigen Community von Relevanz sein können, hinterlasst einen Hinweis in der nächsten Woche! Ihr könnt entweder selber einen Teaser-Text vorbereiten, oder einfach nur einen Link setzen, den wir dann vor Versand mit einer Zusammenfassung dekorieren.

Wenn ihr Wünsche zur Woche im Allgemeinen oder Anregungen zur Abdeckung spezieller Themen habt, meldet euch gerne in den Kommentaren.

Viel Vergnügen beim Lesen!

Wikimedia:Woche 3/2014

Frühere Ausgaben sind archiviert unter:

Die Liste der Beitragenden kann der Versionsgeschichte der jeweiligen Ausgabe im Archiv in der Wikipedia entnommen werden.

Foundation und Organisationen

Lyzzy über das was sie antreibt

Lyzzy erläutert in ihrem Blog, warum sie sich die Mitarbeit im Board eigentlich antut und was an dieser Tätigkeit Freude machen kann.

Offizielle Ernennung der WMF-Kuratoriumsmitglieder durch ihre Partnerorganisationen gestartet

Auf dem Meta-Wiki ist die Kandidaturseite für Kuratoriumskandidatinnen und Kandidaten online gegangen, die durch Partnerorganisationen der WMF ernannt werden.

Alice Wiegand bloggt über die Rolle ehrenamtlicher Aufsichtsgremien in Wikimedia-Organisationen

Alice Wiegand bloggt im WMF-Blog über die Rolle und interne Struktur ehrenamtlicher Aufsichts- und Kontrollgremien in Wikimedia-Organisationen und die Rolle des Board Governance Committees der WMF.

Alice Wiegand über ihre erneute WMF-Kuratoriumskandidatur

In der Letzte Woche verlinkten wir bereits die ersten drei Teile: Alice Wiegand, derzeit Mitglied im Kuratorium der Wikimedia Foundation, hat auf dem Weg zu einer erneuten Kandidatur auch die restlichen Fragen des WMDE-Präsidiums beantwortet und das Ganze nach Meta gebracht:

Workshop für ehrenamtliche Vorstände

Am Wochenende fand in London ein von WMUK, WMAT, WMPL und WMDE organisierter Workshop rund um Governance, Strategie und Professionalisierung für ehrenamtliche Wikimedia-Vorstände statt.

Foundation sucht “awesome Wikimedian” als Program Evaluation Community Coordinator

Die Wikimedia Foundation sucht einen Kommunikationskoordinator für ihr Evaluierungsteam. Jobvoraussetzung ist unter anderem eine bewiesene Fähigkeit, konstruktiv und positiv in den Wikimedia-Projekten zu kommunizieren.

Frieda Brioschi tritt als Vorsitzende von WMIT zurück

Die langjährige Vorsitzende von Wikimedia Italien, Frieda Brioschi, tritt laut einer Reuters-Meldung aus “beruflichen Gründen” zurück. Bis zur nächsten Mitgliederversammlung übernimmt der stellvertretende Vorsitzende Cristian Consonni vorübergehend den Vorsitz. Gleichzeitig ist bekannt, dass das italienische Chapter derzeit eine/n Geschäftsführer/in sucht. Wikimedia Italien hat sein Büro in Monza, bei Mailand, und beschäftigt derzeit vier Mitarbeiter/innen.

FDC-Mitglied berichtet von seinem Besuch bei Wikimedia Deutschland

Im Nachgang des FDC-Reviews Anfang Februar bei Wikimedia Deutschland, berichtet nun Arjuna Rao Chavala (Mitglied des Funds Dissemination Committees) im Movement-Blog von seinen Eindrücken.

Projekte und Initiativen

Übersetzung der neuen Creative Commons Version 4.0 startet bald

John Weitzmann, Projektleiter Recht bei Creative Commons Deutschland, informiert über den baldigen Start der Übersetzung der neuen Version 4.0 der CC-Lizenzen. Anders als bei den Vorgängerversionen werden die Lizenzen nicht mehr an die lokale Rechtsprechung angepasst (portiert), sondern “nur noch” übersetzt. Über die Planungen zur offiziellen Übersetzung ins Deutsche informiert die Seite im CC-Wiki.

Wiki Loves Earth 2014 – internationaler Kick-off

Wiki Loves Earth ist ein internationaler Fotowettbewerb für Naturdenkmäler. Im letzten Jahr in der Ukraine gestartet, wird er dieses Jahr auf die internationale Bühne gehoben. Das internationale Team ruft die globalen Projektcommunities auf, ihre lokalen Aktivitäten auf der gemeinsamen Koordinationsseite zu vermerken und bietet ihnen Unterstützung an.

Neue Bewerbungsrunde für Individual Engagement Grants

Bis zum 31. März können Einzelpersonen oder Kleingruppen sich mit ihren Projektideen für einen Individual Engagement Grant (IEG) bei der Wikimedia Foundation bewerben. Außerdem werden neue Mitglieder für das Komitee gesucht, welches über die jeweiligen Projektförderungen entscheidet.

Und wo ihr gerade schon mal auf Meta seid: Wagt mal einen Blick auf die komplett neu gestaltete Grants-Übersichtsseite der Wikimedia Foundation. Sehr hübsch.

Wikimedia-Research-Newsletter

In der Februarausgabe des Newsletters berichtet das Wikimedia Research Committee unter anderem über den Impact von SOPA auf Löschdiskussionen, über Clustering gleichgesinnter Editoren und Wikipedia stilistische Normen als ein Modell für akademisches Schreiben.

Untersuchung über neue Artikel und deren Löschung

Aaron Halfaker hat für die Wikimedia Foundation in verschiedenen Wikipedien untersucht, welche Schicksale neu geschriebene Artikel nehmen. Einige Erkenntnisse daraus sind, dass Artikel von unangemeldeten Benutzern eher bestehen bleiben, als die von neu angemeldeten Benutzern, und dass im Laufe der Zeit in allen Wikipedien immer weniger Artikel behalten werden.

Urheberrechtskonsultation – 11.000+ Antworten

Die Urheberrechtskonsultation der Europäischen Kommission ist vorbei und sagenhafte 11.117 sind fristgerecht eingegangen. Unter den Teilnehmern ist eine Reihe europäischer Chapter, die Wikimedia Foundation selbst und viele einzelne Wikimedianer. Als Nächstes werden in den kommenden Monaten die Auswertung der Daten vorgenommen sowie ein Weißbuch erstellt. Letzteres ist eine Art erster Anschlag einer möglichen Reform.

Technik

Stipendien für den Hackathon in Zürich

Letzte Woche schon an dieser Stelle vermerkt, aber zur Sicherheit nochmal: Noch bis zum 16. März können sich an MediaWiki und dem technischen Drumherum Interessierte für ein Stipendium für den großen europäischen Frühjahrshachaton (9.-11. Mai, Zürich) bewerben.

Outreach Program for Women: Jetzt bewerben!

Wikimedia nimmt erneut am Outreach Program for Women teil. Dieses Programm hat das Ziel die Teilnahme von Frauen in Freien Softwareprojekten zu erhöhen. Die Teilnehmerinnen können an vielen verschiedenen Projekten rund um MediaWiki arbeiten wie zum Beispiel Code, Design oder Dokumentation. Unter anderem gibt es auch die Möglichkeit, Outreach rund um Wikidata zu machen. Bewerbt euch!

Diskussion

Zweites Commons-Projekt?

Im Zuge der Debatte um die Massenlöschungen von Bilder auf Wikimedia Commons, die in den USA nicht gemeinfrei sind, gibt es einen Vorschlag von Luiz Augusto (User:555) ein „zweites“ Wikimedia Commons-Projekt zu gründen. Der Vorschlag wird auf Meta diskutiert.

Nutzungsbedingungen bezahltes Schreiben

Die Diskussionen zu den Änderungen der Wikimedia-Projekt-Nutzungsbedingungen gehen weiter. Im Meta-Wiki erreicht die Diskussion epische Ausmaße, in der deutschen Community bleibt sie verhalten. Mittlerweile erscheinen auch erste Blogposts und Zeitungsberichte.

Presse und Websites

Ein Wikivoyage-Mitarbeiter berichtet von seinem Wikimania-Guide

Ein Londoner Aktiver bei Wikivoyage berichtet vom Wikivoyage-Guide zur Wikimania.

Termine

Monatliches Metrics-Meeting der Wikimedia Foundation

Am 6. März um 20 Uhr findet das monatliche Metrics-Meeting der Wikimedia Foundation statt. Hier präsentieren die Abteilungen ihre Arbeit des letzten Monats und laden außerdem oft Angehörige des Movements ein, die eigene Projekte vorstellen. Interessierte können dem Livestream folgen, per IRC Fragen stellen oder später die Aufzeichnung und Präsentationsfolien ansehen.

Wikipedia meets University in Wien

Am 15. März findet ein gemeinsamer Workshop von WMAT, der Universität Wien und der ÖH Wien zur Rolle der Wikipedia in der Universität statt.

by Nicole Ebber at March 06, 2014 06:24 PM

March 04, 2014

Wikimedia Deutschland Blog

Monster unterm Bett? Wir kümmern uns lieber um die im Urheberrecht

Prof. Dr. Katharina de la Durantaye, Foto: Katja Ullrich (WMDE) [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

Warum darf ein Foto des Eiffelturms nur verbreitet werden, wenn es tagsüber aufgenommen wurde? Warum prangt auf den Digitalisaten jahrhundertealter Bücher ein ©-Symbol der einscannenden Bibliothek? Warum ist dieses Video in meinem Land leider nicht verfügbar? Diesen und anderen Fragen widmet sich die neue WMDE-Veranstaltungsreihe “Monsters of Law“. Wir möchten uns gemeinsam mit Wikipedianerinnen, Wikipedianern und Fachleuten juristischen Themengebieten nähern, die für die Wikimedia-Projekte relevant sind: Urheberrecht, Datenschutz, Haftungsrecht und allem, wo sich sonst noch “Monsters of Law” verstecken.
Immer mehr Menschen stoßen heute in ihrer Arbeit in verschiedenen Gebieten auf Fragestellungen, die auch versierte Juristinnen und Juristen nicht ad hoc beantworten können. Viele Bereiche, gerade im Urheberrecht, sind derart komplex und individuell abhängig von vielen verschiedenen Aspekten gestaltet, dass kaum jemand bereit ist, sich damit auseinanderzusetzen, geschweige denn, alternative Lösungen zu diskutieren. Gerade dies wäre jedoch nötig, um ein modernes, praxisorientiertes Urheberrecht mitzugestalten.

Die Wissenschaftsschranke – oder: Was darf ich morgen in der Uni kopieren?

Die Premiere der Reihe fand am 20. Februar in den neuen Büroräumen von Wikimedia Deutschland statt, als Referentin zum Thema “Die Wissenschaftsschranke – Freies Wissen für die Wissenschaft?”  hatten wir das große Glück, Prof. Dr. Katharina de la Durantaye zu gewinnen, Juniorprofessorin für Bürgerliches Recht und Rechtsvergleichung an der Humboldt-Universität zu Berlin. Im Urheberrecht sind Ausnahmen von der Regel vorgesehen, dass der Urheber allein entscheidet, was mit seinem Werk geschieht. Für den Wissenschafts- und Forschungsbereich gibt es hierfür sogenannte Schrankenregelungen, die etwa vorgeben, welcher Anteil an Material in Lehrveranstaltungen an Universitäten zugänglich gemacht werden kann. Im Koalitionsvertrag der aktuellen Bundesregierung wurde die Einführung einer Wissenschaftsschranke nun festgeschrieben. Gespannt warten wir jetzt darauf, wie diese ausgestaltet werden sollte, welche bisherigen einzelnen Schranken sie ablösen soll und ob sie das auch noch im Rahmen der bisherigen Urheberrechts-Richtlinie der Europäischen Union schafft.

Die von Katharina de la Durantaye vorgestellte Studie zeigte interessante Formulierungsvorschläge und Varianten, die mehr Flexibilität und größere Spielräume im Wissenschaftsbereich einräumen könnte, ohne die von der EU-Urheberrechtsrichtlinie vorgegebenen Grenzen zu verlassen. Besonderes Augenmerk galt dabei der Vereinheitlichung der Sprache und der Verwendung gleicher Begriffe für gleiche Sachverhalte. Unser Konzept für den Abend sah einen dreißigminütigen Vortrag und eine ebensolange Diskussionsrunde vor.

Foto: Katja Ullrich (WMDE) [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

Der zweite Teil dieser Planung konnte erfolgreich gesprengt werden. “Das Wissen ist doch da! Das ist doch schon frei, es muss nur verbreitet werden!” ruft es aus dem Publikum, als die Aufmerksamkeit

vom Wortlaut einer solchen Schranke auf die Interessen der Akteure, beispielsweise der wissenschaftlichen Buchverlage, wandert. Das Publikum, größtenteils Fachleute, diskutierte qualifiziert und lebhaft die Formulierungsvorschäge. Nicht alle Teilnehmenden waren bereit, sich von den  eng gesetzten Grenzen der InfoSoc-Richtlinie behindern zu lassen. Anstatt eine Wissenschaftsschranke mit dem bestehenden Urheberrecht in Einklang zu bringen, müsse man die Feder am Schrankenkatalog auf europäischer Ebene ansetzen – was angesichts der sich abzeichnenden Novelle dieser Richtlinie durchaus eine lohnenswerte politische Strategie sein kann. Im Anschluss an die teils hochdetaillierte Diskussion gingen die Gespräche bei Wein und Brezeln bis in den späten Abend weiter.

1 Monster down, 20983 to go.

Unmittelbar nach der Veranstaltung haben wir die ersten positiven Rückmeldungen sowie Tipps für weitere Themen und Wünsche für die kommenden Veranstaltungen erhalten. Wir werden als erstes den Wunsch nach einer Videodokumentation umsetzen, um auch interessierten Nicht-Berlinerinnen und Berlinern die Monster-Veranstaltungen in Zukunft nicht vorzuenthalten.

by Mathias Schindler at March 04, 2014 03:19 PM

Monatsbericht Februar 2014

TEAM COMMUNITYS

Förderprogramme

Zu Beginn des Monats wurden die Ergebnisse des Workshops Förderrichtlinien vorgestellt. Die neuen Richtlinien wurden in einem transparenten Prozess von der Community erarbeitet. Sie dienen nicht als detailgenaues Regelwerk, sondern bilden einen Rahmen, innerhalb dessen sich Ideen möglichst frei und produktiv entfalten können.

In der ersten Februarwoche fand das Foto- und Autorenprojekt Wiki loves parliaments mit 50 Teilnehmern aus acht europäischen Ländern im Europäischen Parlament statt. Wikimedia Deutschland förderte die Teilnehmer aus Deutschland mit dem Verleih von Technik, Kostenübernahmen für deutschsprachige Community-Mitglieder und der Community-Versicherung. Dabei entstanden Fotoaufnahmen von 319 Mitgliedern des Europaparlaments, sowie von Mitgliedern der Kommission. Von Montag bis Donnerstag wurde an drei Blitzstationen und mehreren Autorenplätzen täglich 13 Stunden gearbeitet.

Ralf Roletschek, CC-BY-3.0 via Wikimedia Commons

Im Rahmen des von Wikimedia Deutschland geförderten Landtagsprojekts wurden am 19. und 20. Februar ebenfalls freie Foto- und Videoaufnahmen von Politikern, diesmal im rheinland-pfälzischen Landtag, aufgenommen und anschließend auf Commons zur Verfügung gestellt.

Am 22. und 23. Februar trafen sich Fotografen des Festivalsommers zu einem Workshop in Essen. Wikimedia Deutschland übernahm die Kosten für Räume und Verpflegung und erstattete auf Anfrage die Reisekosten der Teilnehmer.

Absolut sehenswert: Zur Sprengung des AfE-Turms in Frankfurt am Main, bekam ein Freiwilliger eine spezielle Kamera zur Verfügung gestellt, mit der eine freie Aufzeichnung in Zeitlupe aufgenommen werden konnte.

Neben sechs Literaturstipendien und drei eLitstip-Verlängerungen, wurden im Februar auch Software-Stipendien an sechs aktive Wikimedia Commons-Fotografen für spezielle Bildbearbeitungssoftware vergeben.

Förderprogramm Freies Wissen

Im Februar ging das Portal Förderprogramm Freies Wissen in seiner ersten Version online. Zudem fand am 22. Februar in der Geschäftsstelle von Wikimedia Deutschland das erste offene Arbeitstreffen zum neuen Förderprogramm statt. Schwerpunktthemen waren die Umsetzung der FFW-Module “Ideenportal”, “Servicepaket”, “Entscheidungsportal” und die Programmbegleitung inklusive “Programmportal” durch interessierte Mitglieder der Communitys.

Communityraum und Communitytreffen

In Oer-Erkenschwick, Nordrhein-Westfalen, trafen sich vom 7. bis 9. Februar 35 Freiwillige zur AdminCon. Die Veranstaltung richtete sich speziell an “Admins, Ex-Admins, Bald-Admins und alle anderen an den Adminfunktionen Interessierte” und wurde von Wikimedia Deutschland durch Reisekostenerstattungen und organisatorische Unterstützung gefördert. Im Wikipedia-Kurier findet sich ein ausführlicher Bericht über die Veranstaltung.

Für den 6. Februar lud Wikimedia Deutschland anlässlich eines Besuchs von Vertretern der Wikimedia Foundation zum entspannten Kennenlerntreffen bei Kaffee und Kuchen zwischen WMDE, WMF und der Community. Bis spät in den Abend ergaben sich anregende Diskussionen über die Rolle von Freiwilligen, Chaptern und der Foundation.

Am 13. Februar fand in den offenen Räumen von Wikimedia Deutschland ein Treffen zur zukünftigen Ausgestaltung des Communityraums statt, zu dem interessierte Mitglieder der Community eingeladen waren. Zwecks Einrichtung des Communityraums sagten die  Innenarchitektinnen Entwürfe unter freier Lizenz zu. Sebastian Wallroth schrieb dazu einen kurzen Bericht in der Wikipedia. Der Berliner Communityraum hat mittlerweile seine eigene Wikipedia-Seite.

Dirk Franke, CC-BY-3.0 via Wikimedia Commons

Am 15. Februar traf sich der neu gegründete Stammtisch in Potsdam zu einer gemeinsamen Tour in das Stadtmuseum mit anschließendem Café-Gespräch. Die Eintrittsgelder wurden von Wikimedia Deutschland übernommen. Das Team Communitys war auf der Veranstaltung vertreten, da Potsdamer Initiativen auch zukünftig unterstützt werden sollen. Ein weiterer Termin  mit einem Besuch im Albert-Einstein-Zentrum ist für Mai geplant.

Zum Offenen Editieren am 27. Februar trafen sich erneut Wikipedianerinnen und Wikipedianer im Communityraum zum monatlichen gemeinsamen Bearbeiten. Zeitgleich und parallel zum Offenen Editieren fand außerdem in der Geschäftsstelle ein Editier-Workshop statt, der sich speziell an Neuautoren richtete.

Zedler-Preis

Zum Zedler-Preis 2014 fand bis zum 24. Februar die öffentliche Nominierung für Artikel und Projekte statt, mit denen im vergangenen Jahr in besonderer Weise zu Freiem Wissen beigetragen wurde. Die Jury besteht aus Community-Mitgliedern und externen Fachleuten. Die Wahl der Juroren fand vom 31. Januar bis zum 16. Februar durch die Community statt. Die externen Fachleute wurden von Wikimedia Deutschland bestimmt. Insgesamt wurden 29 Artikel, 30 Community-Projekte und 13 externe Projekte nominiert.

Wikimania

Im August findet in London die Wikimania 2014 statt. Wikimedia Deutschland wird 35 Stipendien an Teilnehmer aus Deutschland vergeben. Die Stipendien umfassen pauschal 700 Euro und wurden über verschiedene Kanäle in der Wikipedia und auf sozialen Netzwerken beworben. Bis zur Einreichungsfrist am 17. Februar gingen viele  Bewerbungen ein. Über Neuigkeiten rund um die Veranstaltung berichtet ab jetzt ein Extra-Blatt des Wikipedia-Kuriers.

Beobachtungsportal

In der Wikipedia wurde ein offenes Beobachtungsportal eingerichtet. Es soll eine bessere Übersicht von Diskussionen und Änderungen auf Förderseiten und Seiten mit WMDE-Bezug ermöglichen, damit wir besser auf Anfragen, Kritik und Förderbedarf seitens der Community reagieren können.

Änderung der Nutzungsbedingungen 

Am 19. Februar schlug das Legal Department der Wikimedia Foundation eine Änderung der Nutzungsbedingungen der Wikimedia-Projekte vor. Dabei soll ein zusätzlicher Passus in die Nutzungsbedingungen eingefügt werden, der für bezahltes Bearbeiten Transparenz vorschreibt. Wikimedia Deutschland versucht, der Community durch aktive Tätigkeit in der Wikipedia eine möglichst breite Beteiligung an der Diskussion dieses Vorschlags zu ermöglichen.

BILDUNG UND WISSEN

Grenzen überschreiten: Digitale Geisteswissenschaft

Unter dem Titel “Grenzen überschreiten – Digitale Geisteswissenschaft heute und morgen” fand am 28. Februar 2014 ein Workshop in der Freien Universität Berlin statt.  Wikimedia Deutschland beteiligte sich im Rahmen der Aktivitäten zum Wissenschaftsjahr “Digitale Gesellschaft” mit der Präsenattion des Forschungs- und Entwicklungsvorhabens “Wikipedia Diversity”.  Das Projekt ist eine Kooperation mit dem Gender- und Technik-Zentrum der Beuth Hochschule für Technik Berlin. Ziele des Projekts sind die Erarbeitung eines Diversitätskonzepts für die deutschsprachige Wikipedia und die Konzeption innovativer diversitätsfördernder Maßnahmen.

Der Workshop brachte führende Berliner Wissenschaftsinstitutionen zusammen um die Frage zu stellen, wie Methoden, Infrastrukturen und Organisationen in Berlin durch die Querschnittsdisziplin Digital Humanities vernetzt werden können. Im Mittelpunkt stand der Dialog zur Vernetzung und Kooperation mit Entscheidungsträgern ausgewählter Institutionen, um fachwissenschaftliche, technische und institutionelle Anliegen zu diskutieren. Das Projekt wird von der Einstein Stiftung Berlin unterstützt und in Zusammenarbeit mit dem interdisziplinären Forschungsverbund Digital Humanities in Berlin (iF|DH|b) durchgeführt.

Veranstaltungsreihe Freigeisterstunde – Raum für Freie Bildung

Der Bereich Bildung und Wissen startet die neue Veranstaltungsreihe “Freigeisterstunde – Raum für Freie Bildung”. Ziel dabei ist, Wikimedia Deutschlands Sichtbarkeit im Bildungs- und Wissenschaftsbereich zu erhöhen sowie als starke Stimme für Freie Bildung in der digitalen Gesellschaft wahrgenommen zu werden. Die Reihe dient als Plattform für aktuelle bildungstheoretische, bildungspraktische und bildungspolitische Fragen. Für 2014 sind fünf Abendveranstaltungen geplant, an denen Fachleute und Gäste über die Bildungsbedingungen des digitalen Zeitalters sprechen. Den Auftakt macht Anfang April die Vorstellung des OER White Papers, das Jöran Muuß-Merholz für das Co:llaboratory verfasst hat. Jöran Muuß-Merholz beschäftigt sich mit dem Stand von Open Educational Resources an Schulen in Deutschland. Ein weiterer Gast wird einen Ausblick auf die internationale Diskussion dazu geben.

Initiative cMOOC der deutschsprachigen Chapter

Im Februar trafen sich alle Projektbeteiligten in der Geschäftsstelle von Wikimedia Deutschland in Berlin. Zusammen mit Wikimedia Österreich und Wikimedia Schweiz haben wir uns über unser gemeinsames Projekt zur Gestaltung von offenen Treffen im Web (sogenannte cMOOCs) mit dem Ziel soziale Prozesse in Wikipedia zu verbessern ausgetauscht. In den nächsten Wochen werden wir nun an der Konzeption der offenen Treffen arbeiten.

POLITIK UND GESELLSCHAFT

Veranstaltungsreihe “Monsters of Law” gestartet

Einen fulminanten Einstieg in die Veranstaltungsreihe “Monsters of Law” erlebten rund 30 Besucherinnen und Besucher am 20. Februar im Veranstaltungssaal “Mosaik” von Wikimedia Deutschland. Thema des ersten Abends war die Einführung einer – im schwarz-roten Koalitionsvertrag angekündigten – allgemeinen Wissenschaftsschranke im Urheberrechtsgesetz. In das Thema führte Katharina de la Durantaye ein, Professorin an der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie hat jüngst eine Studie vorgelegt, die eine “Entrümpelung” der bestehenden Gesetzeslage im Wissenschaftsbereich hin zu einer praxisorientierten Generalklausel auch für Bibliotheken, Archive und Museen vorschlägt. Ein vielfach geäußerter Wunsch ist die Videoaufzeichnung und/oder das Streaming für die Folgeveranstaltungen.

Rechtsgutachten zur Logo-Verwendung in der Wikipedia

Ein BGH-Urteil zu Angewandter Kunst sorgte seit Ende vergangenen Jahres für rege Diskussionen in der Wikipedia. Zur Debatte stand, ob in der Konsequenz des Richterspruchs nicht vorsorglich alle Logos aus der Online-Enzyklopädie bzw. Wikimedia Commons gelöscht werden müssten. Ein durch die Community erbetenes Rechtsgutachten der Rechtsanwaltskanzlei JBB kommt denn auch zu einem kritischen Befund: Die pauschale Verneinung urheberrechtlichen Schutzes von Logos war früher schon riskant. Nach der neuen Rechtslage ist das Eis noch wesentlich glatter geworden. Deshalb, so der Rat von JBB, sollte die Community zunächst abwarten, wie die BGH-Entscheidung als Richtschnur in der Rechtsprechung Anwendung findet. Einstweilen könnte man beispielsweise die Logo-Vorlage mit einem Hinweis für interessierte Nachnutzende versehen, dass im Zweifel immer beim jeweiligen Rechteinhaber nachgefragt werden sollte.

OTRS-Workshop in Hamburg

Das oben erwähnte Rechtsgutachten war auch eines der Themen, die beim OTRS-Workshop in Hamburg (21.-23. Februar) zur Sprache kamen. Ein Dutzend Supportler trafen sich dort, um über technischen Prozesse des OTRS-Systems und wiederkehrende Probleme mit der Beantwortung von Kundentickets zu diskutieren. Zwei externe Gäste sorgten für einen vergleichsweise hohen Anteil juristischer Fortbildung: John Hendrik Weitzmann, Rechtsanwalt und Projektleiter Recht bei Creative Commons Deutschland, erläuterte die wesentlichen Neuerungen der Lizenzsuite 4.0, deren offizielle deutsche Übersetzung für den Sommer zu erwarten ist. Ansgar Koreng von JBB sprach über die jüngere Rechtsprechung zu den Themen Persönlichkeitsrecht und Urheberrecht (hier besonders Panoramafreiheit). Ein Hafenspaziergang und zwei Zusammentreffen mit dem Hamburger Stammtisch rundeten die Veranstaltung ab. Ein herzlicher Dank gilt Reinhard Kraasch, der als Gastgeber und Fremdenführer fungierte.

Vorbereitungen zum Kulturhackathon “Coding Da Vinci”

Die Vorbereitungen zum zweiteiligen Hackathon-Wettbewerb mit GLAM-Inhalten (GLAM = galleries, libraries, archives, museums) laufen auf Hochtouren. Der Wettbewerb in Partnerschaft mit der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und der Open Knowledge Foundation soll Kulturinstitutionen und Programmierern gleichermaßen demonstrieren, welche spannenden und innovativen Potenziale im digitalen Kulturgut zu entdecken sind. Mit “Coding Da Vinci” sollen Aktive der Wikimedia-Projekte sowie Programmierer (Open Source-Bereich und Kulturwirtschaft) und Kulturinstitutionen gleichermaßen angesprochen werden. Die Datasets des Hackathons werden durch ihren offenen Lizenzstatus direkt für die Wikimedia-Projekte gewonnen. Der erste Teil “Face the Quest”, bei dem die Kulturdatensets präsentiert werden und sich die Coding-Gruppen bilden, findet am 26. & 27. April in den Räumen der WMDE-Geschäftsstelle statt. Die Website codingdavinci.de geht Anfang März online.

Rückblick auf die Konferenz “Zugang gestalten”

Im November 2013 fand im Jüdischen Museum Berlin die Konferenz “Zugang gestalten” statt, bei der Wikimedia Deutschland wieder Partner war. Während der Konferenz entstand ein Video, das Kultureinrichtungen dafür begeistern will, den Zugang zu ihren digitalen Schätzen für die Allgemeinheit zu öffnen. Dieses Video ist nun inklusive anpassbarer Untertitel online verfügbar.

SOFTWARE-ENTWICKLUNG

Wikidata

Im Februar hat das Schwesterprojekt Wikisource Zugriff auf die Daten in Wikidata wie zum Beispiel ISBNs und Geburtsdaten von Autoren erhalten. Damit ist Wikisource nach Wikipedia und Wikivoyage das dritte Projekt, das vollen Zugriff auf Wikidata hat (Wikimedia Commons hat bisher nur Zugriff auf die Interwikilinks). Die Ladezeiten von Seiten auf Wikidata wurden signifikant verbessert. Das Entwicklerteam hat außerdem um Meinungen zur aktuellen Benutzeroberfläche gebeten. Diese werden dann Teil der Grundlage für die Überarbeitung der Benutzeroberfläche, die für die kommenden Wochen geplant ist.

INTERNATIONALES

Chapters Dialogue

Im Projekt Chapters Dialogue (Nicole Ebber  und Kira Krämer ) ist im Februar die letzte Phase der Interviews gestartet. Kira Krämer befragte beispielsweise Repräsentanten von Wikimedia Philippinen, Indonesien und Hong Kong. Dank des FDC-Reviews im Hause Wikimedia Deutschland konnten Mitarbeiter der Wikimedia Foundation und Mitglieder des Funds Dissemination Committee zum ersten Mal auch in unseren eigenen Räumen interviewt werden.

Des Weiteren wurden wir gebeten, beim Treffen der Geschäftsführenden der Chapter eine erste Zusammenfassung der Erkenntnisse aus den bisher geführten Interviews zu präsentieren. So konnte zum einen ein Einblick in die Design-Thinking-Arbeitsweise gegeben werden, zum anderen bildete die Präsentation die Grundlage für die anschließenden Diskussionen der Executive Directors.

Die etwa 15 verbleibenden Interviews werden in den ersten beiden Märzwochen stattfinden. Die Vorbereitungen für die Abschlusspräsentation auf der Wikimedia Conference sind ebenfalls gestartet.

Wikimedia International

Im Februar ist die Wikimedia:Woche aus ihrem Winterschlaf erwacht. Mit Unterstützung von Wikipedianern sowie Dirk Franke aus dem Team Communitys konnte Nicole Ebber den wöchentlichen Newsletter mit Aktuellem und Brisantem aus dem internationalen Wikiversum wieder versenden. Die Woche entsteht in einem offenen Redaktionsprozess in der Wikipedia, interessante Beiträge von interessierten Beitragenden sind stets willkommen!

Nicole Ebber ist Mitglied des internationalen Programmteams, welches sich im Februar weiter der inhatlichen Gestaltung der Wikimedia Conference (10.-13. April in Berlin) gewidmet hat. Das Team hat nun eine Programmübersicht veröffentlicht, sucht für einige Themen noch potentielle Redner und wird im März einen Zeitplan präsentieren. In aktuell 30 Programmbeiträgen werden Themen wie der internationale Strategieprozess, die Organisationsstruktur des Wikiversums, Evaluation, Fehlerkultur, Professionalisierung, Interessenskonflikte und insgesamt das Zusammenspiel der Wikimedia-Organisationen und -Gremien behandelt. Die Logistik liegt fest in der Hand unserer Eventteams: Wenke Storn und Daniela Gentner betreuen die Teilnehmenden, treffen Absprachen zu Veranstaltungsorten und Hotels und sorgen für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung.

Nach der Wikimania ist bekanntlich vor der Wikimania, und so standen im Februar schon wieder erste Vorbereitungen für die diesjährige Veranstaltung an. Nicole koordiniert die Teilnahme der Geschäftsstelle bereichsübergreifend, und hat im Februar ein Konzept für den Auftritt von Wikimedia Deutschland in London erstellt. Unser Fokus in diesem Jahr liegt auf eigenen Programmeinreichungen und Treffen, die unsere Arbeit an den Jahreszielen unterstützen und unsere internationalen Kontakte und Partnerschaften festigen.

KOMMUNIKATION

Suchen und Finden

Das Kommunikationsteam wird zum April wachsen. Zahlreiche Spezialisten für Medien und Öffentlichkeitsarbeit haben sich beworben. Im Februar lag somit ein Schwerpunkt auf der Vorbereitung und Begleitung des Bewerbungsverfahrens. Dieses wichtige Thema wird uns auch im März weiter beschäftigen.

Geschichten erzählen

Darüber hinaus stand der Februar für das Team Kommunikation unter einem großen Berichte-Stern: Der Jahresbericht 2013 (aka Tätigkeitsbericht) wurde konzipiert, geplant und als Designauftrag an unseren externen Grafiker übergeben. Das fertige Produkt wird in gedruckter Form Anfang April vorliegen. Gleichzeitig haben wir gemeinsam mit dem Evaluationsteam einen neuen Prozess zur Erstellung des Impact-Reports für das FDC entwickelt – ein Kick-Off dazu fand am 19. Februar statt, die Erstellung der Inhalte läuft auf Hochtouren. Erstmalig gab es dazu auch eine Redaktionskonferenz mit Vertretern aus den Bereichen, auf der kollaborativ der Erkenntnisteil des Berichts in Stichpunkten erarbeitet wurde. Am 31. März wird der Impact-Report im Meta-Wiki veröffentlicht.

FUNDRAISING

Die Spendenkampagne liegt mittlerweile zwar mehrere Wochen zurück, für das Team Fundraising ist sie aber immer noch sehr präsent. Wie jedes Jahr wird im Februar die Spendenkampagne mit dem Versand der Zuwendungsbescheinigungen abgeschlossen. Dafür wurden in den letzten Wochen sämtliche Zahlungen über die einzelnen Spendenkanäle importiert und Adressdaten aufbereitet und validiert. Zudem wurden die Versandmaterialien zum Teil neu gestaltet. Sehr erfreulich dabei ist, dass sich die Anzahl der Zuwendungsbescheinigung gegenüber dem Vorjahr mit 115.000 Sendungen nahezu verdoppelt hat. Mit dem Versand der Zuwendungsbescheinigungen wollen wir möglichst viele neue Mitglieder gewinnen, daher liegt jeder Sendung auch ein Mitgliedsantrag bei. Ob uns das wieder gelingt, werden wir nach dem Versand Mitte März wissen.

Stellenausschreibungen

Aktuelle Stellenausschreibungen bei Wikimedia Deutschland sind auf der Vereinswebseite gesammelt aufgeführt.

 

by Tjane Hartenstein at March 04, 2014 11:54 AM

Festivalsommer

Heathen Rock 2014

Während der Festivalsommer-Workshop das e-tropolis in Oberhausen unsicher machte, rockte der Benutzer Huhu auf dem Heathen Rock Festival in Hamburg und gönnte sich eine metallische Mischung aus Hard Rock, Heavy Metal und Pagan Metal. Seine Eindrücke hat er zu einem großen Teil mittlerweile auf den commons zur Verfügung gestellt: Hier die gesamte Bildersammlung

Zur Einstimmung:

Adorned Brood (Bild: Frank Schwichtenberg, CC-by-sa 3.0, Bildbeschreibungsseite)


by Achim Raschka (noreply@blogger.com) at March 04, 2014 11:31 AM

Wikimedia Deutschland Blog

Die letzten Stunden der Urheberrechtskonsultation

Am morgigen 5. März endet die (inzwischen verlängerte) Frist zur Beantwortung der 80 Fragen der Generaldirektion für den Binnenmarkt der Europäischen Kommission zur Überarbeitung des Urheberrechts. Nach unseren letzten Informationen haben bereits 8000 Personen und Verbände von dieser Möglichkeit Gebrauch gemacht.

Auf einem Briefing der Kommission in Berlin Ende Februar hat Kerstin Jorna, die Vertreterin der Generaldirektion Binnenmarkt für das Thema Urheberrecht, den weiteren Fahrplan dargestellt. Die Auswertung der Antworten auf die Konsultation werde einige Monate in Anspruch nehmen. Im Juni (also nach den Wahlen zum Europäischen Parlament) soll dann ein sogenanntes Weißbuch zur Urheberrechtsreform veröffentlicht werden, das die Grundlage für die weiteren gesetzgeberischen Beratungen bilden soll.

Die Fragen in der Konsultation haben es in sich und decken das komplette Spektrum des Urheberrechts in der Europäischen Union ab. Eine Änderung könnte dramatische Auswirkungen auf die Arbeitsgrundlage für das Publizieren im Internet haben, beispielsweise bei (Frage 11), der Einführung eines Genehmigungsvorbehaltes für das Verlinken urheberrechtlich geschützer Werke im Internet.

Wikimedia Deutschland hat sich mit anderen Chaptern an dieser Konsultation beteiligt und seine Antworten über das Tool youcan.fixcopyright der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt, das die Beteiligung an dieser Konsultation erheblich vereinfacht. Auf den Meta-Wiki-Seiten von Wikimedia fand eine gemeinsame Arbeit an Antworten für die Konsultation statt.

Nach unserer aktuellen Einschätzung wird eine Überarbeitung der sogenannten “InfoSoc-Richtlinie” ein größeres Projekt für die kommende Legislaturperiode des europäischen Parlaments 2014-2019 werden. Die Ergebnisse der Konsultation stellen dafür einen wichtigen Baustein dar und wir laden alle Personen und Verbände ein, sich ebenfalls, wenn nicht schon längst geschehen, an der Konsultation zu beteiligen. Dies ist auch auf deutsch möglich, z.B. bei fixcopyright.eu oder copywrongs.eu.

by Mathias Schindler at March 04, 2014 11:12 AM

Festivalsommer

Erste Bilder vom E-tropolis-Festival


Das E-tropolis-Festival gastierte am letzten Samstag das erste Mal in der Turbinenhalle Oberhausen, und es soll ein zweites Mal geben. Die Turbinenhalle zeigte sich als gute Kulisse für Electropop, EBM und Industrial. Es war laut, voll und dunkel und trotzdem wurde fotografiert, was der Akku hergab. Die ersten Bilder wurden bereits nach Commons hochgeladen, weitere folgen.

Dirk Ivens (Dive) (Bild: Achim Raschka, CC-by-sa 3.0, Bildbeschreibung)

by lyzzy (noreply@blogger.com) at March 04, 2014 11:08 AM